Nimm 5 statt 2 – oder wann ist gesund gesund?

Da sind sie wieder, die guten Vorsätze, die uns gern mal in der Fastenzeit über den Weg laufen. Wir verzichten auf Fleisch, Süßes und Alkohol. Und ernähren uns: gesund!

Nimm 5 statt 2 – oder wann ist gesund gesund?
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küchengötter Redaktion

 

Verzicht! Kein schönes Wort. Und doch nehmen wir oft die Fastenzeit zum Anlass, um uns „gesund“ zu ernähren. Und wie praktisch: Passend zur „Zeit der Entbehrung“ ist heute der „Tag der gesunden Ernährung“. Wusstet Ihr nicht? Wir, wenn wir so ganz ehrlich sind, auch nicht. Als wir aber von diesem besonderen Tag erfahren haben, haben wir uns gefragt, was bedeutet eigentlich gesundes Essen? Möhrchen knabbern statt Chips futtern? Kräutertee schlürfen statt ein Gläschen Wein? Obstsalat mit „nur Obst“ statt Schokocreme mit „nur Schokolade“? Eine schwierige Frage.

 

Eine, über die sich auch schon die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) ein paar Gedanken gemacht hat. Das Ergebnis: 10 Regeln für eine gesunde Ernährung. Unser Essen soll ausgewogen sein, nicht zu salzig und nicht zu süß, Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis und Getreide dürfen vorkommen, ebenso pro Tag 5 Portionen Obst und Gemüse; es gibt Milch und Milchprodukte, wenig Fleisch, ein paar Eier und wenig Fett. Wer dann noch seine Gerichte schonend zubereitet, ausreichend trinkt (viel Wasser, wenig Alkohol!) und Sport treibt, lebt gesund. Ach ja, eine Regel (die uns von allen 10 Regeln am besten gefällt) fehlt noch: genießen! Und zum Genuss gehört hin und wieder eine Handvoll Chips, ab und zu ein Gläschen Wein. Und Schokocreme. Mit Orangensauce – wegen der Vitamine ...

 

Liebe Küchengötter, wie sieht Eure gesunde Ernährung aus? Verzichtet Ihr auf etwas? Oder genießt Ihr? In vollen Zügen? In Maßen? Wir sind schon gespannt, von Euch zu lesen ... 

 

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Ganz einfach

Gesunde Ernährung bedeutet für mich zunächst, dass die Lebensmittel von guter Qualität sind. Bio kaufen ist als Studentin finanziell nicht ganz einfach, aber es gibt dann eben weniger Fleisch und Fisch und mehr Kartoffeln, Reis, Nudeln und saisonales Obst und Gemüse. Wenn ich bei den Zutaten weiß, dass sie ohne Giftstoffe und ohne nicht-artgerechte Tierhaltung erzeugt worden sind, ist das eigentlich auch schon das wichtigste. Erlaubt ist beim Essen eigentlich alles, denn ungesund ist nur, was im Übermaß oder einseitig genossen wird. Es dürfen dann eben auch mal selbstgemachte Hamburger sein! Von dem Mantra "trinken, trinken, trinken", das dazu geführt hat, dass alle Leute dauerhaft mit einer Flasche herumrennen und daran alle 5 Minuten nuckeln, halte ich dagegen nichts. Ich trinke, wenn ich Durst habe, oder wenn ich Lust auf einen Kaffee oder einen Tee habe - und bisher lebe ich tatsächlich noch! ;-)

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