Veganes Wochenkochen à la Veganista

Ein typisches Fleischgericht bekommt einen neuen Look: Es wird vegan! Wer wagt das Abenteuer am Herd?

Veganes Wochenkochen à la Veganista
33
Kommentare
Viola Booth

Nach meinem Interview mit "La Veganista"-Autorin Nicole Just gingen mir immer wieder zwei Fragen durch den Kopf: Wie schmeckt ein veganes Gulasch? Kann das vegane Ersatzrezept wirklich so gut sein wie der altbewährte Klassiker mit Fleisch? Und jetzt dürft Ihr dreimal raten: Genau, ich möchte diese Woche mit Euch Antworten auf meine Fragen finden. Also gibt es beim Wochenkochen dieses Rezept aus "La Veganista":

 

Gulasch wie von Oma und Opa

 

Nicoles Opa war Metzger und hat das Gulasch früher natürlich mit Fleisch gemacht. Aber in ihrem Kochbuch steht, dass es ihr auf die vegane Art genauso gut schmeckt wie damals. Statt Fleisch kommen hier einfach Sojawürfel in das Gulasch. Hört sich spannend an!

 

Liebe Wochenkocher, habt Ihr Lust mit mir ein klassisches Fleischrezept auf vegan zu polen? Wer ist experimentierfreudig und kocht mit?

 

Ich freue mich schon auf Eure Fotos und Berichte.

 

 

Zu den Kommentaren

 

217 Dienstagskochen, 9 Wochenkochen und die Rezepte dazu:

 

 

Alle Rezepte im Überblick und mit Bild findet Ihr übrigens auch in Maikes DienstagskochbuchMaikes 2. DienstagskochbuchBettinas Dienstagskochbuch, Bettinas 2. Dienstagskochbuch und Violas Dienstagskochbuch.


Wie das Wochenkochen ausging? Schon bald mehr an dieser Stelle ...


Zum Rezept

 

Anzeige
Anzeige
Aphrodite
Ich kann mich ganz schwach erinnern...

meine Oma hat Gewürzgurken in Streifen geschnitten und Rouladen damit gefüllt. Ob ich diese dann sorgsam mit Messer und Gabel da wieder hinaus befördert und am Tellerrand drapiert habe, weiß ich noch nicht einmal mehr so genau. Also sehr klassisch und nicht so mein Ding. Meine Tochter bekommt glänzende Augen und ich frage mich jedes Mal von wem sie das hat. Von mir nicht. Was ein gutes Gulasch ist, weiß ich so ungefähr. Streitpunkt sind meist die Zwiebeln, die angebraten und mitgegart werden. Da schwört meist jeder auf sein Hausrezept. Und dann das Ganze vegan? Das ist ja unglaublich!!!

Was sind denn Soja-Würfel? Ein Soja-Block in Würfel geschnitten? Und in Brühe gekocht? Das wird was?

Vegan muss bei mir nicht nach Fleisch schmecken. Da schmeckt anderes besser oder halt eben anders. Doch ein Gulasch, was so täuschend echt nach Gulasch aussieht, muss ich probieren. Mit den Gewürzgurken, das überlege ich mir noch.

lundi
Im Fernsehen

hab ich mal einen Test gesehen: In einer großen Kantine hat ein Profikoch ein veganes Gulasch gekocht und nur als Gulasch ausgeschrieben. Beim Hinausgehen wurden alle Personen befragt. Nur 15% der Befragten fanden den Geschmack irgendwie komisch, alle anderen hielten es für ein normales Fleischgericht geschmacklich eingestuft von  "geht so" bis "sehr gut". Das gab mir zu denken.

 

Ich habe letztes Jahr vegane Würstchen und Schnitzel vom Grill gegessen. Zumindest angegessen, denn es hat mir absolut nicht geschmeckt und entgegen meiner sonstigen Regel habe ich nach wenigen Bissen aufgehört. Ohne es zu wissen, es sollte ein Test sein. Angeblich merkt man nicht, dass kein Fleisch drin ist, wenn man es nicht weiß. Naja.

 

Zurück zum Gulasch. Gulasch ist toll, denn es kann alles rein, was gerade Saison hat oder weg muss oder irgendwie verfügbar ist. Kann man super vorbereiten für wenig oder viele Esser, zu wirklich allen Beilagen servieren, mehrfach aufwärmen und einfrieren. Und ich nehme Fleisch! Meine Tofu-Versuche der letzten Wochen betrachte ich als abgeschlossen.

 

Ich stimme Aphrodite zu, wenn vegan nach Fleisch schmeckt bin ich irritiert. Ich halte das für Lug und Trug. Wer vegan lebt, hat sich vom Fleischgenuss und somit auch vom Fleischgeschmack bewusst getrennt und es sicher nicht nötig, Fleischgeschmack wie Ersatzbefriedigung zu deklarieren. Vegan ist in Ordnung und braucht keine Schummelei.

Bettina Müller
Sojawürfel

@Aphrodite: Schau mal, diese Sojawürfel sind gemeint. 

 

Zum Thema veganes Essen, das nach Fleisch schmeckt: Viola und ich reden jetzt auch schon seit mehreren Tagen darüber und ich kann es nach wie vor auch nicht ganz nachvollziehen. Aber ich finde das Einfallsreichtum der Veganer wirklich mehr als spannend.

