Der Link zum Sonntag: die Butterbrotdose neu entdeckt

Einfach nur ein belegtes Brot mit in die Schule oder zur Arbeit nehmen? Es geht doch auch so schön kreativer ...

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küchengötter Redaktion

Während die Sommerferien in einigen Bundesländern noch in vollem Gang sind, geht anderenorts schon wieder der Schulalltag los. Und damit auch wieder die tägliche Frage: Was landet in der Butterbrotdose? Aber auch große Küchengötter wollen tagsüber etwas zwischen die Zähne bekommen.

 

Deshalb wollen wir Euch heute einen Blog ans Herz legen, der sich genau mit diesem Thema beschäftigt: LeckerBox. Schon seit ein paar Jahren stellt LeckerMone wunderbare Ideen für das Befüllen von Butterbrotdose, Lunchbox, Bento Box & Co. vor – und das übrigens für Frühstück oder Mittagessen. So findet Ihr auf LeckerBox eine kunterbunte Rezeptmischung aus Apfel-Hirse-Brei mit Mandeln, Zucchini-Sushi, herzhaften Kaiserschmarrn oder – auch wenn er gerade nicht zur Jahreszeit passt – diesen niedlichen Schneemann aus der Dose. Und das ganze noch wunderbar fotografiert. Zusätzlich zu den Rezeptvorschlägen rezensiert LeckerMone und hat auch schon zwei eigene Ebooks veröffentlicht, die man sich kostenlos herunterladen kann. Vorbeischauen und Herumstöbern lohnt sich auf jeden fall.

 

Wie sieht das denn bei Euch aus, liebe Küchengötter, was landet typischerweise in Eurer Lunchbox oder der Eurer Kinder?

lundi
Der Blog ist fantastisch

Ein tolles Hobby, das macht was her und das Stöbern macht Spaß. So kann man Essen präsentieren. Tolle Ideen!

 

Seien wir mal ehrlich. Seien wir mal realistisch. Die Brotbüchse kommt in die Tasche. Die Tasche wird unsanft geschwungen, gekippt, auf den Kopf gestellt. Gegessen wird im Stehen, auf dem Schulhof, an der Haltestelle, im Zug oder man schiebt sich schnell hastig möglichst viel zwischen die Kiemen, eine Minute bevor der Lehrer kommt. Hände waschen? Keine Zeit, Waschbecken nicht schön, Seife und Handtuch nicht vorhanden. Schulalltag. Kinder. So kenne ich das. Der schöne Schneemann wäre da längst platt und die Brezel aufgeweicht. Mal abgesehen davon, dass ich morgens um 5:00 Uhr noch keine Lust auf das Formen schöner Schneemänner für 3 Kinder habe. Am Abend mit ihnen zusammen wären die Schneemänner sicher der Hit und richtig platziert.

 

Also kommt bei uns in die Brotbüchse vor allem Brot. Gut verwertbare Kohlenhydrate (1). In allen Farben und Formen, meist selbst gebacken. Kein Brötchen, der Bäcker öffnet erst um 6:00 und Brötchen vom Vortag sind in der Schule dann labereich. Wenig Belag, der nicht an den Seiten rausschmaddert, das Brot nicht aufweicht oder total auseinanderfallen lässt. Es soll auch nach dem Rumgeschüttel der Tasche noch eine zusammenhängende Klappstulle sein, nach deren Genuss die Finger halbwegst sauber sind. Wenig Butter, Frischkäse oder Schmalz, manchmal ist das schon genug, manchmal noch eine große dicke Scheibe Käse, Schinken, Salami o.ä. Camembert geht auch super. Kein Salatblatt, dann fällt alles auseinander. Etwas Eiweiß- und Fetthaltiges (2) also, damit das Brot nicht so einsam ist. Dazu mundgerecht Obst oder Gemüse, das nicht klebt oder kleckert und gut dosierbar ist: kleine Cocktailtomaten, Möhrenstücke, Minigurken, Trauben, Radieschen... je nach Jahreszeit. In der Schule muss man keinen Salat haben. Das wären die Vitamine (3). Uuuund: es kommt immer etwas kleines Süßes rein: Plätzchen, Schokolade, Minimuffin oder so. Glückshormone (4) - sehr wichtig, damit gebe ich mir immer Mühe.

nika
Brot-Box

@lundi: So halte ich es auch. Allerdings ist das Süße eher eine selbst gerührte Quarkspeise mit Obst oder eine Joghurtspeise. Dafür braucht man/frau natürlich auch einen Löffel und ich gebe für den GöGa und für mich die Speise in einem extra Töpfchen mit. Die Salate in der offenen Lunch-Box würden in der Tasche sofort am Deckel und in der gesamten Box verteilt sein, Also müssten in der Lunchbox die einzelenen Teile zugedeckelt werden und für mich ist es kein Problem mein Besteck heraus zu holen, aber für Schulkinder mitten auf dem Schulhof, wo auch gespielt und gerannt wird. Wo der Schüler oder die Schülerin schnell mal eienen Stubs oder Rempler erhält, da fällt auch einmal etwas herunter. Die Schüle und Schülerinnen legen sehr viel Wert auf ihr Outfit (auch wenn wir manchmal nicht so recht dran glauben wollen oder können) und wenn dann der Tomatensalat auf der Kleidung landet, dann sind sie sauer. AUsserdem müssen z.B. bei uns 60 % der Schüler mit dem Bus fahren und die anderen kommen mit dem Fahrrad, also wird die Schultasche ganz schön hin und her geschüttelt, da bleibt also in Pausenbrot und Obst nicht so appetitlich, wie Muttern es zuhause eingepackt hat: wie lundi so schön beschrieben hat.

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