Auf den Spuren von Oma Luises Zwetschgenknödeln

Naschkatzen und Schokoholics aufgepasst: Nicole Stich macht mit „Sweets“ eine Liebeserklärung an süße Rezepte und Ihr könnt hier das Kochbuch gewinnen!

Auf den Spuren von Oma Luises Zwetschgenknödeln
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küchengötter Redaktion

Kommt Euch das bekannt vor: Euch steigt der Duft eines Gerichtes in die Nase und für einen klitzekleinen Moment fühlt Ihr Euch, als würdet Ihr wieder in der Küche Eurer Kindheit sitzen. Ja? Dann geht es Euch so wie Nicole Stich. Der Food-Bloggerin (www.deliciousdays.com) und Kochbuchautorin haben es nämlich die Zwetschgenknödel ihrer Oma angetan. Ein Bissen davon genügt und sie ist wieder acht Jahre alt. Um die Gerichte ihrer Oma noch einmal essen zu dürfen, würde Nicky alles geben: "Wenn ich auf der Suche nach den Spuren dieser Rezepte bin, macht das unheimlich viel Spaß". Das Rezept für Zwetschgenknödel hat die leidenschaftliche Köchin jetzt in ihrem Kochbuch verewigt und ihm den Namen "Oma Luises Zwetschgenknödel" verliehen.

 

"Sweets" ist das dritte Kochbuch von Nicky und es besteht aus einer Sammlung ihrer süßen Lieblingsrezepte. Warum es ausgerechnet ein Kochbuch für Naschkatzen sein sollte? "Die Rezepte, die mir am meisten am Herzen liegen, sind süße!", verrät Nicky Viola im Küchengötter-Interview. Ihre kulinarischen Kindheitserlebnisse spielen für die leidenschaftliche Köchin eine große Rolle. Besonders die Küche ihrer Oma ist ihr in Erinnerung geblieben. "Sie war weder besonders groß, noch besonders gut ausgestattet. Aber wenn ein bestimmtes kulinarisches Highlight zum ersten Mal im Jahr auf den Tisch kam, dann hat die ganze Family gelauert, bis das Essen fertig war."

 

All das und noch viel mehr erzählt Nicole Stich im Interview. In unserem großen "Sweets"-Special findet Ihr außerdem viele süße Rezepte, die aus Nickys Feder (oder besser: aus Nickys Ofen) stammen. Und jetzt will sie von Euch wissen: Welches Rezept aus Eurer Kindheit war Euer Liebling und welche Geschichte gibt es dazu? Als Belohnung für Eure Antworten verlosen wie fünf "Sweets"-Kochbücher mit einer individuellen Wunsch-Widmung von Nicole Stich.

 

Und so könnt Ihr teilnehmen:

 

Berichtet uns in einem Kommentar unter diesem Blogbeitrag von Euren kulinarischen Kindheitserlebnissen. Die fünf schönsten Geschichten bekommen die Preise. Wer gewinnt, entscheidet die Küchengötter-Jury. Nachdem wir die Gewinner bekannt gegeben und benachrichtigt haben, dürft Ihr uns dann mitteilen, wie Nicky Euer Buch signieren soll. Teilnahmeschluss ist der 11. Juni 2013.

 

Wir drücken Euch die Daumen!

 

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nika
Leckere Ananas-Torte

Als ich 8 Jahre alt war hat meine liebe Großmama einen Tortenboden gebacken und eine Ananas im Mixer kleingeraspelt. Dann wurde Schlagsahne untergehoben und das war die "göttliche Ananas-Erfahrung". Ich habe mir so oft es ging diese Torte gewünscht. Damals gab es noch kein "Sahnesteif" und deshalb "suppte" der Boden schnell durch, aber meine Großeltern und ich schafften die Torte immer bevor der Tortenboden weich wurde. So eine einfache und schnelle Herstellung einer Obsttorte und doch sooo lecker.

Baked Beans - very British

Schon in meiner frühsten Kindheit, habe ich ein Faibel für "Baked Beans" entwickelt. Ich konnte und wollte keinen Tag verbringen ohne - wenigstens - einmal Bohnen gegessen zu haben. Später dann habe ich diese Vorliebe ein wenig vernachlässigt und griff leider immer wieder auf Dosen zurück. Die Hülsenfrüchte in Tomatensoße von meiner Tante gab es nur noch selten. Als ich dann dieses Jahr eine Woche in Broadstairs (England), bei einer Gastfamilie verbrachte, kam ich wieder auf den "Beans-Geschmack"... Meine Gastmutter servierte zum Frühstück gebackene Bohnen und ich schwebte auf Wolke sieben. Ich fühlte Mich sofort an meine Kindheit erinnert, da konnte das billige Dosen-Zeug nur unter erschwerten Bedingungen mithalten! Das Rezept hängt jetzt an meinem Kühlschrank und immer wenn ich es betrachte, bin ich wieder das kleine Mädchen mit der großen Schüssel voll Bohnen.

BlackCoffee
Weihnachtliche Gefühle am Bedesee

Ich liebe schlesische Mohnklöße zu Weihnachten. Als ich ca. 8 Jahre alt war, kam im Sommer eine Tante zu uns zu Besuch. Meine Tante liebt Mohnklöße, hat sie aber selber nie zubereitet. Als besondere Überraschung hat meine Mutter dieses Dessert dann für meine Tante gekocht und es mit zum Picknick am Badesee genommen. Also saßen wir bei 28 Grad im Sommer am See und aßen gut gekühlte Mohnklöße aus der Kühlbox und bekamen ein klein wenig weihnachtliche Gefühle.

