Sushi selber machen benötige Utensilien
Sushi selber machen

Gewusst was: die wichtigsten Utensilien und Zutaten für selbst gemachtes Sushi

Sie haben sich bisher immer von einer Vielzahl nötigen Küchenequipments von der Sushi-Zubereitung abschrecken lassen? Dann können wir Sie nun hoffentlich beruhigen und vom Gegenteil überzeugen: Viel braucht es wirklich nicht, um zu Hause Sushi selber zu machen. Bei ein paar der Sushi-Utensilien kann man auch wunderbar improvisieren ... 

Die wichtigsten Zutaten und Utensilien für ihre eigene Sushi-Küche

Kein Sorge, viele Utensilien benötigen Sie nicht, um selber Sushi zuzubereiten. Wir geben hier einen kurzen Überblick über die wichtigsten. Inklusive praktischer Austauschtipps.

Sushi selber machen Übersicht der benötigten Zutaten
Grundausstattung für selbst gemachtes Sushi

Grundausstattung für selbst gemachtes Sushi

1.
Sushimatte

Die Matte aus aneinander gebundenen, dünnen Bambusstäbchen (Makisu) ist unverzichtbares Utensil für alle gerollten Sushi. Auf einer Seite der Matte sind die Bambusstäben abgeflacht - auf dieser Seite werden die Sushirollen geformt. Für Ura-Maki schlägt man die Sushimatte einfach mit Frischhaltefolie ein, damit kein Reis an ihr kleben bleibt. Die Sushimatten erhalten Sie in vielen Asialäden. Wichtig: nach Gebrauch immer mit einem feuchten Tuch reinigen.

2.
Noriblätter

Die getrockneten, gerösteten Blätter aus Zuchtalgen benötigen Sie zum Umhüllen von Maki-, Gunkan- und Temaki-Sushi. Sie erhalten Sie meist in viereckiger Form. Müssen Sie für ein Rezept halbieren, funktioniert dies am besten mit einer Schere.

3.
Pikante Gewürze

Wasabi und Sojasauce dürfen bei keinem Sushi-Essen fehlen. Reichen Sie beide immer separat zum Sushi - und auch auf dem Teller nicht mischen. Sake, der japanische Reiswein, schmeckt sowohl als Begleiter zum Sushi oder auch als Kochzutat. Je nach Geschmack kann Sake kalt oder warm serviert werden.

4.
Japanische Messer

Japanische Sushi-Meister haben eine umfangreiche Messersammlung zur Auswahl. Wichtig für Sie ist ein Messer mit langer, dünner und scharfer Klinge, um den Fisch zu schneiden. Ideal ist hier ein Sushi- oder Sashimimesser. Da sie meist nicht rostfrei sind, müssen sie gut gepflegt werden. Zusätzlich brauchen Sie ein großes, schweres Messer für alle übrigen Zutaten und zum exakten Schneiden von Maki-Sushi.

5.
Fächer

Um den Sushireis währen der Zubereitung zu kühlen, benötigt man einen Fächer. Wer keinen Fächer hat, kann aber auch einen Fön mit Kaltstufe verwenden.

6.
Reisschüssel und Spatel

In Japan gibt man den frisch gekochten Sushireis in ein Hangiri: eine spezielle runde Holzschale. Diese Holzschalen speichern im Gegensatz zu etwa Metallschüsseln keine Hitze. Eine Poreellanschüssel oder unglasierte Ton- oder Steingutschalen erfüllen aber den gleichen Zweck. Zum Verteilen des Reisessigs und zum Auflockern des Reises benötigen Sie außerdem einen Reisspatel aus Holz, den Sie in Japan- oder Asienlebensmittelgeschäften erhalten.

Sushi selber machen: Welchen Fisch kann ich kaufen?

Sushi selber machen Fisch richtig kaufen
Welchen Fisch kann ich kaufen?

Achten Sie beim Kauf von Fisch auf beste Qualität und Nachhaltigkeit. Leider sind viele Meere überfischt und die Fischzucht belastet Gewässer und Küsten. Verwenden Sie daher auch für Sushi nur Fischarten, die nicht vom Aussterben bedroht sind und achten Sie beim Kauf auf Gütesiegel (MSC-Siegel und künftig auch das ASC-Siegel) sowie Bio-Produkte.

Welche Fischbestände aus welcher Region in welchem Zustand sind, kann man in den Fischratgebern von Greenpeace und WMF nachlesen.

 

Zum Einkaufsratgeber Fisch von Greenpeace

Zum WWF-Fischratgeber

Sushi-Zutaten von A-Z

Panko, Shishimi Togarashi, Tobiko-Kaviar oder Gomasio - Keine Sorge, Sie müssen kein Japanisch können, um zu Hause feines Sushi selber zu machen. Das einzige was Sie benötigen, ist ein Asialaden und natürlich unsere Sushi-Rezepte. Und schon kann es losgehen. Damit Sie wissen, wonach Sie im Asialaden suchen, geben wir hier einen Überblick über weitere Sushi-Zutaten, die in unseren Rezepten verwendet werden. Ein teil von ihnen ist inzwischen auch in gut sortierten Supermärkten erhältlich.

  • Gari: Süßsauer eingelegter Ingwer, gekauft oder selbst gemacht - wird zwischen den verschiedenen Sushi-Häppchen gegessen, um den Gaumen zu erfrischen.
     
  • Gomasio: Ist eine Sesam-Gewürzmischung, die auch leicht selbst gemacht werden kann - geröstete, zerkleinerte Sesamsamen werden im Verhältnis 7: gemischt. Einfach über das fertige Gericht streuen.
     
  • Mirin: süßer Reiswein
     
  • Misopaste: Salzige Paste aus vergorenen Sojabohnen, erhältlich in hellen und dunklen Varianten - je dunkler, desto intensiver ist der Geschmack.
     
  • Panko: Paniermehl auf asiatische Art - wird aus Weißbrot ohne Kruste hergestellt und ist deshalb besonders hell.
     
  • Reisessig: Ist besonders mild und wird zum Säuern von Sushireis verwendet.
     
  • Shishimi Togarashi: Scharfe japanische Mischung aus sieben Gewürzen
     
  • Shisoblätter und -kresse: Auch unter den Namen "Perilla" bekannt. Blätter duften ein wenig nach Weihnachten, die Kresse schmeckt leicht anisartig.
     
  • Tempura: Dünnflüssger Teig, in dem Gemüse, Fisch oder Fleisch ausgebacken wird. Im Handel ist Tempuramehl oder Tempurateig-Mix erhältlich, beides wird mit eiskaltem Wasser angerührt.
     
  • Tobiko-Kaviar: Stammt von einer Art der fliegenden Fische, hat eine extrem kleine Korngröße, gibt es auch leuchtend bunt gefärbt. Erhältlich im Feinkost- oder Fischladen oder tiefgekühlt im Asialaden.
     
  • Wasabi: Die frische japanische Wurzel ist bei uns schwer zu bekommen, in der Regel werden Wasabipulver zum Anrühren oder Wasabipaste angeboten. Achten Sie beim Kauf auf einen hohen Anteil an echtem Wasabi (30 Prozent sind gut).

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