Die Kaffee-Frage

"Gott sei's gedankt, in der nächsten Welt wird es keinen Kaffee geben ..."

Die Kaffee-Frage
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küchengötter Redaktion

" ...Denn es gibt nichts schlimmeres, als auf Kaffee zu warten, wenn er noch nicht da ist.“ Immanuel Kant hat sich mit dieser Aussage klar als Kaffee-Liebhaber geoutet. Damit ist der deutsche Philosoph aber keineswegs alleine, denn das koffeinhaltige Heißgetränk hat sich zum globalen Kultgetränk entwickelt und am September feiern wir sogar jedes Jahr den Tag des Kaffees. Dabei geht es beim Kaffeetrinken mittlerweile um mehr, als bloß ums Kaffee trinken: Der Konsum von Kaffee ist Ausdruck eines Lebensgefühls. Da stellt sich doch die Frage, was das persönliche Kaffee-Trink-Verhalten über den Kaffee-Konsumenten selbst aussagt. Und weil es ebenso viele Arten Kaffee zu trinken gibt, wie Bohnensorten, haben wir uns an einer kleinen Typologie des Kaffeetrinkers versucht, um der Kaffee-Frage auf den Grund zu gehen. 

 

Der JUNKIE

Dieser Kaffeetrinker-Typ scheint ohne den Konsum des heißen Wachmachers nicht existieren zu können. Er trinkt seinen Kaffee wie schwarzes Wasser und ohne viel Schnickschnack. Dafür trinkt er aber mit einer Rate, als könnte er mit jeder Tasse Vielflieger-Meilen sammeln. Wohl die einzige Gruppe Mensch, die mithilfe des Kaffee-Bonuskarten-Systems ganze Existenzen ruinieren.  

 

Der HEDONIST

Kaffee ist gleich Genuss und Kultur, lautet das Motto des Hedonisten. Dieser zelebriert das Kaffeetrinken wie eine Religion und kocht Espresso ausschließlich mit seiner original italienischen Siebträgermaschine, die gerne mal so viel wie ein Kleinwagen kostet. Die von Hand gerösteten Kaffeebohnen lässt er sich einzeln per Brieftaube aus Guatemala schicken. Für vorgemahlenes Kaffeepulver hat er nur ein unverständliches Kopfschütteln übrig. 

 

Die LATTE-MACCHIATO-MAMI

Meist trifft man sie in Gruppen an, während sie auf der Außenbestuhlung des angesagten Szenecafés sitzen. Der schicke Kinderwagen braucht immerhin Platz, um präsentiert zu werden. Am liebsten trinkt sie ihren Latte-Macchiato mit Strohhalm, Soja-Milch und entkoffeiniert, schließlich darf sie ihre Mitte bis zum nachmittäglichen Yoga-Kurs nicht verlieren. 

 

Der VERWEIGERER

Diese Gruppe trinkt erst gar keinen Kaffee, sondern ausschließlich Tee. Der meist introvertierte Verweigerer will in Ruhe genießen und das geht mit Tee nun einmal viel besser. Schließlich sieht man auch selten jemanden einen Tee to go bestellen. Zusammen mit ihrer Tasse Ceylon ziehen sie sich zurück, um in dessen Dampfschwaden entspannt zu träumen. 

 

Der KLASSIKER

Eine Tasse am Morgen zu Frühstück und Zeitung und eine Tasse Kaffee am Nachmittag zum Kuchen, so lautet die Devise des Klassikers. Ein bodenständiger und unkomplizierter Typ, der seinen Kaffee aus der verlässlichen Filtermaschine genau so trinkt, wie es schon die Eltern taten: aus dem Kännchen, mit ein wenig Milch und falls ihn die Abenteuerlust packt, einem Löffelchen Zucker. 

 

Und Ihr, liebe Küchengötter, zu welchem Kaffeetrinker-Typ zählt Ihr Euch? Wie trinkt Ihr Euren Kaffee am liebsten und was kommt gar nicht in die Tüte bzw. Tasse?


Wenn Ihr noch nach Beiwerk zu Eurem Kaffee sucht, dann schaut doch mal hier in unserem Kuchen-Special vorbei. Alle Kuchen schmecken natürlich auch zum Tee.

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Kochmamsell
Kein bestimmter Kaffeetyp

Früher, als ich noch berufstätig war, waren 5-8 Tassen täglich normal. Als ich dann das Rauchen aufgegeben habe, reduzierte sich das auf 1-2 Tassen und auf einmal trank ich gar keinen mehr, was ohne Verlustseingefühl vor sich ging. Als ich letztes Jahr wegen meiner Nierengeschichte ins Krankenhaus musste, ging es los. Zuerst ein paar Espressos pro Tag und auf einmal war ich wieder beim Kaffee angelangt. Der war dort so gut, dass ich mir mehrere Tassen pro Tag reinzog. Nun mag ich ihn wieder, trinke aber zu Hause nur nach dem Mittagessen und gelegenlich spät abends vor dem Fernseher eine Tasse. Schwarz muss er sein und süß, bloß keine Milch, deswegen auch kein Latte oder wie das alles so heißt.

KarottenNase
Nicht mein Geschmack

Ich trinke keinen Kaffee, ich mag ihn schichtweg nicht.

Bettina Müller
Kaffeetyp

Ich falle dann wohl unter den Klassiker. Ich trinke morgens eine Tasse (Filterkaffee!) bevor ich das Haus verlasse und die gehört für mich auch einfach zu einem entspannten Start in den Tag dazu. Übrigens immer mit Milch und Zucker. Im Laufe des Tages dann vielleicht nocht mal einen Espresso nach dem Essen.

 

Mir geht es da ähnlich wie Kochmamsell: Es gab immer verschiedene Phasen: Eine zeitlang hatte ich mindestens 3 Kaffee oder Cappuccino pro Tag. Mal schauen, wann die nächste Phase einsetzt. ;-)

apprenti1
Ich bin ein Esspressionist

also eine Kategorie zwischen Junkie und Hedonist. Wenn Kaffee, dann nur im Espresso Format. Stark, schnell und ohne Zucker. Ein alkoholfreier "kurzer" also. Morgens Wasser und Tee. Tagsüber dann bis zu 6 dieser schnellen Koffeinschübe. Leider keine Siebträgermaschine, aber mit der N....o Qualität bin ich zufrieden. 

gugelhupfesser
den Tag ohne Kaffee beginnen ?Nein Nein Nein

Den Tag ohne Kaffee beginnen . Au man das ist aber schwer .Den brauche ich zum muter werden .Und dann im laufe des Tages dann doch noch mal nen Latte oder Cappuccino,

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