Rehrücken mit karamellisierten Birnen
Wild-Rezepte
Wilddefinition
Wildrezepte

Was ist Wild?

Wild lebt frei und gehört eigentlich niemandem. Dennoch: Nur dem Jäger ist es erlaubt, Wild zu erlegen. Jagdgesetze regeln die Jagd. Welches Wild darf aber gejagt werden und welches nicht? Und ist Wild gleichbedeutend mit Wildtier?

Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick zur Definition und Unterscheidung von Wild.

Ganz schön wild, oder?

Ein Wildtier ist kein Wild. Als Wildtiere werden Tiere bezeichnet, die wild leben wie beispielsweise Elefanten und Löwen. Wild wie wir das hier meinen, sind sie beide jedoch nicht.

Als Wild werden alle Huf- und Hasentiere, Landsäugetiere und frei lebenden Vogelarten bezeichnet, die jagbar sind und zum großen Teil für den menschlichen Verzehr gejagt werden; sie unterliegen dem Jagdrecht, was jedoch nicht bedeutet, dass sie auch gejagt werden dürfen. Auch Tiere, die in einem geschlossenen Gehege unter ähnlichen Bedingungen wie frei lebendes Wild leben, gehören zum Wild – und Wild lässt sich in Haar- und Federwild unterteilen:

Geschichten über Wild
Haarwild

Darunter versteht man all die Säugetiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Dazu gehören Rehe, Hirschwild (Rotwild, Damwild), Elchwild, Gamswild, Wildschweine, Hasen und Wildkaninchen.

Haarwild und Federwild
Federwild

Hierzu gehören die dem Jagdrecht unterliegenden Vögel. Die hierzulande häufigsten Vögel sind Fasane, Wildtauben, Wildenten, Wildgänse und Rebhühner.

Die Jagdzeiten für einzelne Wildarten sind sehr unterschiedlich. So dürfen zum Beispiel Ricken (weibliche Rehe) von September bis Januar und Wildschweine von Mitte Juni bis Ende Januar gejagt werden, beide jedoch nur in einem Umfang, der den Bestand des Tieres nicht gefährdet.

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