Die kleine Kunst des Mittagessens - live bei der FREITAGSKÜCHE

Mit Genuss ins Wochenende: An jedem 1. Freitag im Monat gibt’s nun ein Mittagsmenü von Sebastian Dickhaut im Küchengötterkochstudio HUKODI. Los geht es am 5. Februar.

Die kleine Kunst des Mittagessens - live bei der FREITAGSKÜCHE
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küchengötter Redaktion

Es ist Freitag, es ist Mittag. Man ist heute morgen ohnehin schon etwas beschwingter als sonst zur Arbeit gekommen, und nun liegt das Wochenende fast vor einem. Warum also nicht schon mal ein kleines bisschen auf die Insel rauspaddeln, die da „Mittagessen” heißt. Wo bereits ein großer Tisch steht mit netten Leuten dran, die sich ein erstes Glas Wein gönnen, während sie aufs Essen warten. Zum Start gibt’s vielleicht einen feinen Salat mit vielen frischen Kräutern drin und gutem Olivenöl dran. Dann ein saftiges Stück Fisch, dazu eine reiche Sauce und Gemüse voller Geschmack. Zum Schluss natürlich noch was Süßes, nicht zu schwer, aber schon mit Gehalt. Und einen guten Kaffee. Dann kann das Wochenende kommen.

 

Keine Zeit? Also bitte, einmal im Monat sollte das doch gehen, zumindest in München, wo der Freitag schon aus Tradition praktisch zum Wochenende gehört. Wie wäre es zum Beispiel in einer Woche? 5. Februar umd 13 Uhr im HUKODI? So heißt das Kochbürostudio, in dem sonst Sebastian Dickhaut seine Bücher schreibt und Kurse gibt und gemeinsam mit den Filmerinnen Andrea Huber und Catherina Conrad Küchengötter TV macht. Außer ab sofort am 1. Freitag im Monat - denn da wird das Hukodi nun immer zum Gasthaus.

 

Rettet das Mittagessen

 

Ganz nach dem Motto von Sebastians Blog rettet das mittagessen servieren die drei hier ein dreigängiges Mittagsmenü samt Wein, Saft, Wasser und Kaffee für 35 Euro. Zur Premiere gibt es eine Grand Aioli - eine provencalische Mittagstafel rund um die berühmte Knoblauchmayonaise. „Ich werde nie vergessen, wie ich meine Schwester einmal in Arles besucht habe und wir Freitagmittag ins Bistro Paradoux gefahren sind. Ein altes Landgasthaus, in dem  freitagmittags nur ein Gericht auf den Tisch kommt - Aioli mit saftigem Fisch, frischem Gemüse und dampfenden Kartoffeln dazu. Davor ein belebender Kräutersalat, danach Mandelfriandaise und Kaffee, dazu soviel Wein wie man mag aus Flaschen, die einfach auf dem Tisch stehen. Es war voll, Stimmen schwirrten, viele lachten, alle waren glücklich. Wie bei einem gelungenen Familienfest.”

 

Genau das wünschen sich die Hukodis auch für die Gäste ihrer „Freitagsküche”: dass sie eine Weile die Arbeit gut sein lassen und es sich gut gehen lassen können. Zum Beispiel bei einem Festtagsbraten, der vor dem Vergessen gerettet werden muss. Oder bei einem Lieblingsrezept aus der aktuellen Buch -oder Filmproduktion. „Am besten wäre es, wenn die Sachen zugleich vertraut und einmalig wären”, sagt Sebastian, „etwas, das nicht nur im Magen, sondern auch im Herzen bleibt.”

 

Und danach zum Freitagsmarkt

 

„Vertraut und einmalig” ist auch das Motto des Freitagsmarktes, der nach dem Mittagstisch von 15-18 Uhr im Hukodi stattfindet. Da kann man dann das Öl zur Aioli und die Weine zum Essen kaufen, die es nur hier im Laden gibt. Oder die Wunderwürz-Serie von Sebastian und die spezielle Hukodi-Granola-Müslimischung von Nicky - und natürlich die signierten Bücher der beiden. Provencalische Konfitüren, Giesinger Biere und selbstgemachte Sojasauce vom Vertrauensjapaner gibt es genauso wie Spezialitäten vom Apfelgut der Kochbuchautoren Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Und neben den kulinarischen dann auch noch ein paar künstlerische Kostbarkeiten. Dann kann das Wochenende wirklich kommen. Macht’s gut und bis zum nächsten - das nun ja schon am Freitagmittag beginnt.

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