Belledejour
Ich bin ja schon im Besitz dieses wunderbaren Buches

 Trotzdem mache ich mal mit. Von meiner Omi stammt mein Butterkuchen, der immer wieder bei uns der Renner ist und von dem  eingefroren oft ein paar Stücke im Gefrierer liegen. Einfach den Backofen auf 120 °C einstellen, 3-4 Stücke reinlegen und in 5 Minuten hab ich frisch gebackenen Butterkuchen.Schmeckt wie gerade gebacken.

Alle Jahre wieder....

Ein Besuch bei Oma war immer wie im Schlaraffenland...zunächst ging es immer erst einmal zu den Kälbern umzu schauen, ob es schon wieder ein Neues gab. Danach ging es, je nach Jahreszeit, raus in die Feldmark zum Beeren sammeln-am Liebsten Schlehen-denn dann gab es wieder leckeren heißen selbstgemachten Schlehensaft auf dem Ohrensessel in Oma's Wohnzimmer...und dazu gab es zwei Butterkekse, dazwischen Butter und Zucker- ein Gedicht...

Noch immer tauschen meine Schwester und ich uns am Geburtstag der Oma darüber aus, was es früher immer bei Oma in der Küche gab und noch immer werden jedes Jahr an diesem Tag zwei Butterkekse mit Butter und Zucker gegessen...auch die Kleinsten bei uns in der Familie freuen sich über dies kleine Nascherei 

Der beste Kakao

Bei meiner Oma schmeckte der Kakao immer anders als zu Hause. Wir vermuteten, dass es an der H-Milch lag, die Oma anstatt Vollmilch trank. Aber beim Mischen des Kakaos zu Hause schmeckte er nicht wie der Oma-Kakao. Zehn Jahre nach ihrem Tod erfuhren wir dann endlich was den besonderen, für uns leckeren, Geschmack des Oma-Kakaos ausmachte. Beim Weihnachtsfest bei meiner Patentante wünschten wir Geschwister uns einen Kakao. Meine Tante musste länger suchen, bis sie die Kakaobox fand. Sie sagte: "Hier trinkt niemand Kakao. Guckt mal ob der noch schmeckt, der steht hier schon seit Jahren rum!". Wir tranken einen Schluck, guckten uns an und sagten: "Mensch, der schmeckt ja wie bei Oma!". 

sparrow
Leider keine Oma

Ich habe leider keine Oma erlebt aber meine Mutter hat vieles von ihrer Mutter übernommen. Als besondere Belohnung gab es für uns Kinder Schokobutter, das war Butter, Zucker und Kakao, verknetet mit einer Gabel und es hat mindestens genauso gut geschmeckt wie die heutigen Schokocremes. Einmal im Monat hat meine Mutter Dampfnudeln gemacht. Wir standen um den Herd herum und haben gewartet bis es im Topf geknistert hat, dann waren sie bald fertig. Die Karamelschicht durften wir Kinder aus dem Topf kratzen. Diesen einmaligen Geschmack werde ich nie vergessen. Zu den Dampfnudeln gab es Kompott und Vanillesoße.

Bienenstich

Ich habe als Kind Bienenstich-Kuchen geliebt. Ich habe von meiner Oma immer an meinem Geburtstag einen ganz für mich alleine bekommen, der dann aber leider manchmal schlecht wurde, weil wir ja noch keine so gute Kühlung hatten und ich diesen trotz allem Bitteln und Betteln mit niemenden teilen wollte. Für mich allein war es aber jedesmal zuviel, aber das war mir damals egal.

Aphrodite
Kinder, Kinder!

Meine Oma stammte aus Königsberg. Sie konnte alles, was sie gekocht hatte ohne Rezept. Unvorstellbar für mich. Als Kind habe ich bei ihr in der Küche auf dem Küchentisch gesessen und ihr zugeschaut. Mein Bruder und ich durften uns immer was zum Essen wünschen. Reibekuchen! 9 bis 12 Stück haben wir (jeder!) verdrückt. Diesen Rekord habe ich nie wieder in meinem Leben geschafft. Reibekuchen werden aber immer noch zelebriert. Dann hat meine Oma ein Schmalzgebäck gebacken und wir haben immer gesagt, dieses Rezept muss sie aufschreiben. Was sie natürlich nicht gemacht hat. Und bei diesem Vorsatz blieb es dann auch. Rezepte sind ja doch was zum Daran-Festhalten. Und als meine Oma gestorben ist, war dieses Rezept dann auch unwiederbringlich weg. Und dann war mit das Weitergeben wichtig für meine Tochter, die ihre Ur-Oma gar nicht kannte. Als es dann Internet gab habe ich mich auf die Suche gemacht. Vergeblich! Ja, und dann haben natürlich solche Geschichten ein Happy-End. Belle war so frei. Das es ein polnisches Rezept ist, wusste ich nicht. Da hätte ich lange suchen können. Und dies zeigt auch, wie schön Küchengöttern ist. Koche ich etwas, ist es ein bisschen ein Teil von mir. Deshalb war mir auch das Rezept meiner Oma so wichtig.

