Das Wochenkochen mit Kindheitserinnerungen

Ein Wochenkochen mit Rezepten unserer Kindheit. Wer kocht mit?

Das Wochenkochen mit Kindheitserinnerungen
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Kommentare
Bettina Müller

Liebe Küchengötter, nach dem wir in den letzten zwei Wochen mit Euch in kulinarischen Kindheitserinnerungen schwelgen durften, möchten wir sie nun auch mit Euch kosten, all die wunderbaren Köstlichkeiten vergangener Tage.

 

Deshalb schlage ich beim neuen Wochenkochen nicht ein bestimmtes Rezept, sondern einfach ein Motto vor: unsere kulinarischen Kindheitserinnerungen.

 

Ich bin selbst noch ganz unschlüssig, was am Ende auf meinem Teller landen soll. Denke ich an meine Kindheit zurück, fallen mir Rhabarberkuchen, Nudelsuppe und Leipziger Allerlei meiner Omas ein oder die heiß geliebte Schokoladenpuddingsuppe, Milchreis mit Erdbeeren und Kirschbrot ein. Die Entscheidung wird mir ganz schön schwer fallen ...

 

 

Aber wie sieht bei Euch aus, liebe Wochenkocher, kann ich Euch mit diesem Motto-Wochenkochen an den Herd locken?

 

In diesem Sinne wünsch ich Euch einen guten Appetit und bin gespannt auf Eure Fotos und Berichte!

 

 

P.S.: Kaum zu glauben, aber das ist schon unser 13. Wochenkochen! Ab sofort findet Ihr es in seiner eigenen Blog-Kategorie. Das hat es sich auch redlich verdient ...

 

Zu den Kommentaren 

 

12 Wochenkochen und die Rezepte dazu:

 


Alle Rezepte im Überblick und mit Bild findet Ihr übrigens auch in Bettinas Wochenkochen-Kochbuch und Violas Wochenkochen-Kochbuch

 

Wie das Wochenkochen ausging? Schon bald mehr an dieser Stelle ...

 

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Rinquinquin
Wo

habt ihr nur diesen Bären mit den unterschiedlichen Ohren gefunden? Mit welchem Ohr hört er wohl besser? 

Bettina Müller
Teddy

:-) Das ist mir bis eben ja noch nicht mal aufgefallen. Hihi. Zu goldig. 

nika
So

sah mein Teddy auch aus, allerdings hatte er zwei kleine Ohren (wie das linke Öhrli). 

Rinquinquin
Teddy oder Bär? :-)))

Unsere Tochter im zarten Alter von 3 Jahren, mit Riesenbär im Arm im Buggy sitzend und wir beide streiften durch den Supermarkt. "Hast du da aber einen schönen Teddy" sagte eine Dame zu ihr. Sie guckte hoch: "Das ist kein Teddy, das ist ein BÄR!" Unvergesslich!!

 

Wenn wir mit unserem Berner in Frankreich unterwegs sind, hören wir oft Kinder begeistert flüstern: regarde, un ours!! (guck mal, ein Bär!). 

nika
Enzo

ist doch auch ein goldiger Bär.li..

Bettina Müller
Schokoladenpudding!
Das Wochenkochen mit Kindheitserinnerungen  

Als ich meinen Mann des Hauses am Freitag fragte, welches Rezept er denn nun am meisten mit seiner Kindheit verbindet, gab es für ihn nur eine Antwort: Schokoladenpudding. Und da der auf meiner Liste ja auch mit ganz oben stand, war die Entscheidung schnell getroffen. Pudding musste her. Also hab ich mich am Sonntag in die Küche gestellt und Pudding nach diesem Rezept für Schokoladenflammerie gekocht (denn das, was ich und viele andere auch, als Pudding kenne, ist ja eigentlich Flammerie). Dazu gab es dann noch die Vanillesauce aus diesem Rezept. Beides gab es dann gestern Abend als Dessert. Der Mann war restlos begeistert, nur etwas süßer hätte es sein dürfen. Mir persönlich war der Pudding auch etwas zu herb, ich werde ihm beim nächsten Mal (und das wird es auf jeden Fall geben), mit einem Teil Vollmilchschokolade zubereiten. Und etwas weniger Stärke nehmen, da ich ihn doch recht fest fand. Die Vanillesauce war ein Traum!

