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Rezept Älplermagronen mit Vacherin

Dieses deftige und schmackhafte Gericht stammt von den Sennern aus den Schweizer Alpen. Magronen heißen dort dicke, etwa 5 cm lange Röhrchennudeln.

Rezeptinfos

30 bis 60 min
750 kcal
mittel

Zutaten für 4 Personen

Zutaten

Portionsgröße: Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Milch mit 1/4 l Wasser und Salz zum Kochen bringen. Die Kartoffeln darin ca. 5 Min. garen, Nudeln dazugeben und alles noch 10-15 Min. sanft kochen lassen, bis Kartoffeln und Nudeln bissfest sind. Häufig umrühren.
  2. Inzwischen Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln darin in ca. 10 Min. goldbraun braten, häufig umrühren.
  3. Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Den Käse in sehr kleine Würfel schneiden.
  4. Gut die Hälfte des Käses mit der Hälfte der Zwiebelringe unter die Kartoffel-Nudel-Mischung heben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Alles in eine feuerfeste Form füllen und mit den restlichen Zwiebelringen und dem übrigen Käse bestreuen. Im heißen Ofen (Mitte) ca. 15 Min. backen.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
(12)

Kommentare zum Rezept

kleine Ergänzung

Ich kann noch kleine Speck- oder Schinkenwürfel empfehlen, einfach mit den Zwiebeln andünsten und auch dazugeben.

Aua...

...dachte ich mir an der Kasse nachdem ich den Vacherin in der Tüte hatte - 9€ hat mich nur der Käse gekostet, der Rest war ja recht günstig. Leider hatte ich die Einkaufsliste vom I-Phone-App genutzt und da sah man die möglichen Alternativen nicht. Fazit: schmeckt sicher auch lecker mit einem der günstigeren Käse.

Himmlisch

Schon beim Abschmecken stellt sich heraus - dieses Gericht ist einfach "saugut". Für Nudel- und Käsefans ein absolutes Muß.

Das Bild habe ich gemacht, noch bevor alles in den Backofen kam.

Ich kann die kleine Ergänzung von User "olive" nur empfehlen...

... machen wir auch immer so! Und statt Salz und Wasser nehmen wir die entsprechende Menge Gemüsebrühe. Als Käse taugt auch Emmentaler.

Heute dienstagsgekocht.

Am spannensten finde ich die Geschichten zur Entstehung der Rezepte. Und bei den Älplermagronen geht diese Geschichte so: Magronen soll nichts anders sein als der Begriff für "Nudeln". Nudeln kennen wir ja. Aber die Sennerinnen in den Alpen nicht. Da alle Vorräte die Berge hochgeschleppt werden mussten, waren Nudeln ein ideales, leichtes Gepäck. Und heiß begehrt als die ersten Italiener durch den Gotthard Tunnel kamen. Die brachten ihre Maccaroni mit. Und weil arme Sennerinnen sich teure Nudeln nicht leisten konnten, wurde das köstliche Gericht mit Kartoffeln gestreckt. Käse hatte man da. Milch auch. Schinken auch - und als echtes Pfadfindergericht wird es auch mit Apfelmus serviert. So etwas muss man mir nicht zweimal sagen. Bei mir durften noch ein paar Möhren mit dazu. Traditionell wird das Gericht mit Röstzwiebeln serviert - schön braun angebraten. Bei mir mussten heute aber die Frühlingszwiebeln weg. Und mir hat mein italienischer Feinkosthändler Muschelnudeln mitgegeben. Die standen bei mir nur herum. Mit der Kartoffelfüllung sehr schön. Kartoffeln und Möhren hatte ich allerdings wie ein Ratatouille in der Pfanne angebraten. Rohe Kartoffelwürfelchen gebraten mögen wir sehr gerne. Der Käse war ein Rotschimmelweichkäse.

Sehr lecker,

aber auch sehr mächtig. Das  Rezept werde ich im nächsten Winter - aber nur nach einem langen Schneespaziergang - noch einmal testen.

Aphrodite, Deine Variante sieht um einiges leichter aus. Ich habe sie auch in meine to-do-Liste aufgenommen und bin schon gespannt darauf.

gut

oke

Kartoffeln ganz einfach pellen: so geht's!

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