gugelhupfesser
meine Oma
Auf den Spuren von Oma Luises Zwetschgenknödeln  

Meine Großeltern  kamen aus dem Osten,und wenn wir sie besuchten dann hat Oma uns mit dem was sie hatte, lecker bekocht und bebacken.Jeder weiß das es im Osten nicht immer alles gab.Sie konnte sehr gut improviesieren.und machte dann die leckersten Sachen.Leider waren das Gerichte, die sie pontan und ohne Rezept gemacht hat.Ich kann mich noch gut an den Geruch in der Küche  .errinnern,wenn wir sie besuchten .es roch nach lecker gebackenen Käsekuchen .Opa sagte immer ,ich weiß nicht wie sie es schafft ,aber wenn ihr kommt dann bekommt sie den Quark und die Eier, die sie für den Kuchen brauchte .Zum Abend hatte sie immer einen leckeren Kartoffelsalat gemacht ,er schmeckte super ,zwar immer anders aber immer lecker.Er war ohne Majo, aber trotzdem hatte er eine weiße Marinade die einfach super schmeckte ,dazu gab es dann Roschter, wie  da die Bratwürstchen genannt werden.Auch Omas Grüne Klösse  mit Sauerbraten waren super lecker .Wir machen sie heute nach ihren Rezept ,Es ist  eines der wenigen Rezepte die ich von Oma gelernt habe.Auch wenn uns meine Großeltern besuchen durften,hat Oma immer für uns super gekocht und gebacken.Ihr  Kaninchenbraten waren super lecker ,aber auch das ist nicht mehr da.Ich habe es schon oft versucht ,ich bekomme es leider nicht so hin wie Oma.

Oma sagte immer zu mir wenn ich sie nach Rezepte fragte,Mädchen ,du mußt so kochen das es dir schmeckt dann wird es bestimmt ganz lecker .Sie wollte mir einige Rezepte aufschreiben,leider hat sie es nicht mehr geschafft ,oder es ist beim aufräumen nachdem sie nicht mehr bei uns war ,entsorgt worden.

Backenmachtfroh
Mittagskind

Als Kind war ich unter der Woche immer im Kindergarten. Hier kommen meine kulinarischen Kindheitserinnerungen allerdings nicht her. Wenn man etwas nicht mochte, musste man es trotzdem essen. Wenn man mehr wollte, gab es meistens nichts mehr. Deshalb freute ich mich so doll, wenn ich ganz ausnahmsweise mal Mittagskind sein durfte. Auf die Mittagskinder waren alle neidisch. Sie wurden schon früh abgeholt und mussten Mittagsessen und Mittagsschlaf nicht mitmachen. Mich hat dann also meine Oma abgeholt und ich durfte mir immer schon einen Tag vorher was aussuchen, was ich denn essen möchte. Und das waren ganz klar: Kartoffelpuffer!!! Also Reibekuchen schön mit Zucker drauf. Was ich daran aber immer am besten fand, war, dass Oma dazu ständig am Herd stand und jeder immer einen Kartoffelpuffer bekommen hat, wähend Sie weitere gemacht hat. Man konnte also zwschendurch essen und musste nicht still mit allen am Tisch sitzen. Und geschmeckt hat es auch tausendmal besser als der Kindergartenrahmspinat-Brei.

sparrow
handgeschriebene Rezepte

Dass meine Kinder nicht nach den überlieferten Lieblingsrezepten von mir und der Oma suchen müssen, habe ich Ihnen zum 18. Geburstag jeweils ein Büchlein mit den hangeschriebenen Rezepten geschenkt. Heute im Zeitalter des Computers ist das nicht mehr nötig. Ich weiß aber, dass sie dieses Büchlein in Ehren halten werden.

Olympische Winterspiele

Es waren die Olympischen Winterspiele 1988 in Calgary und ich kann mich daran erinnern, dass wir immer vor dem Fernseher saßen wenn die Bobs fuhren. Ich glaube damals war auch ein DDR Bob sehr erfolgreich unterwegs und den wollte man natürlich sehen. Dazu gab es sowas wie Waffeln, das besondere daran, sie hatten kein Kreuzmusters sondern nur Streifen (also immer ein Streifen hoch und einer tief) und sie wurden gerollt. Das war ein ganz altes Gerät mit dem wir das gemacht haben (wir hatten damals ja nichts ;)), ich glaube wir haben damit auch Toast geröstet. Und immer zum Bobfahren gab es eben diese sehr speziellen Waffeln mit einer roten Marmelade, ich weiß leider nicht mehr welche Geschmacksrichtung. Diese Waffeln waren unglaublich lecker für mich damals und ich findes es faszinierend, dass ich mich genau an diese Kombination von Wintersport und Waffeln erinnern kann, da ich nicht soo viele Erinnerungen aus meiner Kindheit habe.