 

Jetzt hab ich auch total Lust auf ein gutes Gulasch bekommen. Kein Wunder, wir sollen heute maximal 7 °C bekommen, da würde es wirklich gut reinpassen. Und jetzt muss ich die ganze Zeit überlegen, ob meinem Vater saure Gurken ins Gulasch kommen ...

 

lundi
Saure Gurken

inkl. Sud im Gulasch finde ich so ungewöhnlich nicht. Nur Mut Bettina, die Säure passt sicher auch vegan. Die Gurke nicht zu klein würfeln, dass man sie findet und nach Belieben rausfischen kann oder richtig kleinschnibbeln, dass man nicht vordergründig drauf rumkaut.

Viola Booth
Veganes Gualsch

Schön, dass dieses Rezept für Diskussionen sorgt ;-) Ich selbst bin auch sehr gespannt auf das vegane Gulasch. Mal schauen, wie es wird.

 

@Aphrodite: Zur Not kannst Du auch Sojaschnetzel statt Sojawürfel nehmen. Die sehen dann zwar weniger nach "echtem" Fleisch aus, sind aber glaube ich wesentlich einfacher zu bekommen :-)

 

Freue mich schon auf Eure Berichte!

Aphrodite
Soja-Fleisch...

heißt auch TVP und ist ein faseriger Fleischersatz aus Sojabohnen. Da der Herstellungsprozess sehr langwierig und aufwendig ist, ...(und) ... das ganz nebenbei bemerkt noch nicht einmal jedem wirklich schmeckt. [GU Küchenratgeber Tofu und Soja, S. 4) werde ich Soja-Granulat nehmen. Dort ist der Herstellungsprozess umweltverträglicher und schonender. Das Granulat habe ich bisher noch nicht ausprobiert. Den Kantinentest habe ich auch im Fernsehen gesehen. Björn Moschinski ist ja auch nicht gerade irgendwer und hat Sojafleisch verwendet. Aber muss ich nicht haben. Ich freue mich auf das Experiment.

JulietteG
Veganer, Vegetarier...

und Omnivoren (Alles(fr)esser)... Alle leben nach ihrer eigenen Philosophie. So lange jeder für sich den Genuss am Essen selbst nicht verliert, darf gerne jeder machen, was er möchte.

 

Mir fällt, wenn man sich im Internet ein bißchen umschaut, immer wieder auf, dass insbesondere die Veganer gerne fleischige Rezepte adaptieren. Was mich jedes Mal um so mehr wundert, ist, dass es meistens gerade Rezepte sind, bei denen das Fleisch sozusagen in ihrem Ursprungsgedanken die Hauptkomponente darstellt. Warum muss ich versuchen, Spaghetti carbonara herzustellen, wenn ich tierische Produkte ablehne? Speck, Ei, Sahne, Parmesan.... Schließlich bleiben doch lediglich Pasta und Zwiebeln übrig. Fast etwas belustigend empfand ich es dann, als ich eben einen Link für eine mögliche Spaghetti carbonara vegan heraussuchen wollte und diesen hier fand.... Ich denke noch so: ach, die Pasta von Barilla erhält keine Eier, da dies meines Wissens meist auf der Verpackung steht, schaue auf eine mir vorliegende Packung und sehe: "kann Spuren von Ei enthalten". Wenn schon, denn schon.... 

 

Noch fragwürdiger ist es für mich, wenn vegane Soja-Würstchen und Soja-Schnitzel sozusagen zwanghaft als Fleischersatz eingesetzt werden. Was es alles gibt, erfährt man beispielsweise in diesem Blog, wobei hier die Wurstherstellung mit Hefeextrakten erfolgt und insbesondere das erste Bild ästhetisch äußerst fragwürdige Momente aufwirft. 

 

Im Ergebnis unterschreibe ich lundis Beitrag sofort. Auch mein letztes Tofuerlebnis hier beim Wochenkochen ruft keine tollen Erinnerungen hervor. Da graut es mir ein wenig vor Sojawürfeln. Über vegane/vegetarische Schnitzel und Würstchen kann ich keine eigenen Erfahren von mir geben, allerdings rief Tofu bisher immer den Gedanken bei mir hervor: jetzt ein gutes Stück Fleisch.

Dabei gibt es so viele tolle vegetarische Gerichte. Das Zurückgreifen auf diesen vermeintlichen Fleischersatz kann ich weniger nachvollziehen, als die Adaption fleischiger Gerichte. Was ich eigentlich sagen will: mit ein wenig Kreativität und immer mehr Kommunikation und Austausch im Internet, kann man doch ohne einen Soja - "Ersatz" (warum brauche ich den überhaupt) gut zurecht kommen. Gemüse"würste" im Kunstdarm fände ich beispielsweise schon wieder innovativ und gut.

Das "Gulasch" könnte man auch gut mit weißen Bohnen herstellen.

 

Aber wie ich eingangs bereits sagte: jeder muss mit seiner eigenen Einstellung glücklich werden! Jedoch stellt sich die Frage, warum ich ein Gericht, dass keinerlei tierische Produkte enthält, fleischlastig benennen muss oder sogar dem Geschmack daran nacheifer.

