Das Wochenkochen mit Nudeln aus der Tüte

Wer hat Lust Geschenke auszupacken? Dann macht jetzt beim Wochenkochen mit!

Das Wochenkochen mit Nudeln aus der Tüte
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Kommentare
Viola Booth

Von Weihnachten wollen wir mitten im Sommer eigentlich natürlich nichts wissen. Aber Geschenke packen wir alle doch trotzdem gerne aus, oder? Also, warum noch ein halbes Jahr damit warten? Mein Wochenkochen-Rezept sorgt jetzt schon für große Augen unterm Baum ... äh, am Tisch. Es gibt:

 

Pasta in cartoccio

 

Also: Nudeln in der Tüte. Mit Fenchel, Rosmarin und Oliven gespickt werden die Spaghetti hier in Backpapier eingewickelt und in den Ofen geschoben. Erst am Tisch dürfen die Esser ihr Päckchen dann aufmachen. Überraschung! Ich finde, dass hört sich lustig und vor allem lecker an. Weiterer Pluspunkt: Das Gericht sieht nach Urlaub aus. Hoffentlich schmeckt es auch so.

 

Wer hat Lust es mit mir auszuprobieren? Kann ich Euch mit meinem Vorschlag zum mitkochen anstacheln?

 

Ich freue mich auf Eure Fotos und Berichte. 

 

 

Zu den Kommentaren 

 

13 Wochenkochen und die Rezepte dazu:

 


Alle Rezepte im Überblick und mit Bild findet Ihr übrigens auch in Bettinas Wochenkochen-Kochbuch und Violas Wochenkochen-Kochbuch

 

Wie das Wochenkochen ausging? Schon bald mehr an dieser Stelle ...

 

Zum Rezept

 

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Aphrodite
Nudeln im Päckchen.

Das ist ein schönes, sommerliches Nudelrezept. Zuerst habe ich gedacht, ich kann den Fenchel ja vielleicht auch weglassen. Doch dann habe ich gelesen, dass das Gemüse zusammen mit Zucker in der Pfanne karmellisiert wird und das Ganze dann nur noch 10 min. in den heißen Ofen braucht. Und die Zitronen muss ich probieren: braungebraten aus der Pfanne. Zucchini als Nudeln geschnitten gebe ich noch dazu. Und wie Nudeln im Päckchen gebacken werden, muss ich unbedingt meiner Tochter zeigen. Sie wird nichts von dem nehmen, was im Rezept steht: Fenchel, Kapern, Oliven... sowas fliegt bei ihr sofort raus. Also muss ich noch anderes Gemüse dazu kaufen. Wenn das Wetter wieder schön wird, landen die Nudeln vielleicht auch in Alufolie eingeschlagen auf dem Grill.

lundi
Nie im Leben
Das Wochenkochen mit Nudeln aus der Tüte  

hätte ich dieses Rezept in einem Kochbuch ausgesucht und nachgekocht. Meine Fenchelversuche kamen bei der Familie bisher nicht an, mit Oliven brauche ich nicht kommen, Rosmarin geht gar nicht und überhaupt ist das alles viel zu südlich für mich. Aber ich will ja kein Langweiler sein und mache mit und halte mich diesmal stur ans Rezept, was die eigentliche Herausforderung ist. Da müssen die anderen durch, die haben von mir schon ganz andere Sachen vorgesetzt bekommen... Das Resultat schreibe ich am Rezept.

JulietteG
Ich werde mitkochen...

die Zutaten sind schon auf meinem Einkaufszettel für Montag vermerkt. Die Oliven stehen dort bislang nur in Klammern.... Ich werde spontan entscheiden, ob sie mit mir den Supermarkt zusammen verlassen!

Grundsätzlich bin ich ja nicht die allergrößte Freundin der Zitrone, allerdings gefällt mir die Idee mit den gebratenen Scheiben. 

Ich bin schon gespannt, was wir alle nach dem Auspacken der Päckchen sagen werden! :) Du, liebe lundi, scheinst diesmal die Schnellste zu sein! ;) Mein Bericht folgt in den nächsten Tagen! Viel Spaß beim Kochen und Auspacken!

apprenti1
Richtig lecker
Das Wochenkochen mit Nudeln aus der Tüte  

war die Umsetzung des Rezeptes. Nachdem ich heute morgen noch ziemlich uninspiriert war, hat mich das Rezept richtig angemacht. Schnell, kein Fleisch und aus der Tüte - richtig raffiniert. Samstag ist in der Regel Wochenmarkttag - also konnte ich die nötigen Zutaten gleich mitbringen. Mit der Fenchelmenge war ich vorsichtig - zu Unrecht. In dieser Kombination ist der Fenchel schmackhaft und nicht aufdringlich.

Aphrodite
Ich habe mir heute...

extra Kochpergament gekauft. Ein Frühstücksbeutel wie bei Lundi hätte es bestimmt auch getan. Aber dann konnte ich nicht anders. Ansonsten bin ich auch noch recht uninspiriert. Nicht was das Rezept angeht, sondern die Alternative für meine Tochter. Wenn sich das Gericht vorbereiten und einfrieren lässt, wäre es das! Sie kocht sich im Augenblick mit Hingabe Pasta-Pfannen. Da gibt es alles mögliche tiefgefroren. Ich sage ihr, eine warme Mahlzeit am Tag reicht. Mehr kann ich nicht. Und dann ist ein Beutel Tiefkühlkost meine Rettung. Sie isst mehr mit ihren 34 Kilo als ich. Ich sitze dann nur dabei und habe ihr gesagt, dass ich mich nicht zweimal in die Küche stelle und aufkoche und ob nicht vielleicht ein Butterbrot reicht. Reicht nicht!

