Homepage Rezepte Geflügelleber-Steinpilz-Paté mit Pistazien

Zutaten

5 g getrocknete Steinpilze
200 g Geflügellebern
75 g Butter
feines Meersalz
2 EL Marsala
2 EL Crème double

Rezept Geflügelleber-Steinpilz-Paté mit Pistazien

Als Aufstrich zu ofenfrischem Brot schmeckt diese Geflügelleber-Paté auch Gästen, die sich sonst von Innereien fernhalten.

Rezeptinfos

mehr als 90 min
leicht
Portionsgröße

FÜR 4-6 PERSONEN

Zutaten

Portionsgröße: FÜR 4-6 PERSONEN

Zubereitung

  1. Steinpilze in heißem Wasser mindestens 15 Minuten einweichen, dann ausdrücken und fein hacken. In der Zwischenzeit die Geflügellebern unter fließendem kalten Wasser waschen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Sehnen und die Häutchen entfernen, große Lebern halbieren. 50 g Butter in einem kleinen Töpfchen schmelzen und abkühlen lassen.
  2. Thymian waschen und trockenschütteln, die Blättchen abzupfen. Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden. Restliche Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze aufschäumen lassen, Schalottenwürfel darin glasig anschwitzen. Den Thymian dazugeben, ebenso die vorbereiteten Lebern und die Steinpilze. Die Lebern rundherum anbraten (insgesamt etwa 6 Minuten, zum Test eines der dickeren Stücke anscheiden, es sollte innen kaum mehr rosa sein). Salzen und pfeffern, mit Marsala ablöschen.
  3. Den gesamten Inhalt der Pfanne im elektrischen Zerhacker nicht zu fein pürieren, dann die abgekühlte Butter und die Crème double unterrühren. Die Pistazien grob hacken und etwa die Hälfte unter die Paté rühren. Paté in eine Porzellanform füllen und abgedeckt im Kühlschrank für 1 Stunde kalt stellen.
  4. Entenfett bei niedriger Hitze schmelzen und mit einem Esslöffel über die Paté geben. Die restlichen Pistazien gleichmäßig darüberstreuen und die Paté nochmals mindestens 1 Stunde kalt stellen. Gut abgedeckt ist sie im Kühlschrank mehrere Tage haltbar. Am besten mit ofenfrischem Brot servieren.

Ein Rezept von

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Kommentare zum Rezept

Empfehlung !

Eine sehr würzige und appetitliche Paté auf fast kaltem Wege. Wir waren begeistert !

Sehr fein

@Belledejour, Du hast mich drauf gebracht. Herzlichen Dank. Absolut unkompliziert mit einfachen Zutaten aus dem Vorrat. Ich hatte nur keine Pistazien, so mussten Kürbiskerne dran. Bereits lauwarm schon würzig und cremig und sehr lecker, könnte ich mit einem Zwiebelring glatt sofort verspeisen. Zurückhaltung bitte. Jetzt steht's im Kühlschrank und ich überlege, da ich kein Entenfett habe, mit einem Aspik aus Apfelsaft und Thymian abzuschließen. Bin gespannt auf die Konsistenz nach der Kühlung. Fest oder cremig?

@lundi

Aspik aus Apfelsaft und Thymian klingt superlecker. Berichte doch bitte über den Aspik und auch über die Konsistenz.

Oh ja

Eher cremig als fest. Scheiben schneiden ist nicht so einfach. Für den Aspik habe ich 120 ml Apfelsaft und 30 ml Johannisbeerwein in der Mikrowelle erwärmt, einen Thymianzweig darin ziehen lassen und wieder entfernt. 2 Blatt eingeweichte Gelatine darin aufgelöst und abgekühlt über die Leber gegeben. Nicht alles, es war zu viel Aspik. Es sieht gut aus und schmeckt uns! Nach Leber, nach Butter, ganz authentisch und gar nicht langweilig.

 

PS: Ich habe statt Crème double nur Schmant genommen, und das war gut so.

Foto

In der Form.

Wieder mit Butterdecke

- und ganz viel Pistazien. Hat mal wieder an mehreren Tage köstlich geschmeckt.

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