Das letzte Wochenkochen

Diese Woche kehren wir zu unseren Wurzeln zurück und läuten gleichzeitig einen Neuanfang ein ...

Das letzte Wochenkochen
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Kommentare
Bettina Müller

Liebe Wochenkocher, liebe Dienstagskocher, liebe Küchengötter, es ist nun beinahe sieben Jahre her, dass Maike im Januar 2009 zum ersten Mal zum gemeinsamen Dienstagskochen aufrief. Im März 2013 wurde aus dem Dienstagskochen das Wochenkochen. Aber eines blieb gleich: Seit fast sieben Jahren kochten wir jede Woche gemeinsam mit Euch ein Rezept – mal mit mehr, in der letzten Zeit leider immer mit weniger Beteiligung.

 

Wir haben uns lange dagegen gesträubt, glauben aber, dass es nun an der Zeit ist, Abschied zu nehmen. Und so möchte ich den Jahreswechsel nutzen, um Euch ein letztes Mal zum gemeinsamen Wochenkochen einzuladen.

 

Und da ich gerade sowieso schon ganz sentimental bin, bleibe ich es auch einfach und schlage für unser letztes Wochenkochen das Gericht vor, das es beim allerersten Dienstagskochen gab: Käsespätzle.

 

Bei Maike war es damals dieses Rezept, ich möchte nun diese Käsespätzle vorschlagen. Aber hier gilt natürlich wie immer: Abwandeln ist erlaubt und sogar erwünscht.

 

Ich hoffe, dass Ihr trotz der Feiertage dazu kommt, das Wochenkochen mit diesem Vorschlag zu verabschieden und bin gespannt auf Eure Fotos und Berichte.

 

Lasst es Euch schmecken!

 

 

Zu den Kommentaren

 

145 Wochenkochen und die Rezepte dazu:

 

 

 

Zum Rezeptvorschlag 

 

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Aphrodite
Mit mehr Salat und weniger Spätzle.

@Bettina, ich bin dabei! Meine Hühner haben kurz vor Weihnachten wieder ihre Eierproduktion gestartet. Und mit diesen Eiern werden dann die Spätzle veredelt.

 

Rückblickend kann ich nur sagen: Es ist ein großer Rezepte-Fundus herangewachsen beim Dienstags- oder Wochenkochen.

Mittlerweile koche ich jedoch ganz anders. Gesundheitsbewusster und vollwertiger, weil ich irgendwo gelesen habe, dass ich meinen Körper nur einmal habe. Und mir dämmert, dass dieser Körper mich auch noch die nächsten 20 Jahre durch die Welt bewegen muss.

Ich nehme also zwei Treppenstufen auf einmal und wandel das Rezept etwas in der Auswahl der Zutaten ab. Vielleicht werden meine Spätzle auch grün. Und dann muss ich auch meine neue Pfeffer-Kollektion ausprobieren. Es ist eine Spitzen-Qualität aus Kampot, einer kleinen Provinz aus Kambodscha. In Gedanken sehe ich mich also schon Lagen von Spätzle schichten und pfeffern.

 

Und dann lese ich in meinen schlauen Büchern: Pfeffer ist ein Schlankmacher. Ähnlich wie Chili: Im Mund brennt er und Fettzellen hemmt er dank Piperin. Also werde ich nicht faul sein und die Spätzle selber machen. Frohes Wochenkochen!

 

 

Toskanafan
Leider sehr, sehr schade,,,,

auch wenn ich in der letzten Zeit nicht beim Wochenkochen mitgemacht hatte, fand ich immer tolle Rezepte die vorgeschlagen wurden. Danke dafür. Ich finde es sehr, sehr schade, dass es nun eingestellt wird. Vielleicht könnt ihr nochmal darüber nachdenken?.  Es würden sich sicher so manche freuen wenn das Wochenkochen weiterginge.

Aphrodite
Ja, finde ich auch schade.