 

Wenn die Temperaturen so verbleiben, bereite ich mir ein fleischiges Gulasch. Dieses hatte ich schon lange nicht mehr... :) Besonders gerne mag ich ein ungarisches Gulasch, bei dem genau so viele Zwiebeln wie Fleisch verwendet werden. Mein erprobtes Rezept werde ich gleich mal aus meiner heimischen Rezeptsammlung heraussuchen.

 

P.S.: Wurde bei dem veganen Kantinenessen denn nur nach dem Geschmack gefragt oder auch, ob die Fleischlosigkeit auffiel? Wenn ein professioneller Koch es schafft, halbwegs schmackhaft (ob vegan oder nicht vegan) für Essen in der Kantine zu sorgen, dann wundern mich die Antworten nicht, denn Kantinenessen ist in der Regel sowieso äußerst fragwürdig.

 

 

 

Rinquinquin
Du hast mir vollkommen aus der Seele gesprochen,

liebe Juliette. Jeder darf wirklich machen, was er will und wenn er damit glücklich wird, ist es doch in Ordnung. Aber bitte keinen apostolischen Eifer.

Sojaprodukte geschmacklich und auch verbal an Fleischprodukte anzunähern, da sträuben sich mir die Haare. Entweder - oder. Veganern/Vegetariern geht es immer nur um den Nutzen bzw. das Ausnutzen der Schlachttiere, um sonst überhaupt nichts. Ich muss mich da nicht beteiligen. Wenn ich Lust auf  Fleisch habe, dann koche ich etwas damit.

Es gibt so viele Zubereitungen ohne Fleisch, die früher regelmässig in jedem Wochenkochplan vertreten waren und die nie ausdrücklich als vegan oder vegarisch bezeichnet werden mussten, weil sie einzig und allein der Vielfalt des Küchenzettels und des Haushaltsbudgets geschuldet waren. Noch dazu war Fleisch damals nicht das Hauptnahrungsmittel und dadurch auch besonderen Tagen vorbehalten.

 

Aber es ist ja gerade so modern, sich vegetarisch etc. zu ernähren. Die Raucher sind verteufelt, die Trinker (zum Unterschied gibt es noch die Säufer) sowieso - ich bin gespannt, was danach kommt. Ob wir dann wirklich länger leben, kann niemand vorhersagen.

Wobei zweifelhaft ist, ob das längere Leben mit ein oder zwei gravierenden Krankheiten, die aber niemanden interessieren, dann noch so schön und erstrebenswert ist. 

Aphrodite
Ich esse, also bin ich.

Kennt jemand von Euch Frau Barlösius? Sie ist Professorin an der Universität Hannover und wurde im aktuellen SPIEGEL zu ihrem Buch "Soziologie des Essens" befragt, warum Menschen in Restaurants ihr Essen fotographieren oder das auch sonst so tun: Mit dem Essen kann man seine ethischen und moralischen Überzeugungen  und seinen Geschmack und Lebensstil kund tun. Ich nehme mir Zeit, Ich habe das Know-how. An der Tafel sitzen viele "Freunde". Der Esstisch wird ganz groß. Die Familien sind ja mittlerweile eher klein. Und dann ist vegetarisch und vegan hipp und korrekt. Genauso korrekt wie Fleisch von glücklichen Tieren. Solange man belegen kann, wo es herkommt. Meinetwegen dürfen alle Leute Wachteleier essen. Diese Tiere lassen sich nicht mästen und quälen. Die sterben sonst schon vor der Schlachtreife weg. Es geht ein bisschen um Zeichen setzen. Ich weiß, vergebliche Liebesmühe. Aber essen, was einem persönlich nicht schmeckt, sollte wirklich keiner tun. Keine Feigheit vor dem Feind: Fisch aus nachhaltigem Fischfang! Und auch Schlachttiere haben ihre Berechtigung. Aber eben nicht in Massenproduktion. Es wird ja nur die schöne heile Welt vorgegaukelt.

JulietteG und andere

Wer es leider immer noch nicht begriffen hat oder begreifen will.

Veganer die Fleischersatzprodukte nachbasteln, machen das deswegen, weil sie nicht wegen dem Geschmack Veggi geworden sind, sondern aus ethischen Gründen. Aber trotzdem muss man auf herzhaftes leckeres Essen nicht verzichten. Genuß ohne Tierleid ist das Motto. Vor allem ohne Belehrung gegenüber Fleischessern, da die meisten Umsteiger (oder fast alle) ehemalige Fleischesser sind. 

Und wer diese kleine Tatsache nicht begreift ist selber Schuld. Eine Auszeichnung ist das nicht, aber egal. 

Wer über das Tierleid informiert ist, und trotzdem gerne Wurst, Frikadellen. Gyros, Schnitzel etc, ist, der kann nun mal ohne Verzicht vegan genissen, wenn man nur weiß wie es geht. Daher auch der umsteiger Blog.

 

Viele Grüße 

Peter 

JulietteG
Lieber Peter,

ich kann nicht nachvollziehen, warum Du Fleisch "nachbaust" und Du kannst nicht nachvollziehen, warum ich Fleisch esse. Damit sind wir doch sozusagen quitt! :)

 

Durch die Verlinkung wollte ich übrigens Deinen Blog weder im Besonderen noch im Speziellen "anprangern". Das war ein Zufallsfund... 

