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Burger Pattys selber machen
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Pattys - auf die inneren Burger-Werte kommt es an

Ein außen knuspriges und innen fluffiges Burger-Brötchen ist schon mal der perfekte Start zu einem richtig guten Burger. Aber für den perfekten Burgergenuss fehlt noch etwas: ein köstliches Patty. Patty - so heißt die gegrillte Scheibe Hackfleisch, die ganz klassisch zwischen den Burger Buns landet. Aber Pattys können natürlich auch zubereitet aus Geflügel, Fisch oder ganz fleischfrei auf dem Burger landen - je nach Rezept und eigenem Geschmack.

Wir verraten Ihnen, worauf es bei Burger-Pattys ankommt.

Fleisch-Patty: Darauf kommt's an.

1.
Patty formen

Lassen Sie sich das Hackfleisch für Ihre Burger-Pattys am besten beim Metzger ganz frisch durchdrehen. Gerade bei Hackfleisch ist die Frische des Fleisches das A und O.

Burger-Pattys: Auf die die richtige Größe kommt es an

Der ideale Burger-Patty ist nach dem Braten außen knusprig und innen noch richtig schön saftig. Wichtige Voraussetzung dafür, natürlich neben der Fleischqualität: die richtige Größe des Pattys. Merken Sie sich als Richtwerte eine Höhe von 2 cm und einen Durchmesser von 10 cm. Denn zu dünne Pattys werden leicht trocken, zu dicke können außen bereits verbrennen, während sie innen noch nicht gar sind.
 
Sie müssen übrigens nicht in der Küche stehen und jeden einzelnen Patty ausmessen: Im Handel gibt es Patty-Pressen, die formschöne und gleich große Pattys produzieren.

Die fertig geformten Pattys wandern erst einmal für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank, so lassen sie sich später besser braten.

2.
Mulde hineindrücken

Damit der Patty am Ende auch richtig schön saftig auf dem Burger Bun landet, sollte das Hackfleisch möglichst einen Fettgehalt von mindestens 20 % haben. Gleichzeitig aber nicht mehr als 40 %, da der Burger beim Braten sonst womöglich auseinander fällt. Das sind natürlich Richtwerte, lassen Sie sich gerne vom Metzger Ihres Vertrauens beraten.


Burger-Kenner schwören übrigens auf den US-Beef-Nacken, der den für Burger idealen Fettgehalt hat.

Wenn Sie aus dem Kühlschrank kommen, wird mit der Rückseite eines Löffels eine Mulde in die Mitte der Pattys gedrückt - So blähen sich die Pattys beim Braten nicht auf, bleiben schön flach und lassen sich anschließend wunderbar belegen.

3.
Pattys in Grillpfanne braten

Grill, Pfanne oder Backofen, das ist hier die Burger-Frage

Wer seine Burger-Pattys aus magerem Hähnchen- oder Fischfilet zubereitet, muss noch fettiges Fleisch oder Ei und fetthaltige Milchprodukte wie Crème fraîche zugeben, um daraus eine Farce herzustellen, damit die Pattys halten und schön saftig bleiben. Vergessen Sie beim anschließenden Braten nicht die Fettzugabe, die bei fettreichen Pattys hingegen nicht nötig ist.
 

Burger vom Grill

Grillen Sie die Burger-Pattys bei direkter Hitze, also genau über den glühenden Kohlen. (Einen Holzkohlengrill sollten Sie für die optimale Temperatur ca. 30 bis 50 Minuten vorher anheizen.) So bildet sich schnell eine Kruste, die Aromen werden im Patty eingeschlossen und er bleibt innen wunderbar saftig. Sie sollten den Patty nur einmal während des Grillens wenden - und zwar sobald er sich leicht vom Grillrost lösen lässt. Lassen Sie den Burger-Patty vor dem Verzehr einfach noch 5 Minuten abgedeckt ruhen.
 

Burger in der Pfanne braten

Für das Braten in einer Pfanne eignen sich für Burger besonders Grillpfannen. Gusseiserne Pfannen vertragen sehr gut hohe Temperaturen, Sie sollten hier aber ggf. Fett zugeben, damit die Pattys nicht an der Pfanne festkleben. Bei beschichteten Pfannen empfehlen wir das Garen bei mittlerer Temperatur, da diese Pfannen hohe Hitze nicht gut vertragen. Auch beim Burgerbraten in der Pfanne gilt: Pattys nur einmal wenden und anschließend wieder 5 Minuten ruhen lassen.

 

Burger aus dem Backofen

Burger-Pattys im Backofen zu garen ist zwar etwas unkonventionell, kann aber durchaus praktisch sein, wenn man noch viele weitere Burger-Komponenten zuzubereiten hat. Die Pattys werden im Backofen zwar nicht so knusprig, aber wunderbar saftig: Verwenden Sie die Grillfunktion Ihres Backofens oder Ober- und Unterhitze. Umluft hingegen trocknet die Pattys zu leicht aus. Auch bei der Zubereitung im Backofen sollten die Pattys nach der Hälfte der Garzeit gewendet werden.

 

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Ohne Fleisch geht's auch: vegane und vegetarische Pattys

Nur weil ein Burger vegetarisch oder vegan zubereitet werden soll heißt das noch lange nicht, dass Langeweile auf dem Burger Bun aufkommt: ganz im Gegenteil! Sie werden überrascht sein, wie vielfältig die Auswahl von vegetarischen und veganen Burger-Pattys ist. So können Pattys ganz klassisch aus Kichererbsen oder Tofu geformt werden, aber auch rote Linsen, karamellisierte Nüsse, Halloumi und sogar Polenta können in Form von Pattys auf Burgern landen.

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