Und zwar, dass sich kaum jemand mehr zum Mitkochen hinreißen ließ. Das ist dann fast wie passiv kochen. Dann kann ich mich auch gleich vor die Glotze setzen, Kochsendungen schauen und die nächste Pizza in den Ofen schieben.

Erst klappte das Kochen am Dienstag nicht mehr. Nun das Wochenkochen. Die Lösung wäre vielleicht ein wöchentlicher Vorschlag, bei dem Toskanafan sich dann einmal im Monat ein Rezept aussuchen darf und es für alle (die hinter dem Bildschirm sitzen) nachkocht: Voilà!

Ist ja nicht so, dass wir nicht kochen können bei all' der fehlenden Zeit.Das Dienstags- oder Wochenkochen war stark, als es "Was kocht Ihr heute." in der gewohnten Besetzung noch nicht gab.

 

Ich habe einen Werbeblocker und bekomme den Zauber hier gar nicht mit. Alle anderen jedoch scheinen der Dauerwerbesendung hier den Rücken gekehrt zu haben. Kochen ist Inspiration. Und wer beim Kochen nervt, darf aus der Küche gehen.

Das Werbung auch anders gehen kann - ähnlich wie Programm-Sponsoring - darüber hat sich bei GU noch niemand Gedanken gemacht? Werbung kann auch gut sein. Werbung kann auch ansprechend sein. Werbebanner-Deluxe ist dann nicht die Lösung, egal wie technisch ausgefeilt.

Bettina Müller
Wochenkochen

@Aphrodite: Ich freue mich, dass Du beim letzten Wochenkochen mitmachen wirst und bin schon gespannt auf Deine Spätzle.

 

@Toskanafan: Weil wir es auch schade finden, haben wir das Ende lange hinausgezögert. Aber keine Sorge, wir werden ja nicht aufhören, Rezepte vorzuschlagen. Nur in anderer Form. 

Annika Mader
:(

Liebe Bettina, liebe Wochenkocher,

ich bin auch ziemlich traurig. Aber genau, wir haben uns für Euch natürlich etwas anderes überlegt und wir werden selbstverständlich NICHT aufhören zu kochen ;-)

 

Apropos kochen: Bettina, ich als Halbschwäbin und Kässpätzle-Fan sehe es als Ehrensache an, bei diesem Herzensgericht und noch dazu dem letzten Wochenkochen, mitzukochen. Da ich nun aber erst einmal morgen in die spanische Sonne entschwinden werde, hole ich das nach. Und zwar sobald und DIREKT dann, wenn ich zurück bin.

 

Bis dahin wünsche ich Euch einen GUTEN APPETIT :)

Toskanafan
Monatskochen,,,

Monatskochen,,,

@Aphrodite, soweit darf es gaaaar nicht kommen. Das wäre dann ein Monatskochen, und dieses ist viel zu schade.  Ich denke, ich mache mit, es gibt hier auch Käsespätzle.

@Bettina Müller, ich bin gespannt.

 

Belledejour
Zum Abschluß dabei !
Das letzte Wochenkochen  

Ein tolles Wochenkochen, das nach all den Feiertagen uns köstlich geschmeckt hat. Ich bin gespannt auf die neue Form des Kochens !

Toskanafan
Das letzte Wochenkochen, auch dabei,,,

die Käsespätzle waren klasse, ich hatte sie mit Emmentaler und etwas Rotschmierkäse gemacht. Vor dem Überbacken kam etwas Nudelwasser und Milch dazu. Richtig fluffig waren sie.

Bettina Müller
Ein toller Abschluss!
Das letzte Wochenkochen  

Gestern Abend kamen bei uns die Käsespätzle auf den Tisch. Und damit konnte ich das Jahr noch mit einer Premiere beenden: Das waren tatsächlich meine ersten selbst gemachten Spätzle.

