Küchenlexikon

5 Wege wie du ohne Fett braten kannst

Egal ob Olivenöl, Sonnenblumenöl, Butter oder Margarine, Fett gehört für viele zum Braten einfach dazu. Doch verstecken sich in diesen Fetten auch unnötige Kalorien, auf die man beim kochen gerne verzichten könnte. Nur wie? Wir verraten dir, wie du Gemüse und Fleisch ganz einfach fettfrei anbraten kannst.

Braten ohne Fett

Braten mit Mineralwasser - einfacher geht es nicht

Die einfachste Methode um das Fett beim Braten zu ersetzten, ist Mineralwasser. Man bekommt es in jedem Supermarkt oder hat es sowieso zu Hause. Es ist geschmacksneutral und es besitzt keine Kalorien. Einfach ca. die gleiche Menge kohlensäurehaltiges Wasser wie sonst Öl in eine Pfanne geben und wie gewohnt braten. Ist die Flüssigkeit verdampft einfach noch etwas Wasser nachgeben. Gemüse und schnell garendes Fleisch wie Geflügel oder Schweinefleisch lassen sich mit dieser Methode am besten zubereiten. 

 

Braten mit einer Bratfolie - da bleibt sogar die Pfanne sauber

Wer langfristig auf Fett beim Braten verzichten möchte, sollte sich überlegen, eine sogenannte Bratfolie anzuschaffen. Es gibt Dauerbratfolie und Einweg-Bratfolie, wobei die Dauerbratfolie meist bis zu 100-mal wiederverwendet werden kann. Sie wird einfach in die Pfanne gelegt und schon kann man Fleisch, Fisch und Gemüse wie gewohnt zubereiten. Ohne anzubrennen wird das Zubereitete schön knusprig, bleibt innen aber saftig. Zudem schützt sie deine Pfanne vor dem Zerkratzen und du musst sie nach dem Braten nicht einmal mehr sauber machen. Die Bratfolie selbst kannst du ganz einfach mit Seifenwasser oder in der Spülmaschine säubern. Manche Bratfolien kannst du sogar zum Backen oder für den Grill verwenden.

 

Trennspray - nicht nur beim Backen eine tolle Alternative

Trennspray kann zum Einfetten von Backformen, Pfannen oder Töpfen verwendet werden und eignet sich daher bestens für die unterschiedlichsten Zubereitungsformen. Es ist geschmacks- und geruchsneutral und bildet eine dünne Trennschicht zwischen der Pfanne/Topf/Backform und dem, was zubereitet werden soll. So wird verhindert, dass etwas anbrennt oder haften bleibt. Es hat kaum Kalorien und kann dank der Sprühfunktion spielend leicht aufgetragen werden. Zudem benötigt man eine geringere Menge als von herkömmlichem Öl.

 

Der gute alte Ofen

Fleisch lässt sich auch prima im Ofen zubereiten, damit es dennoch schön saftig bleibt einfach kurz in der Pfanne von allen Seiten anbraten. Hierzu vorher etwas Mineralwasser in die Pfanne geben. Danach kannst du das Fleisch in eine Auflaufform geben und im Ofen ohne Fett zu Ende zubereiten. Wer gerne Pommes und Co. fettarm im Ofen zubereiten möchte, kann sich einen speziellen Heißluft-Grillkorb kaufen. Eine Art Gitterkorb, den man mit seiner Lieblingsschlemmerei befüllt und ihn anschließend in den Ofen gibt. Pommes, Fleisch und Co. werden dann ohne Wenden von allen Seiten schön knusprig und überflüssiges Fett läuft durch das Gitter auf das Backblech ab.

 

Eine gute Antihaft-Pfanne

Es mag banal klingen, aber wer eine gute antihaftbeschichtete Bratpfanne zum Braten verwendet, kann auch schon Fett einsparen. Zwar wird es hier nicht empfohlen, komplett ohne Fett zu braten, um der Pfanne nicht zu schaden, aber man benötigt deutlich weniger Fett als bei einer Pfanne ohne Antihaftbeschichtung. Worauf es beim Kauf einer Pfanne wirklich ankommt, erfährst du hier.

 

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