Rezept Schmalzküchln

Schmalzküchln (auch Kiachln, Auszogne oder Schmalznudeln genannt) gehören in Bayern zum traditionellen Faschings- und Kirchweihgebäck – ganz frisch ein besonderer Genuß!

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Ergibt ca. 15 Stück
Schwierigkeitsgrad
mittel
Zeit
mehr als 90 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer

Zutaten

500g Mehl (Type 405)
20g frische Hefe
75g Zucker
Eine Prise Salz
Butterschmalz zum Ausbacken
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. 1.

    Butter bei niedriger Hitze schmelzen und abkühlen lassen. Mehl in eine große Schüssel sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die frische Hefe hineinbröckeln, mit etwa einem Drittel der lauwarmen Milch übergießen und 1 Prise Zucker zugeben. Die Hefemilch einmal umrühren, mit ein wenig Mehl bestäuben und die Schüssel abdecken. Den Vorteig an einem warmen und zugfreien Ort etwa 20 Minuten gehen lassen, bis er Blasen wirft.

  2. 2.

    Restliche Milch, Zucker, Salz, Eier und Butter zugeben und alles von Hand oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine gründlich verkneten, bis der Teig glänzt und sich gut von der Schüssel löst (sonst noch EL-weise mehr Mehl zugeben). Mit einem Eßlöffel einzelne Portionen abstechen, zwischen den Händen zu Kugeln formen, mit ein wenig Butter einpinseln und abgedeckt 15 bis 20 Minuten gehen lassen.

  3. 3.

    Butterschmalz in einem hohen Topf erhitzen (mindestens 8 cm hoch sollte das flüssige Schmalz im Topf stehen). Die optimale Temperatur zum Frittieren des Schmalzgebäcks beträgt 175 °C, diese ist erreicht, wenn an einem Holzkochlöffelstiel Blasen hochsteigen.

  4. 4.

    Die Finger mit Butter einreiben (so geht's leichter) und die Küchln formen. Dazu jede Teigportion behutsam von der Mitte aus dünn ausziehen und einen gleichmäßig dicken Rand formen. Dann vorsichtig ins heiße Fett geben und sofort mit einem Löffel ein paar Mal Fett darüber schöpfen damit die typische Form entsteht.

  1. 5.

    Sobald die Unterseite goldbraun ist, die Küchln wenden und fertig backen, dabei darauf achten, dass kein Fett mehr in die Mitte gelangt - die Küchln sollen innen schön hell bleiben. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.

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Kommentare zum Rezept

auchwas
Wo bleibt die Tradition, bääähhh? Warum, sie sind suuuuper lecker.

diese Schmalzküchln sind guuuuutttt!!! Zu fett? Nein aber gut und probieren sollte man sie, man verlernt was und man hat was verpaßt. Also los,  probieren.Meine 5*****

 

Gela
Einfacher als man denkt!

Bei mir wird es in Zunkunft öfter "Knieküchla" geben.

karlchen
Braucht etwas Übung, aber es rentiert sich

Die ersten paar Schmalzküchl die man macht, werden noch nicht perfekt sein, aber so nach und nach bekommt man es immer besser hin. Es rentiert sich wirklich, sie mal auszuprobieren, denn sie schmecken extrem lecker. Suchtgefahr!

Mariannchen
Damit hier mal Farbe zum Rezept kommt
Schmalzküchln  

Zu den leckeren Schmalzküchln - wir sagen Auszogene - wollte ich noch ein Foto reinstellen.

Malediva
sehr lecker... nur besser anderes Mehl nehmen

Sehr gutes rezept!!

aber besser 550 mehl nehmen und den Teig wirklich lange und gut durchkneten.

Noch besser werden die Auszogenen, wenn man den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lässt...

 

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