Nashi-Birnen

Die "Birne-Birne" (Nashi ist das japanische Wort für Birne) ist sehr saftig mit süßsaurem Aroma. Je nach Sorte schmeckt sie mal mehr nach Apfel, mal mehr nach Birne.

Nashi-Birnen

Herkunft und Charakteristika:

Ursprünglich kommt der Baum aus China; er wird etwa fünf Meter hoch und hat fünfblättrige, weiße Blüten, die einen süß-aromatischen Duft verströmen. Heute ist der Nashi-Birnen-Baum in ganz Ostasien verbreitet. Die Früchte haben eine dünne, oft raue Schale. Unterschieden wird zwischen der chinesischen und der japanischen Nashi-Birne. Die chinesische Frucht ist birnenfömig mit brauner Schale, weichem Fruchtfleisch und vielen Kernzellen. Ihr Geschmack ähnelt der uns bekannten „Alltagsbirne“.  Die japanische Birne erinnert sowohl optisch als auch geschmacklich eher an einen Apfel und hat eine gelbe Schale.

Verwendung:

Am besten eignen sich die vitamin- und mineralstoffreichen Nashi-Birnen (Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor) – gut gekühlt – zum Pur-Essen (am besten vorher schälen!), sie schmecken aber auch toll in Obstsalaten, als saftige Dreingabe in pikanten Salaten, zu Käse und Schinken, als Beilage zu Wildgerichten, als Konfitüre oder gemixt als fruchtiger Drink.

Saison, Qualität und Einkauf:

Nashi-Birnen sind das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Hauptlieferanten sind heute neben Asien auch Chile, Frankreich, Italien sowie Australien und Neuseeland. Sind die Früchte reif, verströmen sie einen feinen Birnenduft.

Aufbewahrung:

Im Kühlschrank sind Nashi-Birnen einige Wochen haltbar.

Siehe auch Warenkunde Birne.

Unser Video aus der Küchenpraxis: Birnen einfach und richtig pochieren.

 

 

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