Tamarinde

Das herb-säuerliche Fruchtmark ist ein beliebtes Würzmittel in vielen asiatischen Gerichten.

Tamarinde

Herkunft:

Die Kultur des Tamarindenbaums ist in Ostafrika uralt. Doch schon sehr früh hat er den Weg bis nach Indien gefunden. "Thamar", das indische Wort für Frucht, könnte der Wortstamm des Namens Tamarinde sein.
Der Tamarindenbaum wird heute in den meisten tropischen Ländern angebaut, oft auch als Zierbaum, Schattenspender und zum Schutz gegen starke Winde. Da er sehr langsam wächst, dauert es meist mehr als 10 Jahre, bis er Früchte trägt. Dafür entschädigt sein langes Leben: Alte Bäume von über 150 Jahren sind keine Seltenheit.

Die besonders in Asien wegen ihres herb-säuerlichen Aromas beliebte Hülsenfrucht (im Bild rechts) wird bis zu 20 cm lang. Der hohe Säuregehalt dürfte der Grund für die leicht abführende Wirkung sein.  

Einkauf:

Frische Hülsen kommen nur in geringem Umfang aus Brasilien und Thailand in den Handel. In Asia-Läden wird Tamarinde getrocknet und gepresst (im Bild links) oder als Konzentrat angeboten.  

Verwendung:

Schoten und Samen der Tamarinde sind in der Küche eigentlich ohne Bedeutung. Relevant ist das herb-säuerliche Fruchtmark, das als erfrischende Würze in vielen asiatischen Zubereitungen gefragt ist, etwa für Chutneys, Currys und zu Gerichten mit Geflügel, Fisch und Garnelen. Es gehört auch in die bekannte Worcestersauce. Tamarinden-Sirup wird gern als Grundlage für erfrischende Getränke und Sorbets, für süß-saure Saucen, Konfitüren und Bonbons verwendet.

Unser Video aus der Küchenpraxis: Tamarinde und ihre Verwendungsmöglichkeiten

Und hier finden Sie Rezepte mit Tamarinde.

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