Nicht Quitt

Juliette, wir sind nicht quitt, weil ich verstehe warum Menschen Fleisch essen und ich das auch völlig ok finde. 

Fleisch essen ist Gewohnheit und lecker.

Aber wenn du immer noch nicht nachvollziehen kannst, warum Veggies Flelsch nachbasteln, weil ich das oben erklärt habe, dann sagt das nun mal mehr über dich aus, als es nötig ist.

Also, unterstelle mir nicht, dass ich nicht nachvollziehen kann, warum jemand Fleisch ist. Jeder kann und soll essen was er will. Auch mein Blog dient nicht dazu, Menschen zu belehren. Im Gegenteil.

Aber es gibt nun mal auch intelligentere Menschen, die irgendwann begreifen, dass ein Mettbrötchen auchb aus anderen Zutaten bestehen kann, als aus toten, gequälten, mit Hormonen und Medikamnten vollgestopften Tierleichenteilen.

Genau das Gleiche kann man z.B. auch tierleidfrei herstellen.

Also muss für leckeres Essen kein Tier leiden. Intelligente Menschen raffen das. Aber nicht jeder Mensch ist intelligent. 

Und Menschen, die nicht wissen, dass z,B. ein Mettbrötchen auch aus pflanzlichen Bestandteilen/Zutaten bestehen kann, denen kann man doch keinen Vorwurf machen. Einen Vorwurf kann man nur den Leuten machen, die dämlich rumquatschen und ahnungslos über Dinge reden, von denen sie keine Ahnung haben oder zum dumm sind, es zu verstehen. Leider sind aber genau die in der Überzahl.

Und anprangern??!! 

Mein werbefreier Blog hat nach knapp 2 Jahren zur Zeit 50.000 Seitenaufrufe. Über 50 % sind Fleischesser, die angefangen haben Schritt für Schritt "tote Tiere" gegen pflanzliche Alternativen auszutauschen. EBEN WEIL ICH VERSTEHE WARUM MENSCHEN FLEISCH ESSEN. Offensichtlich begreifst du nur selber nicht.

Denn,.. wer kommt schon auf die Idee und sagt sich: "Mhh jetzt ein totes Schwein. Mhh,.. so lecker voll gequält muss es sein. Den Eltern die Kinder schon kurz nach der Geburt wegggenommen, Jaaa genau, das wird lecker sein,.. schön blutig,.. am besten fast lebendig aufgeschlitz,.. darauf habe ich jetzt Bock"   ODER sagt sich ein Fleischesser folgendes: "Mhhh jetzt habe ich voll Bock auf einen Teller Chicken Wings",.. Und wenn die Chicken Wings vegan genauso schmeckt wie aus tierischen Zutaten, dann ist es nun mal für intellligente Menschen keine Frage mehr, welches Wings sie essen wolen. Und diese intelligente Menschen begreifen dann auch, warum es wichtig ist, fleischähnliche Gerichte zu haben, um umsteigen zu können. Denn es geht nicht um das tote Tier, sondern um das Endprodukt.

ENDE :) 

 

 

 

Für JulietteG

Hier ist mal einer von unzähligen Kommentaren. Das war Theme Chicken Wings Vegan

Zitat:

"Danke für dieses Rezept!!!!

Wir (ich = Veganerin, mein Partner = Omnivor) haben heute die Chicken Wings getestet und wir sind beide absolut begeistert!!! Da ich noch nicht so lange vegan lebe, ist die Erinnerung an richtige Chicken Wings aus totem Tier noch gut erhalten und ich muss ehrlich sagen, dass mir die vegane Alternative um Längen besser schmeckt. Leider haben wir (noch) keinen Liquid Smoke, also hab ich einfach etwas von der Heinz Barbecue-Sauce mit in den Sud gegeben. Geht auch, schmeckt super!Zu unserer nächsten Grill-Party werde ich mir diese Chicken Wings garantiert vorab machen, sie in eine Einweg-Alupfanne packen und dann kurz zum Aufwärmen auf den Grill legen. Ruhig ein bisschen mehr, denn die Erfahrung zeigt, dass bei aller Skepsis der omnivoren Freunde die Neugier irgendwann siegt und alle mal probieren wollen. Und dann futtern alle dem Veganer die Nahrungsgrundlage weg! =)Nochmals vielen lieben Dank! Mach weiter so!"

Zitat ENDE

Aphrodite
@Peter, nimm' Deinen Hund bitte wieder an die Kette.

