Probieren geht über Studieren

Die Pizzakartons stapeln sich im Flur und der Kühlschrank wird zum Bierregal. Das befürchten viele besorgte Mütter, wenn das Kind zum Studenten wird. Aber muss das sein?

Probieren geht über Studieren
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küchengötter Redaktion

Das Budget ist klein und auch beim Equipment in der Küche sind die meisten Studenten alles andere als top ausgerüstet. Gerade mal die Grundausstattung, bestehend aus Topf, Teller und Tasse, im zusammengewürfelten Look der 70er, hat man aus den Ecken von Oma Ernas Keller gezogen. Dazu fehlt dann oft noch die Übung für aufwendige Gerichte, in denen man dämpfen, passieren und pochieren soll. So bilden oft Mensa, Döner und Tiefkühlpizza die Spitze der Ernährungspyramide der meisten Studenten. Doch das muss nicht sein! Denn wer selber kocht, anstatt immer unterwegs seinen Hunger zu stillen, spart nicht nur Geld. Kochen entspannt und bringt Menschen zusammen: ob im Wohnheim, der eigenen WG oder einfach unter Freunden. Dafür haben wir vier Rezepte für vier klassische Situationen im Studentenalltag zusammengesucht. Damit Ihr, liebe Studenten, einen Spickzettel für die Küche habt. Wenn Ihr also mal wieder ratlos vorm Herd steht, könnt Ihr hier einfach nachlesen und loskochen.

 

4 Rezepte, die Studenten glücklich machen

 

Ein vorbildlicher Student verbringt viele Stunden in der Bibliothek. Und spätestens zur finalen Stressphase in der Prüfungszeit (etwa 1 Tag zuvor) überfällt auch den Letzten die Panik und er wird zum Dauergast. Jetzt müssen alle Kraftreserven ausgeschöpft werden. Da sind diese Wraps mit Gemüse und Kräutercreme genau das Richtige. Schnell sind sie morgens vorbereitet und wunderbar praktisch: einfach einrollen, mitnehmen und vor Ort den Akku aufladen. 

 

Aber auch zu Hause soll es schnell gehen. Denn wenn man nach einem schier endlosen Vorlesungsmarathon nach Hause kommt, bleibt nur ein kurzes Zeitfenster, bis man schon wieder seinen sozialen und/oder studentischen Verpflichtungen nachkommen muss. Ein Bierchen mit der Fachschaft oder einfach nur ein Bierchen ohne Fachschaft ruft. In solchen Fällen geht nichts über Penne mit Petersilienpesto. Schnell und einfach landen hier die Nudeln auf dem Teller und sorgen für eine gute Grundlage im Magen. 

 

Spätestens bei der nächsten WG-Party muss man dann feststellen, dass außer diversen Resten der Kühlschrank von einer traurigen Leere geprägt ist (das Bier ist nämlich schon in der Badewanne). Und weil Studenten bekanntlich jede Chance nutzen, gratis zu essen, kann man sich einer hungrigen Meute vor der Haustüre sicher sein. Aber nicht verzagen, die Küchengötter fragen: Wir empfehlen die Pizza à la „Alles muss raus“. Hier braucht es nur ein paar Grundzutaten für den Teig und ansonsten darf sie belegt werden - mit allen Resten, die der Kühlschrank hergibt. 

 

Und wenn einen dann doch einmal das Heimweh packt? Die Sehnsucht nach dem vollen Kühlschrank, dem Trockner, dem endlosen Klopapiervorrat und sogar manchmal den lieben Eltern (aber nur manchmal) kann selbst bei den Wildesten zu einer kleinen Regenwolke über der Stimmung sorgen. Um dem entgegenzusteuern und die Zeit bis zur nächsten Mama-wasch-das-mal-Fahrt zu überbrücken, lässt diese Bolognese alla mamma den Blues des Erwachsenwerdens ein bisschen leiser werden.

 

So, liebe Küchengötter, mit diesen Rezepten für ein kocherfülltes Studentendasein seid Ihr für alle Eventualitäten gewappnet. Mehr als Topf, Teller und Tasse braucht es nicht. Oder sind Eure Studententage schon lange vorbei, aber die Rezepte aus der Zeit sind geblieben? Dann erzählt uns, was Euch durch die kargen Lehrjahre gebracht hat.

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