Kartoffelsuppe

Die stärkste meiner zahlreichen kulinarischen Kindheitserinnerungen ist die an die himmlische Kartoffelsuppe meiner Oma. Liebevoll geschälte Kartoffeln, Wurzelgemüse, Bohnen, Tomaten und Erbsen aus dem eigenen Garten, wanderten in einen riesigen Bottich und wurden gar gekocht, abgegossen und dann mit Milch und Sahne püriert, dazu Wursträdchen von der Fleischwurst und einen Extra-Klecks-Schmand für mich obendrauf. Noch heute würde ich sonstwas dafür geben, wenn ich diese Suppe noch einmal von meiner geliebten Omi gekocht bekäme. Zwar kenne ich das Rezept und koch auch für meine Familie Kartoffelsuppe, doch so wie damals wird es einfach nie. Das ist wohl die Extra-Portion Großmutterliebe, die mir bis heute auf der Zunge geblieben ist.

muffinqueen
Waffeln von Opa

Wenn wir meine Großeltern besuchten, waren ein Highlight die selbstgebackenen Apfelwaffeln meines Opas. Da warteten meine Geschwister, Cousins, Cousinen und ich erst gar nicht bis die letzte Waffel gebacken war, sondern aßen sie ihm direkt vom Waffeleisen;)

süße Reisplätzchen

Als ich  noch in den Kindergarten ging, hatten meine Eltern einen kleinen Lebensmittelladen und deshalb kaum Zeit für mich. Unsere Vermieterinnen waren zwei kinderlose "späte Mädchen", die sich darum gerne um mich kümmerten, und mich auch bekochten. Meine Leibspeise hiess bei ihnen "Arme Ritter", leider waren es aber andere als die, die meine Mutter oder meine Oma machten! Erst als ich anfing, mich mit den verschiedenen Koch- Websites zu beschäftigen, habe ich nach einigem hin- und herüberlegen und intensivem Suchen heraus gefunden, dass es wohl eher süße Reisplätzchen waren ;-)! Aber auch nach mehreren Versuchen hat sich das alte Glücksgefühl beim Genuss nicht wieder eingestellt :-( ! Schade, denn auch meine Kinder und mein GöGa sind keine "Süssen" und können meine Begeisterung nicht teilen. Aber wenigstens bleibt mir die Erinnerung!

Süßes Kürbisbrot

Als ich noch in den Kindergarten ging, habe ich mich immer sehr auf das Laterne-Laufen im November gefreut. Man durfte mit leuchtenen Laternen draußen herumlaufen und es wurde gesungen. Zum Abschluss des Laufs gab es dann im Kindergarten selbst gebackenes süßes Kürbisbrot. Ich liebte es schon damals, am besten schmeckt es mir noch warm mit ein wenig Butter bestrichen. Heute backe ich es selbst und denke dabei immer an das Laterne-Laufen im Kindergarten zurück! :-)

Nicole Stich
An alle, die sich schon die Zeit genommen haben und so wunderbare Erinnerungen aufgeschrieben haben

Ihr habt mir gerade den Tag versüßt, ich finde es einfach herrlich, durch Eure Geschichten zu lesen und viele Kleinigkeiten aus meiner eigenen Kindheit wiederzuerkennen. Verregnete, aber herzliche Grüße :)

heinzi
Hausschlachtung

In meiner Kindheit haben meine Eltern jedes Jahr selber ein Schwein geschlachtet .Wir haben dieses Schwein vom benachbarten Bauern als Ferkel bekommen und dann  großgezogen.

Es wurde Braten geschnitten,und Kottlett geschnitten.Die Kottlett gab es immer an dem Tag wo das Schwein zerschnitten wurde,lecker sie schmeckten ganz anders wie die Kottlett heute.Sie schmeckten einfach klasse .Aber was für mich auch immer ein leckerer Geruch war wenn der Schinken und die Wurst geräuchert wurde .Und wenn dann die Zeit da war ,das der Schinken angeschnitten wurde .Das machte dann immer unser Opa ,Wir standen alle um den Tisch ,und Opa nahm ein grosses Messer und schnitt den Schinken an ,Es roch herrlich lecker ,jeder durfte dann am Schinken einmal riechen ,dann bekam jeder ein Stück zum probieren, man war das lecker.Danach schnitt Opa mehrere Scheiben ab, legte sie auf einen Teller  und wir haben den Schinken  zu frischem Brot  und selbsteingelegte Gurken gegessen.Das war für uns immer  ein kleines Festessen .

Genauso lecker fand ich die eigene Dauerwurst(Mettwurst) sie roch lecker nach geräuchertem Fleisch und  hatte einen super leckeren Geschmack.Am liebsten habe ich sie  auf frischen Graubrot gegessen und dann bitte nicht zu dünn .

Diesen Geruch vermisse ich heute .

Auch wenn wir geräucherten Schinken   vom Schlachter kaufen,er riecht nicht annähernd so gut wie unser Schinken damals ,von Geschmack ganz zu schweigen. 

Auch die Dauerwurst  riecht und schmeckt heute nicht mehr so lecker .

Zuckerbrot

Bei meiner Grossmutter gab es immer Zuckerbrot. Was eigentlich nichts anderes ist, als ein mit Zucker bestreutes Butterbrot. War das lecker! Dazu hat sie uns dann jeweils die Geschichte von Francesco erzählt, einem auf dem Bauernhof meiner Urgrosseltern internierten Italiener im 2. Weltkrieg, der dieses Brot schlicht "Pane, Burro, Zucchero" genannt habe - und es offenbar genauso liebte, wie wir Kinder. Da fällt mir ein dass ich das eigentlich schon viel zu lange nicht mehr gemacht habe ...