Wir sind ja alle nicht unintelligent. Auch wenn Du hier meinst, das Gegenteil unterstellen zu müssen: Blöd sind immer nur die anderen. Und dann wieder die typischen Argumente der Steinzeit-Veganer finde ich, haben hier nichts zu suchen. Zu sagen, dass Du Steinzeit-Veganer bist liegt mir fern. Und lies mal genau nach, was Juliette Dir geantwortet hat. Eine Entschuldigung wäre dann wohl angebracht. Niemand greift Dich hier an. Für alle fleischverwöhnten Genussmenschen sind Alternativen und Fleischersatz interessant. Ich plädiere für Juliettes Vorschlag einer "Gemüse"-Wurst. Muss ja nicht alles Soja sein. Steigender Soja-Konsum hat auch so seine Tücken, wenn nicht nachhaltig angebaut. Also immer drauf achten, wo es herkommt. Und Soja-Fertiggerichte enthalten meist auch viele Zusatzstoffe. Damit sind wir nun wieder eigen. Es überfordert leicht, wenn man vor dem Kühlregal steht. Da beiß' ich lieber in einen Apfel. Menschen im allgemeinen und besonderen lassen sich nicht gerne belehren. Wo kommen wir denn da hin? Gesetzliche Rahmenbedingungen müssen sich ändern. Das wäre doch ein Weg. Aber nein, statt dessen wird um Soja-Würstchen gestritten. Dazu habe ich dann meine eigene Meinung.

Und wenn Du Dir die Mühe machst, da Licht in den Dschungel zu bringen, ist das doch lobenswert.

küchengötter
@dieumsteiger

Hallo Peter,

 

bitte beachte bei all Deiner Aufregung unsere Netiquette. Wir sind uns sicher, dass dieser Austausch auch ohne Beleidigungen stattfinden kann. 

Lange Haare

Also,.. sollte sich jemand hier angegriffen fühlen, weil ich über intelligente Menschen gesprochen habe, dann tut es mir leid. Aber wenn ich zu jemanden der lange Haare hat sage, hey du hast aber lange Haare, dann ist das ja auch keine Beleidigung. Und die Tatsache, dass es nun mal intelligente Menschen und das Gegenteil davon gibt, kann man ja wohl nicht als Beleidiung sehen. Denn auch wenn 99.99% der Menschen -egal um welches Thema es geht- etwas Dummes machen, bleibt es trotzdem dumm. 

Und sollte sich trotzdem jemand angefriffen fühlen, tut es mir wirklich leid.

Aber ich möchte dann allgemein die Frage anders formulieren.

Wenn jemand 2 Mettbrötchen zur Auswahl hat. Beide schmecken gleich gut. Das eine Mettbrötchen besteht aus pflanzlichen, das andere aus tierischen Zutaten.

Das pflanzliche versacht kaum Kosten und ist sogar bio.

Das tierische verursacht ca. 5-10 mal so viel Kosten für Pflanzen in der Fütterung, da für 1 Kg essbares Fleisch, ca. 5-10 Kilo Pflanze benötigt werden. Dann kommt noch die Tierhaltung dazu. Und zu der Tierhaltugn kommt noch der Tierarzt mit all den Medikamenten, Hormonen etc. Außerdem ist das Futter meistens mit Pestiziden verseucht. Dazu werden die Tiere fast immer qualvoll gehalten. Tiere hinterlassen Tonnen von Gülle, die das Grundwasser verseuchen mit Nitriten und den Medikamenten, die als Rückstände nachweisbar sind und nicht von Kläranlagen herausgefilter werden. Dazu liegt der Wasserverbrauch bei einem Kilo Fleisch weiter über 1.000 pro Kilo, weil ja die Ställe und Schlachtbetriebe, etc, sauber gehalten werden müssen.

 

So und nun die Frage.

Wenn beide Mettbrötchen gleich gut schmecken und jemand hat die Wahlt, sich zwischen dem pflanzlichen und dem tierischen Produkt zu entscheiden und wählt dann trotz all diesem Wissen jetzt, das tierische.

Wie sollte man dann diesen Menschen bezeichnen, vor allem wenn er selber Haustiere hat?

 

Kohlouladen
Veganes Wochenkochen à la Veganista  

Hallo Viola,

 

da Du ja nach klassischen Fleischgerichten gefragt hast, habe ich folgenden Vorschlag:

 

Kohlrouladen: Viele Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit

Aphrodite
@der/die Umsteiger,

tierliebe Fleischfresser? Das kann nur Konrad, der Fuchs sein. Konrad, war ein Fuchs, der weil er die Entenmama nicht fangen konnte, das Ei aus dem Nest stahl. Konrad war ein schlauer Fuchs. "Wenn ich jetzt warte, habe ich ein Entenkücken und später einen Braten!". Und kaum war das Kücken geschlüpft, rief es: "Piep, piep!", und sagte: "Papa" zu ihm. Konrad war gerührt! Sein Magen knurrte. Was sollte er jetzt tun? Warten auf den Braten? Ach, er brachte es nicht über das Herz! Er war ein glücklicher Fuchs und im Wald lebten viele, viele glückliche Enten. So war das mit Konrad, dem Fuchs. Alle Füchse werden es ihm nicht gleichgemacht haben.

Kommen wir hier noch zum Wochenkochen? Gulasch steht auf dem Programm. Nur mal so zur Erinnerung.

