Kuchen Unterseite Rezepte Backformen
Kuchen-Rezepte

Backformen für allerlei leckere Rezepte

Wer die Backabteilung eines Haushaltswarenladens aufsucht, kann nur staunen. Die Auswahl an Backformen ist enorm. Da gibt es eckige und runde Kuchenformen, große und kleine, Fußbälle, Kleeblätter und Herzen, Formen aus Schwarz- oder Weißblech, aus Glas oder Keramik und hübsch bunt aus Silikon.

Kein Wunder also, dass man sich manchmal eigentlich gar nicht entscheiden kann. Welche Backform ist denn nun die richtige für mein Rezept? Und wie viele Backformen sollte ich in meinem Haushalt eigentlich mindestens besitzen? Fragen über Fragen. Aber keine Panik, wir helfen Ihnen in Backform-Angelgenheiten auf die Sprünge. Lesen Sie hier unsere Tipps und Tricks zu diesem Thema. 

Ob Kranz- oder Springform, Keramik oder Silikon – wir helfen bei der Entscheidung. Außerdem erfährst du auch noch, welche Ofen-Etage für was geeignet ist. 

Die Backformen für Kuchen

Kuchen Unterseite Rezepte Tarte
Obstkuchen-, Tarte- und Pieform

Sie haben einen glatten oder gewellten, einen geraden oder schrägen Rand und einen Ø von 20 bis 35 cm. Ideal bei den Backformen: wenn sich der Boden herausnehmen lässt.

Kuchen Unterseite Rezepte Guglhupf
Gugelhupf- und Kranzform

Die Kuchenform mit dem „Kamin“ in der Mitte, damit der Teig gleichmäßig aufgeht. Die Gugelhupfform dient dem Gugelhupf, die Kranzform ist für Rühr- und Sandkuchen. Eine glatte Kranzform ist für einen Savarin (einen mit Sirup getränkten Kuchen).

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Spring- und Kastenform

Die Klassiker unter den Backformen, die wohl die meisten in ihrer Küche besitzen. Springformen mit geradem, abnehmbarem Rand gibt es mit einem Ø von 20 bis 32 cm. Kastenformen kann man ebenfalls in unterschiedlichen Längen kaufen (20 bis 30 cm), das gängigste Modell hat 30 cm.

Kuchen Unterseite Rezepte Backform
Tipp: Die Wahl der richtigen Backform

Du besitzt die im Rezept angegeben Backform nicht in der richtigen Größe? Das ist bei Springformen kein Problem, solange der Unterschied nur eine Größe beträgt. Wenn du beispielsweise eine Springform mit 26 statt 28 cm Ø nimmst, brauchst du bei den angegeben Mengen und Backzeiten des Rezeptes nichts zu ändern. Bei Kastenformen hingegen solltest du dich allerdings an die im Rezept genannte Länge halten.

Die Materialien der Backformen

  • Weißblechformen eignen sich für Gasöfen, in anderen Öfen leiten sie die Wärme nicht so gut und bräunen den Kuchen schlechter. 
     
  • Schwarzblechformen hingegen leiten die Wärme stark, sodass man ein bisschen darauf achten muss, dass der Kuchenboden darin nicht anbrennt (Kuchen am besten in den oberen Ofenbereich schieben). 
     
  • Antihaftbeschichtete Backformen sind eine gute Wahl, um das Ankleben des Teigs zu vermeiden; außerdem erleichtern diese Backformen auch das Abspülen, denn Backformen (mit Ausnahme von Silikon) sollten nicht in die Geschirrspülmaschine, da sie durch aggressive Reinigungsmittel stumpf werden könnten.
     
  • In den oft hübschen Silikonformen werden die Kuchen meist nicht so knusprig, dafür lassen sie sich einfacher herauslösen.
     
  • Backformen aus Gusseisen: Gusseisen speichert die Wärme sehr gut und gibt sie dann gleichmäßig ab; die Kuchen bräunen gleichmäßig, brauchen aber im Ofen oft länger.
     
  • Keramik- oder Glasformen: In diesen Backformen bekommen die Kuchen eine schöne Kruste, aber meist dauert die Backzeit länger.
Kuchen Unterseite Rezepte Backformen Ofen
Tipp: Die Wahl der passenden Ofen-Etage

In Backrezepten ist meist immer die passende Einschubhöhe im Backofen angegeben. Verlangt ein Rezept die Einschubhöhe "unten", kommt der Kuchen in der Backform bei drei Einschubmöglichkeiten auf die unterste Schiene des Backofens. Hat dein Backofen hingegen fünf Einschubmöglichkeiten, ist bei dieser Angabe die zweite Schiene von unten gemeint. Ist gar keine Höhe angegeben, solltest du die mittlere Schiene für Ihre Backformen verwenden.

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