Räderkuchen und Kokosmakronen

Meine Oma hat immer zu Weihnachten Räderkuchen und Kokosmakronen gemacht. Diese waren immer ein Gedicht. Die Räderkuchen wurden ausgewalzt in Salmiakform geschnitten in die Mitte wurde mit dem Messer ein Schlitz gemacht und das eine Ende davon durch den Schlitz gesteckt und in heißem Fett ausgebacken und dann mit Puderzucker bestäubt. Diese hatten eine eigenartige Form, deshalb nannte meine Oma diese auch immer verschlungene Arschlöcher. Die Kokosmakronen wurden immer in einer alten länglichen Blechdose aufbewahrt und wenn ich immer zu Besuch war, war der erste Gang zur Blechdose.

Hefeklösse mit Heidelbeeren

Das absolute Lieblingsessen in meiner Kindheit waren Hefeklösse mit Heidelbeeren und ganz viel Zimt und Zucker darübergestreut. Jedes mal, wenn meine Mutter nach einem Essenswunsch fragte musste ich nicht lange überlegen und wünschte mir meine heissgeliebten Hefeklösse. Und auch jedes Jahr zu meinem Geburtstag gabs dieses Gericht. Es war jedesmal ein Festessen für mich. Meine Mutter kochte extra für mich immer eine doppelte Portion, denn ich haute ordentlich rein. Das Rezept hatte sie von Oma geerbt. Mittlerweile koche ich für meine Kinder auch dieses Gericht, natürlich nach Omas Rezept. Sie mögen es ebenso gerne wie ich. Und wenn sie dann mit ihren heidelbeerverschmierten Mündern strahlend am Tisch sitzen, fühle ich mich in meine Kindheit zurückversetzt.    

Buttercremtorten

Meine Mutter buk immer zu den Geburtstagen und Festtagen Biskuittorten, die dann mit Buttercreme gefüllt wurden und je nach Jahreszeit mit Erdbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren etc., die ich sehr gerne gegessen habe. Zu Ostern verziert mit kleinen Ostereiern, zu Weihnachten mit Sternchen und Tannenbäumchen aus Schokolade.

Noch heute (nach über 50 Jahren) lasse ich jede Sahnetorte für eine leckere Buttercremtorte stehen. Doch heute gibt es überwiegend Sahnetorten mit Buttercreme ist gerade mal der Frankfurter Kranz - leider, schmeckt doch so lecker!!!! In Holland bin ich auch schon fündig geworden, die mögen auch Buttercremtorten.

 

nika
Frankfurter Kranz

wurde von meiner Ma in Perfektion gemacht. Ich habe sie mir immer zum Geburtstag gewünscht. Auf einem Weihnachtsfest im großen Familiekreis habe ich einmal davon erzählt und beim nächsten Geburtstagsfest hat meine Tante mir zuliebe einen Frankfurter Kranz gemacht und mitgebracht. Wir Kinder kannten ihre Bäcker-Creme nicht und waren mit Begeisterung dabei als esans Verteilen ging. Wie enttäuscht waren wir drei Geschwister über die Creme. Die Tante war sehr streng und wir mussten nicht nur das aufgelegte Stück sondern auch noch ein zweites Stück essen und ihr beteuern, "wie lecker" ihr Kuchen war. Ihre Söhne haben uns dazu geraten. Auf dem Heimweg wurde unsere Mutter gebeten, am nächsten Sonntag wieder einen ihrer Frankfurter zu backen. Später ging meine Mutter dazu über, tolle Buttercreme-Torten-Kreationen zu machen. Nur meine Schwester weigerte sich, die Torten zu essen. Bis ich herausfand, sie assoziierte diese Buttercreme mit der unserer nicht so sehr geliebten Tante. Als ich meiner Schwester erklärte, diese Buttercreme wäre so lecker wie die vom Frankfurter Kranz, da ass sie mit Begeisterung ein Stück und ich habe noch die Kulleraugen meiner Ma in Erinnerung ::). Ich habe das Rezept übernommen, aber wir essen so gut wie nie süße Sachen, da schon lieber das Rezept von diesem Tag: Schinken-Kugelhupf.

Eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen...

Es war kurz vor Weihnachten und ich habe mit meiner Oma gemeinsam Kekse gebacken. Vanillekipferl, Schokoladenbusserl, Linzerradeln.... meine Oma hatte sich wie jedes Jahr viel vorgenommen. Und so kam es dann auch, dass ein Paar der Kekse etwas verbrannt waren. Nachdem alle Kekse fertig gebacken und dekoriert waren, nahm meine Oma die verbrannten Kekse wickelte sie in Zeitungspapier und als wir gemeinsam in den Keller gingen warf sie sie in den Holzofen.

Am nächsten Tag beim gemeinsamen Mittagessen mit der ganzen Familie berichtete meine Oma vom gmeinsamen Keksebacken und alles was ich dazu sagte: "..... und die Dunklen heizt die Oma ein."

nika
Köstlich ...

@wutzelbär: Genauso haben es meine Omi und meine Ma gehandhabt.