 

So, und da wir schon so viel über teddys udn Bären gesprochen haben und mein Teddy genauso zu meiner Kindheit gehört, wie der Schokoladenpudding, hat sich aufs Foto neben dem Pinguin diess Mal noch ein anderer Gast geschlichen: Brummi - mein Teddy, den ich zum 1. Geburtstag geschenkt bekomme habe. :-)

 

Wie sieht es denn bei Euch aus? Macht Ihr beim Wochenkochen mit?

 

 

JulietteG
Mein liebstes Kuscheltier....
Das Wochenkochen mit Kindheitserinnerungen  

bzw. mein liebster Kuschelbär war der Petsy. Den habe ich immer als Kopfkissen genutzt und dementsprechend sah er irgendwann aus! Obwohl meine Mutter gerne Sachen aussortiert und da ziemlich rigoros sein kann: Auf Petsy ruht Wegwerfverbot! :)

 

Bezüglich des Wochenkochens war ich erst am Überlegen... Wirlich DAS Kindheitsessen habe ich gar nicht. Meine Eltern haben sich beim Kochen immer weiter entwickelt und dementsprechend gab es immer andere Dinge zu essen. Dann fiel mir ein fast vergessener Nudelauflauf ein! Den mochte ich damals so gerne, dass meine Mutter ihn immer gemacht hatte, wenn ich nach Hause kam. Er geriet nur deshalb so schnell in Vergessenheit, weil ich irgendwann sagte, dass ich lieber das leckere Essen haben möchte, von dem sie sonst immer erzählen und nicht vermeintlich ständig Nudelauflauf! :)

 

Ich habe ihn trotz dessen schon mehrmals versucht nachzuahmen, aber so gut wie zu Hause ist er nie gelungen (fragt mich nicht warum, denn das Rezept ist simpel), weshalb er auch in meiner Küche irgendwann in Vergessenheit geriet. Heute wurde er wieder hervorgeholt und ich muss sagen: zufälligerweise ist er mir GENAUSO gelungen, wie ich ihn von zu Hause in Erinnerung habe. 

 

Eigentlich ist es fast Carbonara als Auflauf. Für eine große Auflaufform werden lange Makkaroni gedrittelt (gebrochen). Ich nahm heute gleich kurze Makkaroni. Fette Speck-Würfel werden angebraten und im Anschluss Zwiebeln kurz mit angeschwitzt. Beides hebt man unter die Nudeln und verteilt es in einer Auflaufform. Darüber kommt eine gut gewürzte Ei-Milch-Mischung. Über den Auflauf kommt eine dünne Schicht Semmelbrösel und ein paar Butterflöckchen. So schön kann Kindheit sein.... ;)

 

P.S.: Ich glaube, ich hole Petsy auch mal in meine Wohnung, bisher steht er noch in meinem alten Kinderzimmer, was zwar mittlerweile Gästezimmer ist, aber die Entsorgungsaktionen meiner Mutter sind mir nicht immer ganz geheuer! :)

 

Bettina Müller
@Juliette

Ach wie schön, dass der Auflauf gerade beim Wochenkochen wieder wie in Deiner Kindheit geschmeckt hat. :-) An einen Auflauf dieser Art kann ich mich auch noch gut erinnern. 

Viola Booth
Milchreis
Das Wochenkochen mit Kindheitserinnerungen  

Bei meiner Oma habe ich früher immer Milchreis gegessen. Bei ihr gab es dazu frische Himbeeren oder Blaubeeren aus ihrem eigenen Garten. Meine Himbeer-Variante aus dem Glas konnte da natürlich lange nicht mithalten. Der Milchreis meiner Oma ist einfach unschlagbar. Das kriege ich so irgendwie nicht hin. Aber um meine kulinarische Kindheitserinnerung zu wecken, hat es gestern auf jeden Fall gereicht  :-)

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