 

Und es ist einfach nur köstlich geworden. Selbst mein Mann des Hauses, der Käsespätzle eigentlich rein gar nichts abgewinnen kann, war sehr positiv überrascht.

 

Danke an alle, die schon mitgemacht haben oder noch werden. :-)

auchwas
Da muss ich nochmal dabei sein
Das letzte Wochenkochen  

beim letzten Wochenkochen, gerade wollte ich schreiben Monatskochen, naja ich mochte  das Dienstagskochen und das daraus resultierente Wochenkochen. Wobei ich fand das Dienstagskochen immer eine super Idee zusammen hier zu kochen auf einen Tag fixiert zu sein.  Viele spannende Rezepte habe ich kennengelernt und lieben gelernt.

Klar, auch bei mir klappte das nicht immer und auch einiges konnten ich nicht machen und ich hatte ein große (Zwangs)Pause hier, aber gefallen hat mir das zusammen Kochen sehr. Hach was waren das für Zeiten und viele Küchengötter daran teilgenommen haben, wunderbar. Ich hoffe und wünsche das etwas ähnliches mit viel zusammen Kochen hier stattfindet. 

Liebe Bettina,

eine super Idee diesen Spätzle, da kann und konnte ich meine Familie und mich immer glücklich machen und trotzdem hatte ich lange keine mehr gemacht, aber zu diesem Abschied das mußte gerstern sein. Ausprobiert habe ich Ur-Dinkel-Spätzle, denn  normalen Weizen kann ich nicht mehr vertragen und das ist Grund warum es bei uns keine Spätzle mehr gab.  Doch die Herausforderung nicht mit Spätzlemehl und Co. zu arbeiten war da und es hat wunderbar  mit dem Ur-Dinkelmehl geklappt, dazu mit dem Käse, bei mir Fontina und den Zwiebel einfach nur gut.

 

Aphrodite
Auch zum Spätzlekochen bekehrt.
Das letzte Wochenkochen  

Genau wie bei auchwas: lange nicht mehr gemacht - zu umständlich - zu viele Gerätschaften - zu viel Spülerei. Es fand sich immer ein Grund, Spätzle nicht selberzumachen.

 

Statt des Wassers habe ich Spinat durch den Entsafter gejagt und den Saft verwendet. Dann hatte ich mir einen Spätzle-Shaker gekauft und musste den natürlich ausprobieren. Die Mengenstriche auf der Flasche entsprachen genau dem Rezept :)

Als Käse habe ich Ziegenkäse geschmolzen und Frühlingszwiebeln untergerührt. Dazu gab es Schnittlauch.

JulietteG
Das letzte Wochenkochen

Liebe Bettina,

 

ich kann Eure Entscheidung infolge der immer geringer werdenden Beteiligung absolut nachvollziehen. Ein bißchen sentimental und fast nostalgisch wurde ich eben allerdings schon, als ich las, dass die Ära des Dienstags- bzw. Wochenkochens ihr Ende genommen hat. Allerdings kann ein Ende auch gleichzeitig immer der Start eines neuen Projekts sein, wie ihr hier teilweise schon geheimnisvoll angekündigt habt. :)

Mein erstes Dienstagskochen waren Eier in Senfsauce mit Kartoffelpüree und ich glaube es gibt kein Rezept, dass ich danach so oft wieder gekocht habe. In manchen Phasen gab es die Eier in Senfsauce gefühlt mindestens wöchentlich und jedes Mal dachte ich mir: "So gut ist Dir die Sauce noch nie gelungen.", so dass ich eigentlich bereits die oberste Spitze des Senfsaucen-Gipfels erreicht haben müsste. Aber nächstes Mal wird sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich noch besser. :)

Durch das Dienstags- bzw. Wochenkochen habe ich immer wieder neue Rezepte ausprobiert, über die ich andernfalls manchmal nicht im Ansatz gestolptert wäre. Die vermeintlich größte Hürde war für mich dabei wiederholt das Obst im Essen. Da habe ich mich einige Male überwunden und war am Ende begeistert, einen festen Platz hat es dort allerdings immer noch nicht gefunden. Ohne Dienstags- bzw. Wochenkochen bleiben die von mir gekochten Gerichte weitestgehend obstfrei.