Auf der Suche
Auf den Spuren von Oma Luises Zwetschgenknödeln  

Traditionell gibt es bei uns seit ich denken kann Schwarzwälderkirschtorte meiner Oma. Um mich als Kind vom Essen dieser Torte abzuhalten (man hätte ja auch einfach das Kirschwasser weglassen können damit das Kind mitessen kann, aber irgendwie wollte das wohl keiner so recht...) hieß dieser Kuchen "Schnapskuchen"- vermutlich in Anlehnung daran mir damals einzureden dass das schlecht sei und nichts für mich ist. Irgendwie wollte ich mich als Kind damit wohl nicht abfinden, dass alle Welt sich an Geburtstagen stückeweise das sahnige "Schnapskuchen"-Zeugs löffelte, ich aber außer dem Sahnetuff aber nichts davon abbekam. 

So kommt folgende Annekdote zu Stande: Die Torte steht im kühlen Hausflur und wartete auf ihren großen Einsatz, während ich als etwa 3-4 jährige gelangweilt und mit viel zu viel Blödsinn im Kopf unbeaufsichtigt im Geburtstagsvorbereitungstrubel die Gunst der Stunde nutzte und mir es genüßlich neben der Torte bequem machte und mit meinen kleinen Kinderpatschhänden genüßlich die Torte nach dem bösen Schnaps durchforstete. Meine Mutter traf wohl fast der Schlag, als sie ihr Kind neben einem umgegrabenen Tortenhaufen sah. Angeblich und den Bildern zu Folge, habe ich es binnen weniger Minuten geschafft, Omas Meisterwerk in ein am Boden liegendes Schlachtfeld zu verwandeln- nur auf der Suche nach diesem mysteriösen Schnaps, weshalb ich den Kuchen nicht essen durfte.

Ich konnte damals die ganze Aufregung nicht verstehen, hatte ich es doch nur gut gemeint mit meiner Wühl-Aktion.

Urlaub und Muscheln

Es ist keine Erinnerung an etwas Süßes, sondern was Herzhaftes und für kleine Kinder vielleicht ungewöhnlich. Wir sind früher jedes Jahr nach Maslenica (Kroatien) gefahren, da ein Teil der Verwandtschaft meiner Mutter aus Kroatien stammt. Ich weiß es noch wie heute, wie wir alle früh morgens an den Strand gegangen sind und Miesmuscheln gesammelt haben. Im Anschluss hat meine Oma die dann zubereitet. Wir alle saßen draußen und haben gemeinschaftlich an diesem riesigen Topf gesessen und die Muscheln gegessen. Das Beste war der Sud, der entstanden ist. Leider weiß ich bis heute nicht, wie sie die Muscheln zubereitet hat. Aber Miesmuscheln esse ich jetzt noch für mein Leben gern.

Hefezopf
Auf den Spuren von Oma Luises Zwetschgenknödeln  

als ich klein war hab ich mich immer auf das Wochende gefreut, denn immer Freitag nachmittags hat meine Oma fleißig gebacken und somit das Wochenende perfekt gemacht!

Meistens hat sie einen Hefezopf und zwei Blechkuchen gebacken; manchmal aber auch Rosinenschnecken oder Rührkuchen *schwärm* Natürlich war ich immer der Erste, der das frisch gebackene Backwerk probieren musste, ganz klar noch schön warm und mit ganz viel Liebe gebacken! Mein Favorit war und ist heute noch der Hefezopf - dazu gab es früher immer ein Glas frische Milch mit Kaba -  für mich die schönste Kindheitserinnerung :-)

Teigchaos

Meine Oma wollte Hefekuchen backen, da im Garten soviele Pflaumen waren.

Oma zeigte mir genau wie das mit dem Teig geht, im wahrsten Sinne des Wortes.Ich weiss nicht mehr genau was Oma gemacht hat, aber der Teig wurde immer mehr und mehr und mehr und mehr.Oma versuchte das ganze zu stoppen, hat aber nicht funktioniert, es war nachher überall der Hefeteig.Meinen Opa traf fast der Schlag als er in die Küche kam.Oma war fix und fertig und Opa hat nur noch gelacht.Das ganze ist jetzt zwar schon 42 Jahre her, aber das vergesse ich mein ganzes Leben nicht

Warmer, süßer Brei

Ach je, es gibt so viele Speisen, die mich an meine Kindheit erinnern; so viele verheißungsvolle Düfte! Um mir aber den Tag mit so einer Erinnerung zu versüßen, bedarf es gar nicht viel.

Als Kind litt ich des öfteren an Bauchschmerzen und Krämpfen und bekam deshalb, nicht nur an Regentagen, eine warme Puddingsuppe von meiner Mutter, deren Reste ich dann auch gerne aus dem noch warmen Kochtopf löffelte. Besonders die Sorte Vanille hat es mir bis heute angetan und zusammen mit Kirschen serviert, fühle ich mich dann schnell zurück in meine Kindheit versetzt. Aufgrund meiner Magenprobleme kochte mir meine Mutter aber oft noch einen anderen süßen Brei, dessen Rezept wir von meiner Hausärztin erhielten. Es handelt sich um die leicht zuzubereitene Zwiebacksuppe. Hier wird Zwieback mit heißem Wasser und mit Milch übergoßen, mit einem Teelöffel Butter verfeinert und anschließend mit Zucker gesüßt. Das Gute ist, dass sie mir nicht nur gut schmeckte, sondern meinen Magen zugleich beruhigte und zudem leicht verdaulich und dennoch sättigend ist. Selbst, wenn ich heute noch an Magenproblemen leide, koche ich mir am liebsten heiße Zwiebacksuppe und erhalte sogleich ein Gefühl von Geborgenheit.

