Homepage Rezepte Butter "Café de Paris"

Zutaten

120 g weiche Butter
4 El frische und sehr fein gehackte Kräuter (Thymian, Estragon, Liebstöckel, Dill, Basilikum, Schnittlauch, Zitronenmelisse)
3 Anchovisfilets in Olivenöl, feingehackt
1 Tl Kapern, feingehackt
2 Knoblauchzehen, durchgepresst
1 Tl Dijonsenf, fein
1 Tl Tomatenmark
1 Prise Fleur de sel
Cayennepfeffer, weisser Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmelpulver
1 Tl Curry
einige Spritzer Zitronensaft
Abrieb einer halben Zitrone
2 El Cognac
1 Spritzer Worcestershiresauce
1 Spritzer Balsamico

Rezept Butter "Café de Paris"

Eine köstliche Kräuterbutter, zu so vielem geeignet. Endlich habe ich den Geschmack, an den ich eine lange gespeicherte Erinnerung habe, wiedergefunden.

Rezeptinfos

leicht
Portionsgröße

6

Zutaten

Portionsgröße: 6
  • 120 g weiche Butter
  • 4 El frische und sehr fein gehackte Kräuter (Thymian, Estragon, Liebstöckel, Dill, Basilikum, Schnittlauch, Zitronenmelisse)
  • 3 Anchovisfilets in Olivenöl, feingehackt
  • 1 Tl Kapern, feingehackt
  • 2 Knoblauchzehen, durchgepresst
  • 1 Tl Dijonsenf, fein
  • 1 Tl Tomatenmark
  • 1 Prise Fleur de sel
  • Cayennepfeffer, weisser Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmelpulver
  • 1 Tl Curry
  • einige Spritzer Zitronensaft
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 2 El Cognac
  • 1 Spritzer Worcestershiresauce
  • 1 Spritzer Balsamico
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Butter durchrühren, bis sich kleine Spitzchen bilden.
  2. Alle Zutaten dazugeben und gut vermischen, abschmecken (evtl. fehlt noch Salz)
  3. Die Butter auf Backpapier zu einer Rolle formen oder in Förmchen spritzen und kurz in den Tiefkühler geben. Dann in dicke Scheiben schneiden und bis zur Verwendung kühl stellen.

Ein Rezept von

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Kommentare zum Rezept

Hoch aromatisch

Für diese Mischung war ich einfach zu schwach, hab auf die vielen Aromen fast die doppelte Buttermenge genommen und nur 1 Anchovis, dann war es für unseren Geschmack perfekt.

Liebstöckel für Liebstöckel

4 EL frische Kräuter mit Liebstöckel darin - das heisst nicht unbedingt, dass es ein halber Esslöffel Liebstöckel sein muss. Ich habe sowieso keinen Liebstöckel mehr, das eine Blatt werde ich im Fall des Falles wohl woanders organisieren müssen :-). Vielleicht geht es auch ohne, gibt es doch das nette M...kraut in der Flasche. Die Kräuter verbinden sich in der Butter, da soll keines die Oberherrschaft haben. Ich werde wegen der besseren Farbe beim nächsten Mal einige der Kräuter durch die Kräutermühle jagen. 

 

Ich bin überrascht, dass Hobbykoch sich nicht traute, die angegebenen Mengen zu verwenden bzw. sogar die Buttermenge verdoppelte. Es geht ja hier nicht um ein zartes Bütterchen zum Brot, sondern um die gewaltige Geschmackssteigerung eines Rindersteaks. 

Hin und weg ...

... bin ich von der Butter. Zwar hatte ich nicht alle Kräuter frisch da, war aber dann so frech oder mutig, getrocknetes Kraut zu nehmen. Und ich finde, es hat nicht geschadet. Der Geschmack ist suuuuuper. Habe mich ja noch nie an so was ran getraut, aber Rinquinquin schafft es, mich zu neuen Ufern zu führen. Meine Kreation sieht zwar nicht so toll aus, aber sie schmeckt. Ich kann es kaum erwarten, denn morgen gibt es ein Rumpsteak und die Butter dazu, bin schon am sabbern.

Und die Fritten nicht vergessen.

@Kochmamsell, was jetzt genau an Zutaten in die Butter kommt, wird wirklich ein Geheimnis bleiben. Und das Fleisch wird mit der Butter-Sauce gratiniert. Deshalb gibt es im Original noch ein Ei dazu. Alles andere nach Lust und Laune. Ich finde Deine Sauce gar nicht schlecht. War jemand schon mal in Genf und hat das Original gekostet?

Viele Köche - viele Variationen

Mir genügt es vollkommen, die Butter auf das Steak zu legen und dort schmelzen zu lassen. Nochmal Sahne einzuschlagen, das ist mir zu viel Heckmeck und dann vielleicht noch zu beobachten, wie sie sich unter dem Grill wieder zerlegt - oh bitte nicht. 

Manchmal ist weniger mehr

Hallo,

lassen wir mal beiseite, dass Geschmäcker unterschiedlich sind ;-)

Ich habe mich wirklich durch viele Rezepte für Café de Paris Butter im Internet durchgeackert. Alle unterschieden sich durch mehr oder weniger Zutaten voneinander. Alle mögen auch ihre Anhänger haben. Dieses hier ist jedoch mit Abstand das überladenste hinsichtlich der verwendeten Zutaten!

Estragon ist in allen Rezepten vorhanden. In vielen weiteren auch Thymian und Majoran.

Dann aber noch Liebstöckel, Dill, Basilikum, Schnittlauch, Zitronenmelisse? 

Und ausgerechnet Kreuzkümmel!

Anchovis und Knoblauch sind reichlich überdosiert.

Sehr erheitert hat mich dann doch die Verwendung von Fleur de Sel.

Ja, ich weiß, total hip.

Dass das jedoch bei dieser "Komposition" völlige Verschwendung eines erstklassigen Rohstoffes ist, man die Feinheiten dieses prachtvollen Salzes im wahrsten Sinne des Wortes unterbuttert, lässt einem die Tränen kommen. Auch wenn es nur eine Prise davon ist.

 

Man nehme es mir bitte nicht übel, aber ich werde mich dann doch lieber nach einem raffinierterem Rezept richten, dass sich auf weniger Zutaten beschränkt, und die ausgewogener zusammenspielen.

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