Meine persönlichen Highlights waren das Dienstagskochen 

- mit Rhabarber 

- mit zitronigem Hähnchen (auch wenn es bei mir gar nicht zitronig war)

- mit Mojito-Steak-Salat

- mit Älplermagronen (wo ich auch erst durch die Kommentare auf das zweite "L" aufgemerksam wurde)

-mit nudeligem Risotto

- mit Spargel am Dienstag (immer noch meine Lieblingspasta zur Frühlingszeit).

Beim Wochenkochen werden mir immer folgende in besonders guter Erinnerung bleiben:

- das (wenn auch etwas enttäuschende) Tahini Experiment mit Viola

- das New Yorker-Wochenkochen mit Burgern

- das diskussionswürdige Gulasch-Wochenkochen

-das Erkenntnis-Wochenkochen in Bezug auf Rouladen

-das Wochenkochen mit ebenfalls bereits zahlreich nachgekochten Hackbällchen

- meine erste Schwarzwurzel-Erfahrungen

- das exzessive Brotaufstrich-Wochenkochen

- das damals nicht mitgemachte aber später noch nachgeholte und oft wiederholte (wenn auch unkommentierte) Wochenkochen mit Pasta und Kartoffeln 

- das Wochenkochen mit Gurkensalat.

Es war wirklich eine schöne Zeit und es hat Spaß gemacht, jede Woche mit insbesondere mit Dir, liebe Bettina, hinter dem Herd zu stehen.

 

Liebe Grüße

Juliette

 

 

 

 

 

Aphrodite
Best of Wochenkochen.

@Juliette, da hast Du Dir viel Mühe gemacht. Amüsiert habe ich mich über das exzessive Brotaufstrich-Wochenkochen. Wir haben eine Woche durchgekocht?

Rindertartar ist bei mir bestimmt noch steigerungsfähig. Da habe ich den Dreh noch nicht ganz raus und werde da wieder ansetzen und mit einem Carpaccio beginnen. Mal sehen, wohin mich das treibt. 

Bettina Müller
Abschiedschmerz

Liebe Juliette,

 

danke für dieses lieben Kommentar und die wunderbare Zusammenfassung des gemeinsamen Kochens. Die Hackbällchen und die Rouladen kommen bei uns zu Hause auch ständig auf den Tisch. :-) 

 

Übrigens: Jedes mal, wenn ich den bereits in den Ruhestand gegangenen Pinguin-Wecker für ein Foto platziere, muss ich an Dich denken und grinsen. ;-)

 

@Juliette + @Aphrodite: Jetzt musste ich aber herzlich wegen des Brotaufstrich-Wochenkochens lachen, das wusste ich ja gar nicht mehr! :D

Annika Mader
Oh ja, es war noch einmal lecker
Das letzte Wochenkochen  

Liebe Bettina,

 

wie versprochen, habe ich nach der Rückkehr aus dem Urlaub noch "nachgewochenkocht". Kässpätzle - das kann ich mir doch nicht entgehen lassen! Sie waren sehr sehr lecker und ich bin auch wirklich traurig, dass wir diese Rubrik nun aufgeben "mussten". Na ja, aber mit jedem Ende, kommt etwas Neues - das ist doch immer beruhigend :)

 

Zur Spätzle-Herstellung habe ich mich dieses Mal für meinen "Spätzleschwoab" entschieden, geht ein bissle schneller, als das Schaben ;-) Und für mich gehört beim Spätzlewürzen scharfes Paprikapulver dazu, schon immer. Aus Tradition. Also nicht wundern ...

 

Danke für das Rezept und allen Küchengöttern noch ein frohes neues Jahr! Liebe Grüße, Annika

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