Pfannkuchen mit Zucker bestreut

Meine allererste Kindheitserinnerung an etwas zu essen: gezuckerte Pfannkuchen, aufgerollt und frisch aus der Pfanne. Bis heute sind sie eins meiner liebsten schnellen Gerichte geblieben. In einer oft genutzten Pfanne, die wohl schon meiner Oma gehört hatte, hat sie mein Papa für mich zubereitet - er Student und ich gerade 3 Jahre alt. Meine Mama war zu der Zeit mehrere Tage auf Exkursion mit der Uni. Aber die Pfannkuchen, die mein Vater für uns beide gebacken hat mit ihren knusprigen, unregelmäßigen Rändern und gebräunten Blasen, haben mir Geborgenheit gegeben und trösteten mich darüber hinweg, dass ich ein paar Tage ohne meine Mutter auskommen musste.

 

küchengötter
Jetzt noch schnell mitmachen und gewinnen!

Liebe Küchengötter-Community,

 

wir freuen uns sehr darüber, dass Ihr uns schon so viele schöne Geschichten erzählt habt. Für alle, die bisher noch nicht mitgemacht haben: Nutzt Eure Chance und berichtet uns von Euren kulinarischen Kindheitserinnerungen. Nur noch heute könnt Ihr bei unserem Gewinnspiel mitmachen und das Buch "Sweets" mit persönlicher Widmung von Kochbuchautorin Nicole Stich gewinnen.

 

Wir drücken Euch die Daumen, 

Euer Küchengötter-Team

Wechselhaft

Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen. An die Küche meiner Großmutter habe ich verschiedene Erinnerungen und nicht immer nur gute, denn sie kochte gerne herzhaft deftig mit ordentlich Fleisch und das Gemüse leider oft sehr weich mit dicker heller Soße. Dennoch gibt es drei "kulinarische" Kindheitserinnerungen, von denen auch heute zwei oft noch "Trost & Geborgenheit" bedeuten.Als Kind hatte ich oft Angst vor Gewitter, die ein wenig davon geschürt wurde, dass wir dann im Wohnzimmer beisammen saßen, der Fernseher und das Licht ausgemacht wurden und die Tasche mit den wichtigen Papieren in der Nähe war. Trotzdem ging Oma dann irgendwann in die Küche und kochte mir "Trostpudding mit Eischnee darunter". Es war noch nicht mal immer Vanille- oder Schokopudding, nur Fruchtpudding, hatte mir bis dahin aber noch nie so gut geschmeckt. Das andere ist ein ganz simpler echter Kartoffelstampf mit ein wenig Kochwasser, ein wenig Milch und Butter. Obendrüber kamen /kommen die obligatorischen Ketchup Tupfen. Was ich heute so nicht mehr essen möchte, ist das "Stärkungsei": Wenn ich krank war, hat Oma mir ein (rohes) Eigelb mit etwas Zucker und Zitronensaft verschlagen und dann Eiweiss steifgeschlagen untergehoben. Das hab ich dann als Suppe gekriegt und fand es lecker. Ich würde es heute im Leben nicht anrühren, weil ich hier so frische Eier gar nicht bekäme, dass es mir sicher genug wären.

 

MadameLecker
Ich habe hier so schöne Geschichten gelesen und ...
Auf den Spuren von Oma Luises Zwetschgenknödeln  

... bin grad so gerührt. In vielen finde ich mich wieder. Meine Oma Charlotte war die weltbeste Pfannenkuchenbäckerin der Welt. Mit vielen Heidelbeeren, danach zeigten wir uns unsere blauen Zungen. "Marjellchen" war ich. Sie kam aus Königsberg. Ich liebte ihre Spieldose mit der tanzenden Ballerina, die leider irgendwo verschwand. Auch ich habe heute eine ähnliche. Ich trage ihren Namen. Ich sehe aus wie sie, habe ihr Kinn, ihre Figur. Sie kleidete mich als kleines Mädchen schön und stolzierte mit mir durch die Stadt. Sie im Pelzmantel und dem Fuchsschwanz um den Hals. Butterbrot mit Zucker gab es bei ihr, für mich ein Traum, mochte ich noch nie Wurst und Käse. Sie buk leckeren Streuselkuchen und es gab immer Hefestuten mit dick Butter und Marmelade (oder halt wieder Zucker). Reibekuchen mit ganz viel Zucker. Zwieback für mich getunkt in kalter Milch, weil ich heiße Milch hasste. Kakao kochte sie, richtigen Kakao. Die Haut wurde entfernt, damit ich mich nicht ekelte. Wenn ich krank war, bekam ich von ihr Rotbäckchen. Gesundmachsuppe, Hühnersuppe mit geschlagenem Ei. Kraftbrühe, damit aus der Marjell was wird. Sie las mir Geschichten vor, die Grimmschen Märchen und die von Andersen. Ich könnte stundenlang von meiner Oma schreiben. Sie ist in meiner Erinnerung, ich liebte sie sehr. Das Tragische: meine Mutter verbot, das auszusprechen. Unter der Problematik mit ihrer Schwiegermutter musste ich leiden. Das schmälert meine Gefühle für meine Oma jedoch nie. Das beigefügte Foto, da hat sie mich auf ihrem Arm. 

