Nachgebloggt: HighFoodality

Die Welt der Foodblogs ist facettenreich und bunt, oft würde man gerne mehr über den Autor hinter dem Blog erfahren. Wir haben nachgefragt bei HighFoodality.

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küchengötter Redaktion

Jeden Monat steht uns ein anderer Food-Blogger Rede und Antwort. Heute mit Uwe von HighFoodality.
 

Küchengötter: Wann hast du deine Leidenschaft fürs Kochen entdeckt? 

Wenn ich meiner Mutter Glauben schenke, dann im Alter von vier Jahren, als ich heimlich - meine Eltern waren unaufmerksam - für die ganze Familie Obstsalat zubereitete. Sehr grob geschnitten, mit gebratenen Apfelstücken und einer leckeren Vinaigrette aus Wasser. 

Kulinarisch interessiert war ich schon immer, so alles begonnen hat das nach dem Studium, als ich mit drei Jungs in einer WG hauste und nicht immer nur Fertigpizza essen wollte. Da habe ich begonnen, für die Jungs und mich zu kochen. Das ist jetzt 13 Jahre her, seither nahmen die Dinge ihren Lauf.
 


Küchengötter: Und wann war für dich klar, dass du einen eigenen Blog schreiben möchtest? 

Bloggen wollte ich seit 2006 - ich hatte nur keine Idee, worüber. Mir war wichtig, etwas zu sagen zu haben und nicht über Irrelevantes zu schreiben. Meine initiale Motivation war eher, Mechaniken hinter dem Marketing-Instrument "Blog" zu verstehen. 
2008, als "Delicious Days" von Nicole Stich weithin bekannt war, ging mir ein Kronleuchter auf: "Uwe, Du schreibst über Food." Gesagt, getan, im Juni 2009 ging HighFoodality live... 
 


Küchengötter: Wie heißt dein Blog und wie kam es zu diesem Namen? 

Mein Blog heißt "HighFoodality". Das kleine Wortspiel leitet sich von dem Film "HighFidelity" ab, in dem der Hauptdarsteller John Cusack in Form von Song-Toplisten seinen verflossenen Liebschaften nachtrauert. Das Konzept wollte ich übernehmen und in Form von Toplisten über Food schreiben. Wie man heute an Buzzfeed Food sieht, war der Gedanke damals gar nicht so schlecht (*heul*). 

Das Konzept habe ich nie umgesetzt, der Name ist geblieben.
 


Küchengötter: Bloggst du hauptberuflich oder in deiner Freizeit? 

Das ist nicht eindeutig zu beantworten. Ich blogge quasi hauptberuflich in meiner Freizeit. Spaß beiseite, ich bin hauptberuflich Partner und Berater in einer Agentur. Der Blog ist mein Nebenerwerb. 
 


Küchengötter: Wie lange dauert in der Regel die Produktion eines Beitrages für deinen Blog? 

Das ist unterschiedlich, je nach Aufwand des Gerichtes. In der Regel fließen in einen Artikel mit konzipieren, einkaufen, kochen, fotografieren, nachbearbeiten, Artikel schreiben und veröffentlichen etwa 8 bis 12 Stunden. 
 


Küchengötter: Gibt es einen Blogpost, der dir besonders am Herzen liegt? 

Vor Weihnachten verbrachte ich zwei Wochen im Sterne-Restaurant Sosein in Heroldsberg und habe dort in der Küche gearbeitet. Die Artikelserie zu meinen Erfahrungen dort mag ich wirklich sehr.
 


Küchengötter. Welches ist dein aktuelles Lieblingsrezept auf deinem Blog? 

Das ist wirklich schwer, weil mir so viele Gerichte wirklich gut gefallen. Wenn ich wirklich müsste, würde ich momentan den Lachs mit Avocado-Püree, Meerrettich-Aioli, Dill und Buchweizen-Granola nennen. 
 

Vielen Dank, dass du dir Zeit für unsere Fragen genommen hast!

 

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Im Moment möchte Uwe nicht auf seinen Lachs mit Avocado-Püree verzichten.
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