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Zutaten

400 g Pasta-Mehl (Type 00)
4 Eier

Rezept Tagliolini / Tagliatelle

Rezeptinfos

30 bis 60 min
leicht

4 Personen

Zutaten

Portionsgröße: 4 Personen
  • 400 g Pasta-Mehl (Type 00)
  • 4 Eier

Zubereitung

  1. Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und dabei eine Mulde formen, so dass ein Rand entsteht. Die Eigelbe in die Mulde geben. Und dann geht's ans Rühren: Mit Hilfe einer Gabel wird Mehl in die Eigelbe gerührt und erst, wenn fast das gesamte Mehl auf diese Weise untergemischt wurde, wird der Teig mit den Händen weiterverarbeitet. Er wird so lange geknetet, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist, der anschließend etwas zur Ruhe kommen darf.
  2. Und nun kommt der große Einsatz fürs Nudelholz: Auf der bemehlten Arbeitsfläche wird der Pastateig dünn ausgerollt. Dazu wird das obere Teigende um das Nudelholz eingeschlagen und der restliche Teig behutsam so straff auf das Nudelholz gerollt, dass er dabei etwas in die Länge gezogen wird. Nun das Nudelholz um 90 Grad drehen, den Teig abrollen und am oberen Teigende wieder neu starten. Der ganze Prozess bedarf etwas Übung und Geduld, aber am Ende hat man den perfekten Teig für seine Tagliatelle.
  3. Um möglichst schnell und vor allem gleichmäßig die finalen Nudeln schneiden zu können, wird der Teig anschließend gefaltet: Das obere und das untere Teigende werden mehrmals so zur Mitte hin eingeschlagen, dass am Ende ein ca. 7 cm breiter Nudelstreifen entsteht. Nun mit einem großen Messer die Streifen in gewünschter Dicke und Portionsgröße abschneiden (Tagliatelle sind fingerdick, Tagliolini etwa halb so dünn). Fährt man jetzt mit der Messerfläche seitlich unter die Teigstreifen und hebt das Messer an, fächern sich die Nudeln automatisch auf. Eine Technik, mit der man Familie und Gäste garantiert mächtig beeindrucken kann. Die so geschnittene Nudelportion wird nun noch hübsch eingerollt und kann kurz ruhen, bis es ins Nudelwasser geht.
  4. Die Tagliolini werden in siedendem, leicht gesalzenem Wasser kurz gekocht, bis sie oben schwimmen und dann vorsichtig ins Nudelsieb abgegossen.
  5. Dazu passt am besten eine Ragu-Sauce (Sauce Bolognese), die man bereits ein paar Stunden vorher zubereiten muss: Bei ca. 300 g Pasta benötigt man folgende Zutaten: 300 g mageres, gehacktes Kalbfleisch (am besten Filetstück), 1 Stück Sellerie, 1 Karotte, 1 kleine Zwiebel, Olivenöl, 1 Packung passierte Tomaten, 1/2 Glas Weißwein, 1 Knoblauchzehe
  6. Sellerie, Karotte und Zwiebel in Stücke schneiden und in Olivenöl anbraten. Knoblauchzehe im Ganzen dazu geben. Nach und nach das Hackfleisch hinzufügen, kurz scharf anbraten, salzen, pfeffern und mit dem Weißwein ablöschen. Wenn der Wein verdampft ist, mit 1/2 Packung passierter Tomaten auffüllen (je nach Geschmack etwas mehr oder weniger) und soviel Wasser dazugeben, dass das Fleisch komplett bedeckt ist.
  7. Auf kleiner Flamme ca. 3 Stunden köcheln lassen, ab und zu umrühren.

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Kommentare zum Rezept

@Bettina, ein tolles Erlebnis.

Doch schreib statt Mehl "Pasta-Mehl". Das ist zumeist ein Hartweizenmehl. Hartweizenmehl wird aus Winterweizen gemahlen. In Deutschland wird Weich- bzw. Sommerweizen angebaut und selten Winterweizen. Das Mehl aus Sommerweizen hat ganz andere Eigenschaften als die Pasta- bzw. Hartweizenmehle aus Italien.

 

Wenn normales Haushaltsmehl verwendet wird, sollte in jedem Fall ein Teil feiner Hartweizengries zugegeben werden.

Pastamehle sind anders gemahlen als Haushaltsmehl oder Mehle für Kuchen- oder Brotteige und heißen auch Dunst oder doppelgriffiges Mehl. Ganz fein gemahlenes Pastamehl hat die Typo 00. Also immer auf die Verpackung schauen, für was das Mehl geeignet ist.

@Aphrodite

Da hast Du natürlich vollkommen Recht. Habe ich soeben geändert! :-)

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