Naschkatze und Traditionen erhalten

Ich habe mit meiner Oma jedes Wochenende gebacken als ich noch klein war und habe es geliebt zu naschen, sei es vom Hefeteig oder von der Quarkkuchenteigmasse. Ich habe es geliebt mit ihr zu backen und habe vieles von meiner Oma gelernt, was ich heute noch anwende.Ich lasse Traditionen weiterleben die meine Oma eingeführt hat. So bereite ich zu Weihnachten immer die Zitronenspeise vor und denke somit immer an meine Oma!

Mein Leibgericht

Als ich so ungefähr zehn Jahre alt war, lag ich eine ganze Woche lang mit Grippe im Bett. Ich war so geschwächt, dass ich die ersten zwei Tage kaum etwas gegessen habe. Schwarzer Tee und Zwieback waren das einzige, von dem ich mich ernähren konnte. Mein Papa bekam großes Mitleid mit mir undversuchte es jeden Tag mit einer anderen Sonntagsmahlzeit.  Am dritten Tag fragte er mich, was ich mir zum Mittagessen wünschte, aber ich sagte nur, dass ich nicht hungrig sei und mir vermutlich schon vom Essensduft schlecht werden würde. Davon unbeeindruckt bereitete er mir Sauerkraut mit Kartoffelbrei und groben Bratwürsten zu. Und als dann der Teller mit einer riesigen Männerportion vor mir stand, konnte ich einfach nicht wiederstehen und aß alles auf. Ob es daran lag, dass es sich dabei auch um die Leibspeise von Räuber Hotzenplotz handelt?

 

Speckkuchen

Meine Oma hat ca. 2-4x im Monat immer Speckkuchen gebacken. Dazu hat sie vom Bäcker immer Brotteig geholt. Da er uns so gut schmeckt und wir aber von Oma über 300km entfernt wohnten und so selten in den Genuss kamen, hat meine Mutter sich irgendwann das Rezept mal "abgeschaut" und mitgeschrieben, da Oma immer "frei Schnauze" gekocht hat. So erlernte meine Mutter das Backen von Speckkuchen und hat es mir beigebracht. Als Oma vor 8Jahren starb, bedauerten Mama`s Geschwister sehr, dass es nun nie wieder Speckkuchen gibt. Deshalb hat meine Ma es meinen Tanten und dem Opa nun beigebracht, so dass dies Rezept nun weiter lebt. Andere Rezepte hat Oma leider mit ins Grab genommen, da sie nirgends notiert sind.

Toskanafan
Heidelbeeren aus dem Wald,,,,,,

nach der Schule gabs was zu essen, am liebsten Pfannkuchen. Danach gings mit Mutter in den Wald, bewaffnet mit Eimern, Sammelbecher, und Heidelbeerkamm. Ein ca, 2 km langer Fußmarsch war angesagt, bergauf und wieder langsam ansteigend, den Wildpfädchen entlang. Das war schön schattig bei der Hitze im August. Der Sammelbecher konnte eine Konserven-Blechdose, oder ein kleines Margarine-eimerchen sein und wurde um die Taille gebunden. Nun gings los.  Die Beeren wurden mit dem Kamm gepfückt,  wenn der Kamm fast voll war wurden die Blättchen ausgelesen. Das ging so, man nahm eine Handvoll Beeren von einer Hand in die andre, dabei wurden die Blättchen weggepustet, und ein paar noch grüne Beeren ausgelesen. Der Sammelbecher wurde voll gemacht, zum Schluß kam alles in den Eimer.Wir fanden dabei auch Walderdbeeren, Pfifferlinge. Die Pilze nahmen wir nicht mit weil wir sie nicht sicher kannten.Spätnachmittags zufrieden und richtig glückselig über unsre Ernte, war der Rückweg angesagt. Blaue Hände, Zitronen hatten wir nicht, ich weis gar nicht wir sie wieder hell kriegten.Im Dorf war eine Sammelstelle, die Beeren wurden gewogen und verkauft. Das war unser Taschengeld, denn sonst bekamen wir keines. Damit kauften wir uns Wunschklamotten. Es gab höchstens Eisgeld für ein Eis von Oma.Köstliche Heidelbeerkuchen wurden gebacken, aus Hefeteig und mit Streuseln drauf.  sie wurden eingekocht, und es gab Marmelade.

Toskanafan
Bitte ich will noch mitmachen,

Hatte mich nur vertippt, musste alles ausbessern. sonst hätte ich es locker 5 Min. vor 12 geschafft.

küchengötter
@Toskanafan

Vielen Dank, dass Du uns auch noch von Deinen kulinarischen Kindheitserinnerungen berichtet hast. Deine Teilnahme lassen wir in dem Fall natürlich gelten :-) 

 

An alle Teilnehmer schon einmal ein großes Dankeschön für Eure wunderschönen Geschichten. Wir haben uns über jede sehr gefreut! Wir werden heute noch verkünden, wer gewonnen hat und drücken Euch allen die Daumen.

Toskanafan
Hallo liebes Küchengötterteam,

Herzliches Danke, für die Nachsicht, auch wenn ich nicht gewonnen habe. Es hat trotzdem Spaß gemacht beim mitmachen.  Viele Grüße, Toskanafan

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