Nudeln selber machen – die Küchenhelfer

 

Mehl auf ein Nudelbrett häufen, eine Mulde hineindrücken, Salz und Eier dazugeben, mit einer Gabel alles verrühren, mit den Händen zu einem festen Teig kneten,  zugedeckt ruhen lassen, ausrollen. Nudeln selber machen mit wenigen Helfern. Aber ein bisschen Luxus in der Pasta-Küche darf schon sein. Weil’s das Ganze einfacher macht und Spaß bringt. Wir stellen die wichtigsten Küchenhelfer für selbst gemachten Nudeln vor.

 

Nützliche Küchenhelfer für selbst gemachte Nudeln

  • Nudelmaschine: mit Handkurbel, aus Edelstahl: sieht chic aus und spart beim Ausrollen eine Menge Zeit. Gut, man muss ein bisschen mit der Teigmenge rumprobieren, bis es klappt, aber den Rest macht die Walze. Ist der Teig schön glatt, schneiden Sie nur die Teigplatten in Bandnudelform.

  • Ravioliausstecher und Teigrädchen: Ravioliformen gibt es viele: runde und eckige, mit glattem und gezacktem Rand. Und es gibt Raviolibleche. Wer mag, kann die Teigtaschen auch mit einem Glas ausstechen oder den Teig mit einem Teigrädchen in Form bringen.

  • Nudelsieb: unerlässlich! Ob aus Edelstahl, Plastik oder Holz bleibt jedem selbst überlassen. Hauptsache, es steht fest und kleine Nudeln können nicht durch die Sieblöcher abhauen.

  • Nudelzange: vereinfacht das Verteilen der Nudeln; gibt’s aus Holz, Edelstahl oder Plastik.

  • Spätzlehobel: Wer die schwäbische Spezialität gerne macht, für den lohnt sich das preiswerte Gerät. Teig einfüllen, Hobel über dem Topf hin- und herschieben, sodass die Spätzle direkt ins Wasser sinken.

  • Spätzlepresse: für lange Spätzle geeignet. Teig einfüllen, Spätzle in das kochende Wasser drücken.

  • Käsereibe: Sie hat ja im Grunde nichts mit der Nudelteigherstellung zu tun, jedoch mit dem Ergebnis: Denn wahre Genießer reiben Parmesan & Co. frisch. Hübsch: diejenigen Käsereiben, die auch auf dem  Tisch noch was hermachen. 

Die Nudelmaschine

Mit der Hilfe einer Nudelmaschine wird das Selber machen von Nudeln, insbesondere das Ausrollen schwerer Nudelteige, zum Kinderspiel. Das Beste: Man muss sich nicht extra ein teures Spezialgerät kaufen. Bereits einfach Geräte mit einer Handkurbel leisten beim Zubereiten der Nudeln gute Dienste.

Gängige Nudelmaschinen-Modelle sind meist aus Edelstahl und mit einem verstellbaren Walzensystem sowie mehreren Schneidaufsätzen ausgestattet. Das Kurbeln mit der Hand dauert zu lang? Kein Problem: Je nach Hersteller kann man oft einen kleinen, separat erhältlichen Elektromotor dazukaufen. Hochwertige Küchenmaschinen können auch meist mit Aufsätzen zum Walzen und Schneiden von Nudelteig ergänzt werden. Der Vorteil der motorbetriebenen Nudelmaschinen: Die Nudelteigbahnen können bei Ausrollen und schneiden bequem mit Händen festgehalten werden. So fällt es wirklich leicht, die Nudeln alleine selber zu machen.

Buch-Tipp: Nudeln selbst gemacht

Sie können gar nicht genug von selbst gemachten Nudeln bekommen? In "Nudeln selbst gemacht" finden Sie noch viele weitere Tipps und Rezepte für selbst gemachte Nudeln. 

Nudeln selbst gemacht auf gu.de