Brot für die Spiele

Noch ein paar Tage bis zum EM-Start - Zeit für kulinarische Fingerfood-Übungen. Wir haben erste Erfolgrezepte fürs Training gesammelt und suchen nun Eure Favoriten.

Brot für die Spiele
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küchengötter Redaktion

Wir warten ja schon lange darauf, dass sich ein User „Küchengott Fußball” nennt, und diese Woche könnte es so weit sein: Schließlich startet am Samstag in den Alpen die Europameisterschaft, und nicht wenige erwarten da zumindest ein Sommerfrischemärchen; Österreich speziell am 16. Juni, wir sagen nur: „Cordoba” - doch dazu ein anderes Mal mehr . Jetzt kümmern wir uns erst einmal um das Brot für die Spiele - also das, was man beim Fußballschauen gut und gefahrlos essen kann. Da gibt es ein paar Grundregeln:

 

Alles aus einer Hand. Das heißt, dass man alles entweder mit den Fingern oder mit einer Gabel in den Mund bekommt und nicht noch ein Messer zum Schneiden braucht. Denn so muss man nicht lange auf den Teller schauen, hat immer eine Hand zum Jubeln frei und kommt bei Ärger gar nicht erst auf die Idee, den Fernseher mit Stichwaffen anzugreifen.

 

Knapp vorbei ist auch daneben. Alles, was stark tropft, bröselt oder sonst wie neben Tisch und Teller rumsauen kann, ist nichts für Leute, die es gewohnt sind, „blind” zur Sportschau zu Abend zu essen (also mit starrem Blick auf den Fernseher). Übrigens auch, wenn es in ihrem Haushalt noch andere Mitglieder gibt, die sich um Teppich- und Polsterpflege kümmern. Und vor allem, wenn man bei Jubel oder Ärger zu ausladenden Bewegungen bzw. heftigen Würfen neigt (siehe oben). Daher gilt auch:

 

Cool bleiben. Heißes geht - wenn überhaupt - nur zur Halbzeit, und auch da nur, wenn nicht gerade Delling und Netzer auf dem Muppet-Balkon sitzen. Mehr dazu oben unter Blindsehen, Jubelwerfen, Ärgerstechen. Ausnahmen: Kleinigkeiten mit Teig und Hack, die gut in der Hand liegen.

 

Keine Experimente. Schafskäseflan mit Schalottenconfit bei Griechenland gegen Frankreich ist eine vergebene Chance, italienischer Wurstsalat zum Finale Deutschland gegen Italien ein Beitrag zur Zuschauerverständigung. Daher:

 

Vertraut auf die Küchengötter-EM-Auswahl - vom besagten Wurstalat über Edamer Schinkenröllchen (aber wir lassen uns nicht von den Holländer einwickeln) und „Hochstaplern” bis zum süßen Fußballfeldkuchen für nach dem Spiel. Hier findet Ihr unsere kulinarischen Blitztipps.

 

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Womit jetzt Ihr gefragt seid - was empfehlt Ihr als perfekte kulinarische Begleitung zum Fußballschauen oder fürs Public-Viewing-Picknick? Oder gibt es bei Euch generell nur zu trinken? Und habt Ihr vielleicht auch ein paar herrliche Reinfälle beim Fußballessen erlebt (Spargel Hollandaise könnte das Zeug dazu haben)?

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