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Zutaten

1,5 kg siz. Blutorangen
60 ml brauner Rum
750 ml Wasser
1 Biozitrone (der Saft)
750 g Zucker

Rezept Blutorangen Konfitüre

Für diese Konfitüre sind die köstlichen sizilianischen Blutorangen *Moro* die Richtigen. Ein leckerer Brotaufstrich !

Rezeptinfos

leicht
Portionsgröße

5 Gläser

Zutaten

Portionsgröße: 5 Gläser
  • 1,5 kg siz. Blutorangen
  • 60 ml brauner Rum
  • 750 ml Wasser
  • 1 Biozitrone (der Saft)
  • 750 g Zucker

Zubereitung

  1. Die Blutorangen warm abwaschen. Von der Hälfte der Orangen mit dem Sparschäler dünn die orange Schale abschälen. Möglichst wenig Weisses abschälen, denn das ist bitter. Nun die Schalen in feine Stückchen schneiden und diese mit dem Rum begiessen und mind. 20 Min. ziehen lassen.
  2. Vom Rest der Orangen die Schale incl. weisser Haut abschälen, die Orangen quer in Scheiben schneiden und diese in möglichst kleine Würfel schneiden. Kerne und Hautteile entfernen. Alles incl. Saft in einen großen Topf geben.
  3. Den Rum mit der klein geschnittenen Orangenschale, das Wasser und den Zitronensaft zu den Orangenstücken geben und alles gut 30 Min.leicht köcheln lassen.
  4. Nun erst den Zucker dazugeben und alles erneut mind. 45 Minuten köcheln lassen. Immer mal umrühren, damit sich nichts anlegt. Gelierprobe auf einem kl. Teller machen, notfalls noch etwas Zeit dazugeben. Sofort in Twist-off Gläser heiss einfüllen und verschliessen.

Ein Rezept von

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Kommentare zum Rezept

Dieses Rezept hat mir gerade gefehlt

Denn ich esse nur wenig Konfi, aber wenn, dann orangig oder zitronig. Danke liebe Belle für die Vorarbeit!! Wirklich mit ganz normalem Zucker? 

 

Wie sagt Liebstöckel immer? "Mir tropft der Zahn" :-))

Na dann sofort nachkochen ....

Ja, sie steht dieser in nichts nach. Und ohne Gelierzucker, man braucht nur Geduld beim Kochen. :-)

Deine Konfitüre

habe ich gleich nachgekocht. Die Konfitüre passte wunderbar zu meinen herzhaften Kartoffel-Baguette. 5 Punkte, weniger wäre nicht gerecht gewesen,

4 Gläser stehen auf dem Balkon

Die Konfi bewegt sich nicht mehr und morgen früh werde ich sehen, was aus dem Ganzen geworden ist. 

Variation 1 - wunderbar orangig-herb

Mit Orangenlikör anstatt Rum und Blutorangensaft statt Wasser. 

 

Da ich immer Probleme habe, den Zustand der Gelierprobe einzuschätzen, habe ich alles 10 min länger köcheln lassen. 5 min hätten wohl genügt, denn jetzt ist eine ganz leichte, jedoch nicht unangenehme Karamelgeschmacksnote dabei.

 

Die Zubereitung ist schon einfach, wenn man es denn mal gemacht hat, aber ganz schön langatmig. Allein schon das Zerlegen der kleinen Blutorangen (ich habe sie filetiert), alles schwimmt im Saft. 

 

Meine Frage an alle versierten Konfitürenkocher: hätte Wasser statt Saft das Ergebnis sehr verändert? 

@Rinquinquin

Die Gelierprobe ist ganz einfach: Als einen der ersten Arbeitsschritte frierst Du einen Teelöffel ein. Wenn Du die Gelierprobe machen willst, tunkst Du den Teelöffel in die Geliermasse ein und ziehst ihn heraus. Es bleibt nun die Konfi wunderbar daran hängen und Du kannst die Gelierfähigkeit beurteilen. Bei der langen Kochzeit dieser Konfitüre brauchst Du den Löffel nur ca. 10-15  Minuten einfrieren.

Frage 2: Saft statt Wasser

Der Saft ist etwas dicklicher und gehaltvoller = konzentrierter als Wasser und somit bestimmt sehr lecker. Da in Saft natürlich auch Fruchtzucker enthalten ist, so denke ich, wird die Konfi auch etwas dicker / "gelierter". 

 

@ nika - danke

Das ist aber mal ein ganz besonderer Tipp. Den gefrosteten Löffel werde ich beim nächsten Mal anwenden. 

Besten Dank euch beiden

Den Trick mit dem Löffel kannte ich auch noch nicht.

Zu Punkt 2 stimme ich nika zu. Mein Konfitüre ist gut dicklich und gelierte nach der angebenen Zeit wunderbar.

Den Trick mit dem Löffel

habe ich schon einmal hier veröffentlicht: Blutpflaumen-Marmelade. Ich habe es einmal bei meiner Renecloden-Marmelade fotografiert (siehe Foto). Witzig, blutig diese Angelegenheit :)). Ich habe den gekühlten Teller, auf dem man/frau die Gelierprobe machen soll abgewandelt, denn da benötigt man/frau auch einen Löffel um die Konfi auf den gekühlten Teller zu geben. Also nur eine einfache "Spül"-Sparsamkeit. Wahrscheinlich braucht der Löffel noch nicht einmal so lange Zeit in der TK zu sein.

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