Nachgebloggt: Joyfood

Die Welt der Foodblogs ist facettenreich und bunt, oft würde man gerne mehr über den Autor hinter dem Blog erfahren. Wir haben nachgefragt bei Joyfood.

Nachgebloggt: Sabrina von Joyfood
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küchengötter Redaktion

Jeden Monat steht uns ein anderer Food-Blogger Rede und Antwort. Heute mit Sabrina von Joyfood.

 

Küchengötter: Wann hast du deine Leidenschaft fürs Kochen und Backen entdeckt? 

Meine Mutter hat immer frisch gekocht, dadurch habe ich schon viel mitbekommen. Die Leidenschaft für das Backen lässt sich lediglich für bestimmte Anlässe blicken – viel lieber koche ich. So richtig angefangen habe ich damit aber erst ab dem Zeitpunkt, an dem ich mich entschieden habe, die Ausbildung zur Ernährungsberaterin (Diätologin) zu machen. Ich habe Kochbücher gewälzt, die Grundzubereitungsarten gelernt und mich intensiv mit Ernährung auseinandergesetzt. Meine Kochfertigkeiten haben sich dann recht schnell weiterentwickelt. 

 

Küchengötter: Und wann war für dich klar, dass du einen eigenen Blog schreiben möchtest?

Direkt nach dem Diätologie-Studium. Ich habe immer schon gerne geschrieben und hobbymäßig fotografiert. Das wollte ich nutzen, um über Ernährung zu schreiben und einfache gesunde Rezepte für alle zugänglich zu machen.


 
Küchengötter: Wie kam es zu dem Namen deines Blogs? 

Joyfood steht für Joy wie Freude, aber auch für enjoy wie genießen - also für die Freude und den Genuss beim Essen. Bei der Ernährungsumstellung stehen anfangs meistens Stress, Ängste und Unsicherheit im Vordergrund. Bei meinen Rezepten geht es
nicht um komplizierte Gerichte, sondern um einfache, alltagstaugliche Rezepte, die für die einen nichts Besonderes sind, für andere jedoch den Weg zum Selbstkochen ebnen oder für Menschen mit speziellen Bedürfnissen der Einstieg in eine neue Art zu kochen bedeutet.


 
Küchengötter: Bloggst du hauptberuflich oder in deiner Freizeit? 

Bisher in meiner Freizeit. Neben dem Studium habe ich das Bloggen durch Zeitmangel eher sporadisch betrieben. Jetzt beschäftige ich mich intensiver damit und bekomme langsam, aber stetig, mehr Follower. Vor Kurzem habe ich mich nebenberuflich selbstständig gemacht und nutze das Bloggen als Teil meiner Tätigkeit als Diätologin. 

 

Küchengötter: Wie lange dauert in der Regel die Produktion eines Beitrages für deinen Blog? 

Ich verwende meistens die Zutaten, die ich zu Hause habe. Was am Ende herauskommt, plane ich selten und passiert dann einfach - so wie das im Alltag auch oft der Fall ist. Einkaufen gehe ich sowieso, aber für Kochen, Fotografieren, Bearbeiten der Fotos und Schreiben brauche ich etwa zwei bis drei Stunden. Für Beiträge über Ernährungsthemen, für die ich recherchiere und mehr Text schreibe, brauche ich in etwa gleich lang, arbeite aber meistens aufgeteilt auf mehrere Tage daran. 

 

Küchengötter: Gibt es einen Blogpost, der dir besonders am Herzen liegt? 

Die beiden Beiträge 5 Gründe nicht auf Zucker zu verzichten und Ist Low-Carb die Lösung? waren mir sehr wichtig, da der Trend gerade im Hochbetrieb ist und meiner Meinung nach nicht für alle das Richtige ist. Zudem hat eine Low-Carb-Ernährung aufgrund teurer Alternativprodukte ihren Preis. Auch der Beitrag darüber, ob gesunde Ernährung teuer ist, liegt mir sehr am Herzen, da der Faktor den Erfolg bei einer Ernährungsumstellung mitbestimmt. 

 

Küchengötter: Welches ist dein aktuelles Lieblingsrezept auf deinem Blog? 

Gerade jetzt im Winter ist es mir wichtig zu vermitteln, was man alles mit der saisonalen und regionalen Gemüsevielfalt zubereiten kann. Toll sind hier beispielsweise die Rezepte für Kohlrouladen mit Linsen-Kürbis-Füllung oder für eine einfache Kartoffel-Rohnen-Pfanne mit grünen Bohnen

Vielen Dank, dass du dir Zeit für unsere Fragen genommen hast!

Nachgebloggt: vegetarische Kohlrouladen
Sabrina genießt im Winter gerne saisonales Gemüse, wie hier bei ihren vegetarischen Kohlrouladen.
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