Wer ähnlich geplagt ist, kann mir vielleicht ein paar Tipps geben. Irgend etwas mache ich falsch.

Viola Booth
Die Nudeln in der Tüte ...
Das Wochenkochen mit Nudeln aus der Tüte  

... sind echt super! Klar, das Backpapier dient eher dem Show-Effekt, aber der Geschmack von dem Gericht ist wirklich lecker. Karamellisierter Fenchel? Ich war begeistert. Außerdem hab ich das Gericht gestern gemacht, als hier in München gerade der Regen eingekehrt war. Ich habs also geschafft das Gute-Wetter-Gefühl mit dem Rezept noch um einen Tag zu verlängern - wenigstens auf dem Teller. Würde das heute glatt auch noch einmal essen, aber ich hab gestern alles restlos verspeist :-) Wird wieder gemacht! Und vielleicht dann auch bei gutem Wetter auf dem Grill in Alufolie, so wie Du es vorgeschlagen hast, liebe Aphrodite (PS: Hast Du schon eine Alternative für Deine Tochter gefunden?) :-)

Aphrodite
Doggy bag.
Das Wochenkochen mit Nudeln aus der Tüte  

Die Tomaten habe ich an meine Tochter abgetreten und dazu noch etwas Spinat gemacht. Im Ofen roch es verführerisch. Bei mir dann leider ohne Tomaten. Und Spinat mit Tomaten vertragen sich gut mit Puderzucker. @Lundi, danke für die Warnung! Die Nudeln hatte ich selbstgemacht und vorbereitet: Eine Minute gekocht und dann in kaltem Wasser abgeschreckt. So lassen sich frische Nudeln prima für Ofengerichte aufbewahren.

Während die Päckchen im Ofen brutzelten, habe ich noch zwei weitere Päckchen vorbereitet. Meine Tochter sammelt Frühstücksboxen. In eine Frühstücksbox passt genau ein Päckchen rein. Frühlingszwiebeln sind schnell angebraten und ich schätze mal, wenn der Fenchel klein in Streifen geschnitten wird, kann er knusprig angebraten werden (ähnlich wie Röstzwiebeln). Dieses Rezept werde ich variieren. 

Erinnert habe ich mich an einen Restaurantbesuch in Köln vor mehreren Jahrzehnten. Feine Südstaatenküche mit Reisgerichten. Die Menues wurden mit frischen Orchideen und essbaren Blüten serviert. Reste wurden wie in Amerika üblich als Doggy bag mitgegeben. Reste-Essen erfährt so eine ganz andere Dimension. Zwei Päckchen habe ich noch. Hat Spaß gemacht.

Eierspender für die Nudeln waren wie immer Rocky und Violetta unsere beiden Gourmet-Garten-Hühner, die immer angelaufen kommen, wenn es etwas gutes zu Fressen gibt. Und mit den beiden bin ich auch wieder im Reinen. Cholesterin in Eiern wird vom Körper nicht verwertet, d.h. die Werte ändern sich nicht, solange keine gehärteten Fette ins Spiel kommen. Pasta und Gemüse sind dann sehr abwechselungsreich. 

JulietteG
Das Wochenkochen...
Das Wochenkochen mit Nudeln aus der Tüte  

hat sich diese Woche in seinem Sinn und Zweck mal wieder absolut ausgezahlt. Das Rezept hätte ich vermutlich bei der allgemeinen Rezeptrecherche noch mutig angeklickt, aber spätestens bei der Mitteilung, dass sich in der Zutatenliste Zitrone und Oliven befinden, wäre ich schon wieder auf dem Rückwärts-Button gewesen.

 

Nun war es also soweit... Die Oliven kaufte ich "kochmutig" ebenfalls mit ein, hatte mir jedoch versprochen, dass sie im Ofen etwas mehr von ihrem Geschmack preisgeben, was nicht der Fall war. Ich bin nicht der größte Olivenfreund und mitten im Pastagericht mal eben auf einer rumkauen, gehört eher weniger zu meinen Geschmacksvorstellungen. Die Kapern fand ich ebenfalls nicht sehr passend (und die liebe ich eigentlich).

 

Nun aber mal zu den positiven Seiten, die generell überwiegen, da ich die vorherigen zwei Komponenten problemlos beiseite schieben konnte. Erst briet ich die Zitrone an und danach wie im Rezept vorgesehen, den Fenchel. Als ich diesen zur Garprobe probierte, dachte ich erst: sauer. Aber durch den Zucker wurde dies wunderbar kompensiert und der Fenchel gefiel mir äußerst gut.

 

Die ganze Tomaten-Fenchel-Rosmarin Kombination begeisterte mich schlussendlich sogar! In der  Form würde ich das Rezept nochmals wiederholen, aber wie gesagt ohne Oliven und Karpern.

 

P.S.: Da ich ja nicht die größte Esserin bin, habe ich zwar ein gutes Viertel des Rezepts zubereitet, allerdings auf 2 Päckchen verteilt. Das andere Päckchen werde ich die Tage erwärmen. Die Zitrone habe ich bereits entfernt und ich hoffe, dass die Oliven ihren Geschmack noch ein wenig ans Essen abgeben. Das mag ich komischerweise dann doch wieder gern (bevor ich sie im Ganzen aussortiere)! :)

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