Gulasch
Veganes Wochenkochen à la Veganista  

Sorry das ich das mit dem Thema als Neuling hier noch nicht ausführlich durchgelesen habe. Aber Gulasch ist auch kein Problem

Gulasch hier: 

Viola Booth
Veganes Gulasch

 

Dass die Diskussion über das Wochenkochen so hitzig wird, hätte ich gar nicht gedacht. Es freut mich, dass wir hier unterschiedliche Meinungen haben. So soll und darf es auch sein. Beleidigungen oder persönliche Angriffe haben in dieser Diskussion meiner Meinung nach natürlich nichts zu suchen. Ob Fleischesser, Vegetarier oder Veganer – jedem das seine! Wir Ihr merkt, ich bin da ganz diplomatisch :-)

 

Wenn Veganer den Geschmack von Fleisch oder Eiern haben wollen, ist auch das ok. Für jemanden der sich nicht vegan ernährt (so wie ich), wirkt das sicher erst einmal befremdlich. Deshalb kann ich auch gut verstehen, wenn Fleischesser nicht nachvollziehen können, warum Veganer den Geschmack trotzdem noch haben wollen. Aber ich bewundere diesen Einfallsreichtum und die vielen, kreativen veganen Rezepte. 

 

Ich sehe das auch nicht so, dass ich jetzt mit dem Wochenkochen-Rezept exakt DEN Fleischgeschmack nachahmen will. Ich möchte, dass am Ende ein leckeres Gericht auf meinem Teller landet (bei einem Gulasch schmeckt ja schließlich nicht nur das Fleisch und da ist es für alle Veganer und Vegetarier doch toll, wenn sie die Vorzüge von diesem Gericht auch ohne Fleisch genießen können). Ich muss auch zugeben, dass ich einfach viel zu neugierig bin, um das nicht selbst einmal ausprobiert zu haben. Dafür bin ich viel zu experimentierfreudig :-) Danach werde ich urteilen. Und so kämen wir dann auch wieder zum Thema „Wochenkochen“. Ich bin immer noch auf der Suche nach ein paar Küchengöttern, die Lust haben dieses Gericht mit mir auszuprobieren :-)

 

@dieumsteiger: Danke, für Deinen Vorschlag. Auch wir haben hier noch ein veganes Rouladen-Rezept im Angebot. Falls Du es mal ausprobieren magst :-)

 

JulietteG
Ich finde es grundsätzlich....

verwunderlich und schade, dass man als Fleischesser von Nicht-Fleischessern immer die moralische Keule entgegen gehalten bekommt. Im Ergebnis wird mir hier ja weiterhin eine mangelnde Intelligenz unterstellt. Selbiges geschieht, ohne mich zu kennen, meine Bezugsquellen und meine Menge des Fleischkonsums zu hinterfragen.

 

Es wird einfach geurteilt.... Ich verurteile dagegen die Veganer ja gar nicht und habe es hier auch nicht getan. Lediglich behaupte ich, dass es mittlerweile eine derartige Kreativität und Vielfalt an fleischlosen Rezepten gibt, dass ich auch weiterhin das Nachahmen von fleischigen Produkten nicht nachvollziehen kann. Jedoch betonte ich von Anfang an, dass ich jede Ernährungsweise akzeptiere und jeder mit sich und seinem Essen glücklich sein muss, solange der Genuss am Essen besteht.

 

Im Internet habe ich schon so manche Diskussion zwischen Omnivoren und Veganern miterleben dürfen, wenn auch lediglich als Mitleser. Manchmal erscheint es mir, dass die Veganer um Akzeptanz und Daseinsberechtigung kämpfen, ohne dass selbiges von Nöten wäre.

 

Selbst wenn man sich für einen Lebensweg entscheidet, darf man meines Erachtens andere Lebenswege weder verurteilen noch verkniffen den eigenen predigen. Dabei geht doch jeder Spaß am Essen und Leben verloren.

 

P.S.: Glücklicherweise habe ich weder lange Haare noch Haustiere, sonst wäre ich wirklich beleidigt gewesen! 

 

Aphrodite
Ich frag' mich gerade,...

was Fleischgeschmack ist. Wenn man eine gute Sauce zieht (Tomatenmark, Gemüsefond, Zwiebeln) angeröstet und noch ordentlich Rotwein mitköcheln lässt, kommt eine schöne Sauce  dabei heraus . Mit den Gewürzen dann halt eine Gulaschsauce. Jetzt hatte ich mir doch die Soja-Schnetzel gekauft. Das Granulat sah aus wie zerstoßene Soja-Kerne. Und mein erster Eindruck: Soja-Schnetzel kenne ich von einem chinesischen Gericht. Da haben die Säckel doch Soja-Schnetzel mitgebraten!!! Rindfleisch, Pute, Schwein schmecken anders. Vielleicht muss man als bekennender Veganer nur ganz fest dran glauben. Ich sage ja nicht, das es schlecht schmeckt und möchte auch niemandem seine Glauben nehmen. Darf ich mich hier noch kritisch äußern oder darf ich dann gleich die Perücke mit den langen Haaren tragen?

muffinfee
Ich habe lange Haare, ich habe Haustiere...aber ich esse kein Fleisch! Glück gehabt ;)

Ursrpünglich hatte ich an diesem Gericht gar kein Interesse aber durch die Diskussion wird es immer spannender für mich!

Gerade weil ich bis jetzt noch nie versucht habe ein typisches Fleischgericht vegetarisch zu kochen.

 

Ich esse jetzt ca. seit 3 Jahren vegetarisch. In dieser Zeit habe ich sehr viel Neues entdeckt. Auch Produkte, die einige vielleicht als "Fleischersatz" einordnen würden. Die Frage ist meiner Meinung nach was man vom "Fleischersatz" erwartet.

