Die Redaktion testet Food Trends: Shirataki-Nudeln

Gekocht, geschmeckt & für erstaunlich gut befunden! Shirataki-Nudeln – auch bekannt als Konjak-Nudeln – sind derzeit in aller Munde. Ein Test auf Geschmack und Nieren.

Die Redaktion testet: Shirataki-Nudeln
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Kommentare
Annika Mader

Liebe Küchengötter, kennt Ihr schon die brandneuen und berühmt-berüchtigten Konjak-Nudeln? Im Asia-Shop heißen sie auch Shirataki-Nudeln, sonst auch gerne mal ″Slim Fit″-Nudeln, oder eben Low Carb Pasta. Womit wir auch schon beim Punkt wären: Shirataki-Nudeln haben keine Kohlenhydrate. Bei diesen Nudeln kommt nach dem Genuss keine Reue, ganz im Gegenteil: Konjak-Nudeln können bei einer Diät unterstützend wirken. So heißt es. Eine Nudel also, die verspricht, uns rundum glücklich zu machen? Ein klarer Fall von: ″Die Redaktion testet″.

 

Der Test

 

Die Wahl des Rezeptes für Konjak-Nudeln verlief problemlos und schnell, ganz einfach deshalb, weil wir im Moment nur ein Rezept für Shirataki-Nudeln haben. Auch gut und lecker klingt es obendrein: Bei den Shirataki-Nudeln mit Thunfisch, sorgen neben dem bereits erwähnten Fisch, unter anderem Kapern, Tomaten und Koriander für ein Rundum-Lecker-Geschmackserlebnis.

 

Weniger problemlos verlief der Shirataki-Nudel-Kauf. Online ist das Angebot recht groß, aber im Handel zählen sie noch nicht unbedingt zum Standardsortiment. Kurzzeitig waren wir versucht, doch zu den auch tatsächlich ″Konjak-Nudeln″ genannten Exemplaren zu greifen, die hübsche Päckchenform der ″Shiratakis″ ließ uns aber durchhalten und im gut sortierten Asia-Shop wurde unsere Mühe schließlich belohnt.

 

Zubereitet sind die ″Slim Wunder Nudeln″ schnell, nicht mal eine halbe Stunde und fertig ist das Low Carb-Gericht. Es duftet wirklich gut in der Küche und Hunger haben wir auch! Zubereitung also schon mal ″Top″, jetzt folgt noch der Geschmackstest.

 

Das Fazit

 

Halten die Shirataki- bzw. Konjak-Nudeln wirklich das, was sie versprechen? Sagen wir es einmal so: teils, teils. Satt sind wir geworden. Geschmacklich ist die Thunfisch-Tomatensauce super – und somit auch die Slim Nudeln! Sie haben nämlich keinen Eigengeschmack und nehmen immer das Aroma der Sauce an. Das ist eigentlich ganz praktisch!

 

Kleine Minuspunkte müssen wir leider bei der Konsistenz und dem damit zusammenhängenden Haptik-Erlebnis geben. Leider sind sie doch etwas zu weich, etwas zäh, etwas glibberig. Aber das ist ganz sicher auch sehr subjektiv. Dem einen gefällt es so vielleicht gerade gut, wir hätten uns ein klein wenig mehr Biss gewünscht. Aber gut, man kann nicht alles haben. Low Carb, High Taste, Perfect Fun? Das bleibt wohl ein frommer Pasta-Traum. Wer gerne etwas für seine schlankere Linie machen möchte, der wird mit den Shirataki-Nudeln sicher eine willkommene Abwechslung für seinen Speiseplan finden. Wer so richtig Lust auf Pasta satt hat, der muss zu den italienischen Originalen und all seinen High Carb-Verwandten greifen.

 

So bleibt uns am Ende mal wieder zu sagen: jeder, wie er mag. Und wie gut, dass die große weite Food-Welt für alle das passende bereithält.

 

Und wie steht es bei Euch, liebe Küchengötter: Habt Ihr auch schon einmal Konjak- bzw. Shirataki-Nudeln getestet? Wie fandet Ihr es? Was sagt Ihr zu diesem Slim Food Trend? Wir freuen uns auf Eure Erfahrungsberichte.


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Aphrodite
Schon im Sommer getestet.

Falsche Nudeln in Flüssigkeit. Ich würde sie in Gerichten ersetzen, die mit Glasnudeln gekocht werden. Null Kalorien, Null Nix. Da kann man sie auch gleich weg lassen und ißt nur die Nudelsauce - ähnlich wie Käsekuchen ohne Boden. Ich bin da ganz unangestrengt und tauche ein Stück Brot in die Sauce. Mit den Fingern essen war schon immer Food- und Fun-Trend?

 

Das gibt natürlich nur meine persönliche Meinung wieder, die ich morgen auch schon wieder ändern kann. In Bezug auf Essen bin ich wie ein Gummiball.

 

"Die Redaktion testet." ist ein toller Beitrag. Ich finde nur, ein Gericht ist mehr als veggi, vegan, low- oder highcarb. Das ist kein richtiges Kochen und kein richtiges Essen mehr. Da steht etwas auf dem Kopf. Her mit der Pasta, die sich noch Pasta nennen darf!

Annika Mader
Ja, ...

ich gebe Dir Recht, liebe Aphrodite. Bei den Shirataki-Nudeln wird der Begriff von "Essen" und auch "Kochen" eindeutig verändert, verblasst, verzogen (mir fehlt gerade das genau passende Wort).

 

Nach dem Kochen war ich beispielsweise auch recht erschrocken darüber, wieviel Müll sich für die im Endeffekt kleine Pfanne voll Essen angesammelt hatte. Frisch dabei waren nur die Möhren. Hm, na ja. Wir testen gerne auch noch anderes :-) Bislang unbekannt und ungetestet, sollte es nur sein ...

 

Liebe Grüße!

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