Der Link am Sonntag: Umweltsünde Coffee to go-Becher

Zuhause hat die Zeit für einen Kaffee nicht mehr gereicht, also nehmen wir schnell einen auf die Hand mit. Ganz schön praktisch. Aber wir produzieren dadurch auch ganz schön viel Müll...

Küchengötter Link zum Sonntag
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Kommentare
küchengötter Redaktion

Morgens auf dem Weg zur Arbeit schnell noch den Coffee to go im Pappbecher mitgenommen und rein in die Bahn. Na, wer von euch macht das genauso? Ist schon praktisch und so viel Müll entsteht durch den kleinen Pappbecher und das Plastikdeckelchen schon nicht, oder? Leider doch. Laut Deutscher Umwelthilfe landen jedes Jahr 2,8 Milliarden Coffee to go-Becher in öffentlichen Mülleimern, die nicht recycelt, sondern verbrannt werden. Das sind pro Stunde 320.000 Becher. Wow, eine ganz schön große Zahl! Das Video “Kaffeebecher werden zum Müllproblem” vom quer-Magazin veranschaulicht die Auswirkungen unserer Coffee to go-Mentalität, aber zeigt auch Alternativen zum umweltschädlichen Pappbecher auf. 

Zum Beispiel die Initiative “Coffee to go again” von Julia Post. Sie setzt sich dafür ein, dass Verkäufer ihre Kunden aktiv auf Mehrwegbecher ansprechen. 50 Cafés, Bistros und Coffeeshops konnte Sie schon als Partner gewinnen und viele weitere sollen folgen. Wer mehr über das Projekt “Coffee to go again” wissen oder Julia bei ihrem Projekt unterstützen möchte, schaut einfach mal auf der Crowdfundingplattform startnext.com vorbei. 

Liebe Küchengötter, wir stellen unsere Mehrwegbecher für morgen früh schon einmal bereit, ihr auch?

Aphrodite
Auf Mehrweg gibt's Rabatt.

Ich bin gegen Einweg-Pfand, weil ich auch alle die nicht mag, die erst, wenn es etwas kostet, sparsam werden. Und 5 Minuten mehr für den Kaffee einplanen, wird ja wohl auch noch möglich sein. Heißgetränke aus dem Pappbecher widerstreben mir. Gefühlt, trinke ich die Plastikfolie mit.

Gaston
Kein Kaffee im Einwegbecher

Ich kaufe mir normalerweise keinen Kaffee unterwegs, allein schon weil mir der Einwegbecher zuwider ist. Beim Kaffeeautomaten gibt es inzwischen eine Taste für Getränk ohne Becher, allerdings ist der Kaffee gleich aus welchem Gefäß ungenießbar. Eine Extragebühr für Einwegkaffeebecher finde ich gut, denn leider denken die Menschen erst dann um. Auf Freiwilligkeit kann man leider lange warten, denn der Anteil der Leute, die ihren Mehrwegbecher mitbringen ist noch verschwindend gering. Die Gebühr des Einwegbechers muss so hoch sein, dass es wehtut. Und bitte kein Pfand auf Einwegbecher, denn es gibt am Einwegbecher nix was ökologisch wäre. Übrigens, habt ihr schon gemerkt, das Coca Cola sich aus dem Mehrweg verabschiedet hat und die 0,5 l Flaschen nur noch als Einwegwegwerfflasche anbietet?

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