Kiwibeere

Kleine Frucht – viele Namen: auch als Mini-Kiwi, scharfzähniger Strahlengriffel, Honigbeere, Kiwai oder Kokuwa bekannt. Hier erfährst du mehr über die sogenannte kleine Schwester der Kiwi.

kiwibeeren

Herkunft & Saison

Ihr botanischer Name lautet Actinidia arguta und sie stammt ursprünglich aus Südost-Asien, wo sie wild als Liane an Bäumen wächst. Seit einigen Jahren wird die Kiwibeere auch in Europa angebaut, ist aber noch selten in unseren Supermärkten zu kaufen – in der Saison September bis Anfang November.

Sorten & Unterarten

Es gibt über 100 Kiwi-Arten. Die asiatische Mini-Kiwi wurde von Züchtern mit der großen Kiwi gekreuzt, um sie robuster zu machen. Daraufhin konnte sie auch nach Europa transportiert und dort angebaut werden. Ihre Ähnlichkeit und Verwandtschaft zur normalen Kiwi kann sie seitdem nicht mehr leugnen.

Vor allem im Inneren sieht die Mini-Kiwi aus wie unsere handelsübliche Kiwi. Äußerlich ist sie aber kleiner und hat eine glatte, essbare Schale statt der pelzigen, braunen.

Da es verschiedene Kiwibeeren-Sorten gibt (etwa die sogenannte Bayern-Kiwi), kommt sie auch in verschiedenen Formen und Farben daher: von kugelig bis länglich, von grün über gelbgrün, bis zu einer rötlichen Schale. Die Frucht ähnelt äußerlich auch der Stachelbeere.

Qualität

Bei uns gibt es die Kiwi-Beeren im Herbst im Supermarkt zu kaufen. Der Herkunftsort sind südeuropäische Länder wie Italien, Spanien und die Niederlande. Du solltest, wie so häufig bei Obst, auf Bio-Qualität achten.

Außerdem kannst du Kiwibeeren im eigenen Garten anbauen! Die Pflanze wächst auch in Deutschland gut, da sie niedrige Temperaturen und Frost bis minus 30 Grad verträgt und recht pflegeleicht ist. Du musst nur beachten, dass sie eine Kletterpflanze ist, die Rankhilfen mag und bis zu 6 Meter hoch werden kann. Am besten pflanzt man die männlichen und weiblichen Pflanzen im Frühjahr, wenn es nachts keinen Frost mehr gibt.

Die meisten Arten tragen ab dem dritten Jahr die ersten Früchte, also ist etwas Geduld gefragt. Die Früchte hängen dann in dichten Trauben von der hohen Pflanze: am besten nicht einzeln, sondern die ganze Rebe ernten. 

Geschmack & Verwendung

Die kleinen Kiwis zeichnen sich durch einen süßen Wildfrucht-Geschmack aus. Sie sind milder als große Kiwis und besitzen wenig Säure.

Am besten frisch und mit Schale essen, es gibt aber auch verschiedene Zubereitungsarten. 

Zubereitungstipps 

Kleine Kiwibeeren schmecken frisch zu Joghurt, im Müsli oder Smoothie. Auch zum Backen von aromatischem Gebäck oder zum Einkochen zu Marmelade oder Kompott sind sie wie anderes Obst gut geeignet. Außerdem passen sie auch zu herzhaften Gerichten, etwa im Salat oder kurz geschmort in Saucen zu Fleisch.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Die Früchte können bei Zimmertemperatur nachreifen. Im Kühlschrank halten sich reife Kiwibeeren bis zu 2 Wochen. Man kann sie sogar einfrieren.  

Gesundheit & Wirkung

Mini-Kiwis werden auch als Superfrucht bezeichnet. Sie enthalten viel Vitamin C und E sowie Mineralstoffe und Ballaststoffe, die sättigen und gut für die Verdauung sind. Weil sie wenig Kalorien haben, sind sie ein gesunder Snack.

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