Wenn man einen 100% -igen Fleischgeschmack erwartet (@Aphrodite: ja, ich mache mir schon die drei Jahre lang Gedanken, wie genau Fleisch jetzt eigentlich schmeckt...) kann man meiner Meinung nach nur enttäuscht werden.

Wenn man die "Fleischersatzprodukte" als kleine Lückenfüller auf dem eigenen Speiseplan betrachtet und unvoreingenommen Neues ausprobiert erlebt vielleicht ab und zu Enttäuschungen aber auch jede Menge Erfolgs- bzw Geschmackserlebnisse!

 

In meiner Familie bin ich die einzige Vegetarierin. Dort finden ähnliche Diskussionen wie hier auch statt allerdings immer mit einem Augenzwinkern und etwas Selbsironie. Sehr interessant das mal "in groß" zu erleben.

Aphrodite
@muffinfee,

wir zwinkern hier nur herum. Linkes Auge, rechtes Auge. Mit dem rechten Auge kann ich gar nicht zwinkern. Macht nichts. :)

Fleischgeschmack Umami

"Umami (jap. 旨味) ist die Bezeichnung für eine der Grundqualitäten des Geschmackssinns. Als erster beschrieb der japanische Forscher Kikunae Ikeda 1908 die Geschmacksqualität umami (von jap. 旨い umai, dt. „fleischig und herzhaft, wohlschmeckend“).""Der Träger des Umami-Geschmacks ist die Aminosäure Glutaminsäure, die besonders reichlich in vollreifen Tomaten, Fleisch, Sojasauce, Käse sowie in der menschlichen Muttermilch vorhanden ist. Ihre Salze werden als Glutamate bezeichnet.

 

Und wenn man Zwiebeln mit Sojasoße aufkocht und einreduzieren lässt, um dann den Sud (evtl. angedickt) mit Wasser noch mal auf die benötigte Menge auffült, dann erhält man die genialste Bratensoße als Grundlage.

Und wenn man z.B. darin einen veganen Hackbraten zubereitet und in der Soße (scheibenweise) ziehen lässt, hat man in dieser Kombination, ein perfektes veganes Fleischgericht! 

Alles auf meinem Blog zu finden.

Und noch etwas allgemein,.. zumindest was für mich gilt.

Umsteiger, umsteigen, bedeutet Hilfestellung für Menschen die aus ethisch-moralischen Gründen umsteigen wollen, aber keinen Plan haben, wie das gehen soll. 

Selbstverständlich braucht man diese Ersatzprodukte immer weniger, je länger man kein Fleisch gegessen hat. Aber für Umsteiger ist das nun mal eine Hilfe. Und wer meinen Blog und auch mein Profil dort mal liest, der weiß das ich keinen Menschen vorschreiben würde was er oder sie zu essen hat. Das habe ich ha übrigens auch zu allererst geschrieben. 

Aber falsche oder sinnfreie Dinge über mich kann ich auch nicht unkommentiert stehen lassen. Sonst hätte ich mich ja hier nie angemeldet. 

Ich habe lediglich reagiert und nicht agiert. Nur das zu dem Theme, falls mir jemand Sektirerei unterstellen will.

 

Schönes WE zusammen :) 

Aphrodite
Wochenkochen fertig!
Veganes Wochenkochen à la Veganista  

Gewürzgurken wollte ich kaufen, aber nicht im Biomarkt. Dann habe ich sie glatt vergessen. Kartoffeln sind Kartoffeln. Als Beilage habe ich (rein vegan: 200 g Mehl, ein Schuss Olivenöl, 100 ml Rote Beete Saft) rote Pasta gewählt. Nur nicht dran gedacht, dass sich die Nudeln mit der Sauce vollsaugen. Und da ich nach dem vielen Reden auch sehr hungrig war: Sieht aus wie Gulasch. Schmeckt wie Gulasch. Der knackige Brokkoli und die Nudeln lenken etwas ab. Lundi hatte ja geschrieben, man darf alles mögliche verwerten. Einziger Kommentar, wer es wirklich nicht weiß: "Warum hast Du denn das Fleisch so klein geschnitten?" Tja, gut durchgekocht und 1 x aufgewärmt ist alles!

Aphrodite
Respekt vor Tieren.

Wir hatten heute viel von Intelligenz gelesen. Schweine sind intelligente Wesen. Und ich denke mal, egal wie ambitioniert wir hier diskutieren. Es gibt immer noch Menschen, die hungern. Die möchte ich jetzt lieber nicht fragen, was sie von unserer Diskussion heute halten: Euch geht's doch irgendwie zu gut!

Doch zurück zu den Tieren, die geschlachtet werden. Städter mögen da ein verklärtes Bild haben: Was ist denn nun so schlimm daran? Beim Film "Emma's Glück" kullerten die Tränen. Das Leben ist nun einmal endlich. Nur um dieser Verklärtheit den Zuckerguss zu nehmen, möge mir noch eine Anmerkung erlaubt sein: Tiere haben Charakter, sind Lebewesen und verdienen respektvollen Umgang. Jeder, der sich darüber keine Gedanken macht, darf sich die Perücke mit den langen Haaren gerne aufsetzen. Hier deshalb einmal ein paar Charakter-Schweine.

trudine
Glutamate?

