Der Link am Sonntag: die "Super-Avocado"?

Super gesund, super lecker und super für die Umwelt. Das alles soll die Avocado sein. Da greifen wir gerne und ohne schlechtes Gewissen zu. Doch können wir Avocados wirklich ohne Reue genießen?

Link zum Sonntag Dezember 4
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Kommentare
küchengötter Redaktion

Der Verkauf von Avocados boomt. Letztes Jahr wurden allein nach Deutschland 45. 000 Tonnen importiert. Für Veganer gehört die grüne Frucht mittlerweile zu den Grundnahrungsmitteln und auch sonst greift jeder gerne bei Gerichten mit Avocado zu.
 
Doch das hat seinen Preis, denn die Ökobilanz der Avocado sieht nicht gut aus. Wie viele andere Früchte wächst sie an Bäumen, welche natürlich viel Wasser, Erde und Platz benötigen. Um die immense Nachfrage an Avocados in der ganzen Welt befriedigen zu können, werden in Mexiko beispielsweise sogar ganze Landstriche abgerodet, um das “grüne Gold” anzubauen.

Der Artikel “Das Märchen von der guten Avocado” auf zeit.de zeigt, dass die Avocado gar nicht so super ist, wie oftmals gedacht. 

Liebe Küchengötter, trotz ernster Lektüre wünschen wir euch einen entspannten und besinnlichen 2. Advent. 

 

Adventskalender-Gewinnspielfrage: Wie heißt der beliebte Dip, der aus Avocados gemacht wird?

 

 

a) Guacamole

b) Aioli

c) Hummus

 

Teilnahmeschluss ist der 04. Dezember 2016

 

 

Und dieser tolle Gewinn wartet heute auf euch:


Unter allen korrekten Teilnahmen unseres 4. Türchen verlosen wir 3 x 1 GU-Buch “Voll fett kochen”! Wir drücken euch die Daumen!

 

Dieses Gewinnspiel ist bereits abgelaufen.

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trudine
Was bedeutet das?

Das war keine gültige Lösung für das Captcha. Das taucht immer bei dem Abschicken der Lösung auf. darunter ist folgendes, das man anklicken soll: Ich bin kein Roboter Merkwürdig

küchengötter
@trudine - Captcha

Liebe trudine, das Captcha hat nichts mit der Lösung der Gewinnspielfrage an sich zu tun, sondern ist der Check, dass du kein Computer bist. Oben einfach die Antwort eintragen, dann bei Captcha einen Haken setzen. Und das Ganze abschicken. Fertig. Liebe Grüße, deine Küchengötter

Aphrodite
Ja, ja echte Menschen und keine Menschen.

@trudine, ich weiß nicht, ob Du es weißt. Es gibt kleine Programme, die heißen Bots. Diese kleinen Schlingel können selbsttätig Nachrichten verschicken, so z.B. Wahlen manipulieren oder auch an Gewinnspielen teilnehmen. Dahinter steckt immer eine Maschine, kein wahlberechtigter Bürger und auch kein Küchengott. Diese kleinen Maschinen scheinen keine Häkchen setzen zu können, was mich schon wieder fasziniert. Mit Kochbüchern können sie wahrscheinlich auch gerade mal nichts anfangen. Viel mehr als das heutige Gewinnspiel interessiert mich allerdings das Kochbuch. Hübsch gemacht. Heißt gar nicht so ungesund gekocht. Meine Gedanken schweben gerade um Toast Benedict mit Roastbeef. Alles selbstgemacht, müsste das viele Fett erträglich sein.

Aphrodite
Der Überfluss bringt echt Verdruss.

Der Zeit Artikel mag reflektiert sein. Aber auch einseitig dumm. Als wenn alles nur in CO2 Bilanzen gemessen werden kann. Sollen doch die Afrikaner in ihren kleinbäuerlichen Strukturen weiterwirtschaften. Alles, was groß ist, ist automatisch schlecht oder wird schlecht gemacht (Wasserverbrauch!) Wegen El Nino werde ich jetzt auch weniger duschen! Vielleicht regnet es ja anderswo dann mehr. Nur damit ich ausgeglichen mit der Natur meine Steckrüben- und Kohlsuppe genießen kann (in der nördlichen Hemisphäre wächst leider nichts anders). Sollen andere trendy sein. Ich bin es dann wieder nicht. Und das macht mich dann wieder besser als alle anderen. Ja, ja, so ist das mit dem Sozialneid. Da wird einem die Avocado auf dem Brot geneidet. Und ich fahre immer noch keinen Tesla. Es ist echt zum Verzweifeln. Also weg mit den Avocados und all' dem guten Teufelszeug. Schauen, wie es in Afrika aussieht wollte ich aber doch und habe viel über Bodenaufbereitung und Bewässerung gelernt.

Aphrodite
.

Theben war durch seine Bewässerungssysteme ein Paradies, möchte ich der einseitigen Kritik entgegenstellen. Der Maßstab, wie in Afrika Landwirtschaft betrieben wird, mag ein anderer sein. An Obst- und Weinbau mag ich nichts schlechtes finden, wenn Wasserressourcen vorhanden sind. Mich dann wieder als völlig uninformiert hinzustellen, ist dann wieder gemein. Also schnell den Artikel auch ganz zu Ende lesen! Puhh, das waren über sechs Seiten. Afrika kann ein blühendes Land sein. Das China und Europa dort ihren Hunger stillen. Das ist verwerflich. Es reicht aber, keine Avocados mehr zu essen. Und Kiwis und alles was ZZ2 sich sonst noch ausdenkt. Wer mal schauen will (O.K. Image-Videos), wie es bei ZZ2 aussieht, schaut hier. http://zz2.biz/die-zz2-sisteem/video-archive/?lang=en

trudine
Vielen Dank

Liebe Aphrodite und liebe Küchengötter für Eure Antwort! Ich werde wohl langsam alt ...

Annika Mader
Zum Thema ...

... "Avocado" , habe ich gerade einen sehr lustigen Spruch gelesen: "You can't make everyone happy, you're not an avocado!" :-) Es geht dabei natürlich um mehr, als nur einfach um die Avocado. Und natürlich ist das nun auch kein sehr kritischer Beitrag meinerseits. Aber ich liebe Avocado und ich werde sie auch weiterhin essen. Dabei aber mehr darauf achten, woher sie kommt etc. Liebe Grüße an alle Avocado-Fans! Eure Annika

Belledejour
Ich liebe Avocados

Aber nicht erst seit kurzem, seitdem sie als Superfood überall angeboten werden, sondern bereits bevor es die sog. *Hass* Avocados gab. In Chile und Argentinien waren sie nicht besser als hier, denn auch dort kamen sie aus Peru. Auf unserer Tour durch Südafrika allerdings waren sie fantastisch, nämlich groß und reif.

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