Wünsch Dir was: Herbstlicher Flammkuchen

Wenn Federweißer Saison hat, dann können auch Zwiebel- und Flammkuchen nicht weit sein. Dieses Rezept ist im Handumdrehen zubereitet und noch viel schneller aufgegessen…

Wünsch Dir was: Herbstlicher Flammkuchen
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Nicole Stich

Während wir in der Redaktion schon hin und her überlegt hatten, mit welchem Wünsch‘ Dir was-Rezept wir den Herbst so langsam einläuten könnten, kamen die magischen Worte über Maikes Lippen: „Wie wär’s denn mit einem Flammkuchen?“ Nein, da war keinerlei Überzeugungsarbeit mehr nötig, jeder liebt Flammkuchen und wie es der Zufall so will, habe ich erst vor wenigen Wochen mein persönliches Lieblingsrezept entdeckt.

Spätestens wenn es auf dem kleinen Markt bei uns um die Ecke wieder frischen Federweißen gibt, dann wird die Flammkuchen-Produktion in meiner Küche gestartet. Freunde werden zur Brotzeit eingeladen und neue Rezepte werden ausprobiert. Denn mit Flammkuchen ist es wie mit der perfekten, selbstgemachten Pizza – meist muss man einige Frösche küssen, bis man auf den Prinzen, sprich „das Lieblingsrezept“ stößt. Aber wenn es dann passiert, ist die Freude umso größer! Das Rezept wurde mittlerweile weitergereicht an Freunde, Familie und andere Foodblogger und scheint sich in vielen Küchen ausgesprochen wohl zu fühlen…

Man kann natürlich drüber streiten, wann ein Zwiebelkuchen ein Zwiebelkuchen und ein Flammkuchen ein waschechter Flammkuchen ist – solange mir das Ergebnis aus dem Backofen schmeckt, sehe ich diese Diskussion ziemlich entspannt. Wichtig sind mir vor allem drei Aspekte: Zum einen gehört unbedingt ein Teil Roggenmehl in den Teig. Roggenmehl nimmt dem Teig zwar etwas Elastizität (wie man es beispielsweise von einem Pizzateig aus Weizenmehl gewöhnt ist), dafür bekommt der Flammkuchen aber einen kräftigeren Geschmack. Zum anderen sollte das Backblech unbedingt zusammen mit dem Ofen aufgeheizt werden, da der Boden so eine schönere Kruste entwickelt und insgesamt knuspriger wird. Drittens darf man beim Belag nicht geizen, gibt man zu wenig von der Crème fraîche-Mischung auf den Teig, verliert diese beim Backen zuviel Feuchtigkeit und das Ergebnis schmeckt ein wenig trocken.

Auch wenn ich meine Lieblingsvariante schon gefunden habe, wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr ein persönliches Lieblingsrezept für Zwiebel- oder Flammkuchen? Und wenn ja, was ist Euch besonders wichtig?

Meinen Favoriten findet Ihr hier: Zum Rezept…

 

 

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Aphrodite
Um Roggenmehl bisher einen Bogen gemacht.

Ich sitze hier und warte auf einen Hefeteig. Das Rezept ist von Karlchen. Der Teig schwimmt später auf Olivenöl. Das gibt eine geschmackvolle, krosse Kruste, denke ich mir. Bei Flammkuchen mag ich einen dünnen Teig. Meinen Lieblingsflammkuchen esse ich im FlicFlac in Mannheim. Es gibt einen tollen, überdachten Biergarten dort. Ich weiß nicht, ob es an der Atmosphäre liegt, oder am Flammkuchen.

 

Dass Roggenmehl mit hinein gehört, ist mir neu. Obwohl es ist ja ein Brotteig, mit dem getestet wurde, ob der Ofen schon die richtige Temperatur hat. Dieses Rezept probiere ich auf jeden Fall!

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