Nein danke, bei dem Gedanken ziehen sich bei mir alle Gesichtsmuskeln zusammen! Es dient nur als Geschmacksverstärker (wenn man kochen kann braucht man das nicht) und viele Menschen, so wie auch ich sind allergisch! Bei mir ziehen sich alle Gesichtsmuskeln zusammen, wenn ich etwas mit Glutamat esse!

@aphrodite Deine Geschichte von Konrad dem Fuchs gefiel mir richtig gut!

Meine Meinung ist, wenn man sich vegetarisch ernähren will, warum soll man dann immer noch den Fleischgeschmack "nachahmen"? Es gibt soviele leckere Gemüse, Gewürze! Entweder bin ich Vegetarier, weil ich Fleisch nicht mag oder ich schäme mich, weil Tiere in unserer Gesellschaft unter schlechten Bedingungen gehalten und vermarktet werden und esse deshalb kein Fleisch, aber dann bin ich auch nicht wirklich überzeugter Vegetarier. Dann bin ich "Protestler gegen Fleisch" und suche nach Auswegen, dass mein Essen irgendwie immer noch nach Fleisch schmeckt! Für mich sind das zwei Paar verschiedene Schuhe!

Toskanafan
So eine Streiterei

Muss doch nicht sein, keiner hat was böses gesagt . Ich habe keine Lust zu streiten,,,,, uuuund wenn sich dann auch noch @Köchengötter meldet, heißt das was!!!!!.@dieumsteiger: steigt hier ein und fühlt sich wohl mächtig auf "den Schlips getreten". @JulietteG, @Aphrodite, lasst euch doch nicht aufmischen. Wir werden hier einfach als dumm bezeichnet, das geht gar nicht. Es geht schließlich ums Wochenkochen, wer mitmacht kocht es, oder auch nicht. @trudine, stimme Dir voll zu , wer kochen kann braucht weder Glutamat, noch Hefeextrakt, welches ja ähnlich ist. Ich schaue auf jedes Produkt, und wenn ich so was  schon lese, ist es vorbei.

Aphrodite
Oh,... @trudine,

das Lob muss ich weitergeben. Ich habe nur vorgelesen. Die Geschichte ist aus einem Kinderbuch, das wir sehr mögen. Der kleine Enterich heißt übrigens Lorenz und Julia Friese kann ganz toll malen.

muffinfee
@trudine

Natürlich bin ich auch kein Glutamat-Fan...

Ich bin auch keine Expertin in dem Themengebiet, aber soweit ichn weiß sind Glutamate natürlicherweise auch z.B. in Tomaten enthalten.

Bist du dann auch gegen Tomaten allergisch? Oder nur gegen "künstliche hinzugefügte" Glutamate? Ich interessiere mich zur Zeit sehr für das Thema aber so ganz blicke ich da noch nicht durch...

Viola Booth
Viola kocht vegan
Veganes Wochenkochen à la Veganista  

Wie Ihr wisst, war ich ja sehr neugierig und hatte mich darauf gefreut, das vegane Gulasch auszuprobieren. Allerdings erwartete mich die erste Hürde schon beim Einkaufen. Nach dem Abklappern von drei Supermärkten gab ich die Suche nach Soja-Würfeln nämlich auf und griff stattdessen zu Soja-Schnetzeln. Rein optisch war also schon einmal vorprogrammiert, dass mein Gericht garantiert nicht wie ein Gulasch aussehen würde. Wer sich dauerhaft vegan ernährt, hat dieses Problem natürlich nicht, weil er sich bestimmt schon mit Soja-Produkten ausstattet. Wer so ein Gericht aber mal eben nach Feierabend organisieren will, hat es doch gar nicht so leicht.

 

Die zweite Hürde kam dann beim Kochen. Der Geruch von Soja, das in Gemüsebrühe aufkocht, war nämlich nicht so wirklich verlockend. Als mein "Gulasch" dann aber fertig war, war ich von dem Geschmack tatsächlich begeistert. Es hat richtig gut geschmeckt. Allerdings nicht wie Gulasch, sondern wie Chili con bzw. sin Carne. Vielleicht habe ich es mit der Chilischote aus lauter Angst, Soja könnte nach nichts schmecken, auch etwas zu gut gemeint. Lecker, war es aber auf jeden Fall und ich würde das Gericht auch so noch einmal kochen ... wenn ich einen Veganer oder Vegetarier bei mir zuhause zum Essen einlade :-)

lundi
lundi auch

"Gulasch wie von Oma und Opa" - Ich habs nochmal gelesen und bin ganz sicher, dass meine Oma und Opa so ein Gulasch nicht gekocht hätten, der Name des Rezeptes klingt unpassend.

 

Aber wisst Ihr was? Ich mache doch noch mit. Ich lasse einfach das ganze Sojazeug weg (Würfel aus Prinzip und Sauce wegen Unverträglichkeit), packe statt dessen ein paar Linsen dazu und nenne es nicht Gulasch. Gestern abend vorbereitet. Heute aufgewärmt schmeckt es bestimmt noch besser. Es ist vegan und fast nach Originalrezept. Und es schmeckt.

 

 

Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Login