Selbst gemachte Nudeln richtig kochen
Nudelsorten & Kochtipps

Nudeln richtig kochen

Nudeln richtig kochen

1. Ausreichend Wasser

Pro 100 g Nudeln mindestens 1 l Wasser; Wasser aufkochen lassen und erst dann salzen.

2. Salz

1 gehäufter TL Salz pro 1 l Wasser. Wer sichergehen möchte, dass das Wasser nicht versalzen ist, sollte probieren. Es soll leicht nach Salz schmecken.

3. Nudeln zugeben

Die Nudeln in das sprudelnd kochende Wasser geben und umrühren, damit sie nicht am Topfboden festkleben.

4. Nudeln kochen

Frische Nudeln sind meist schon nach wenigen (ca. 3) Minuten fertig; bei fertig gekauften am besten auf die Packungsangabe achten und eine Nudel 1 Minute vorher testen, ob sie bissfest ist. Fertig gegarte Nudeln abgießen, abtropfen lassen und sofort weiterverwenden. Der Italiener an sich vermischt die Nudeln sofort mit der Sauce.

5. Nudeln kalt abschrecken

Lieber nicht! Nur für Salate oder einen Auflauf empfehlenswert! Dasselbe gilt für die Öl-in-Kochwasser-Variante: sorgt nur dafür, dass die Sauce weg will – und zwar weg von der Nudel!

Nudeln selber machen Maultaschen garen
Populärer Nudel-Irrtum

Ins Nudelwasser gehört Öl! Nur bei großen Teigplatten (z.B. für Lasagne) und bei frischen Nudeln ist ein Schuss Öl nötig, da es verhindert, dass sie zusammenkleben. Bei allen anderen Nudeln hingegen reicht es, sie anfangs gut umzurühren: Sie bewegen sich ständig im kochenden Wasser, und das verhindert, dass sie zusammenkleben.

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Kreative Pasta-Ideen

Nudelsorten & ihre Verwendung

Grundsätzlich werden alle Nudeln in zwei Kategorien eingeordnet.

Pasta Secca = getrocknete Hartweizennudeln

Pasta Fresca = Frische Nudeln mit Ei

Sorte

Charakteristika & Verwendung

Lange, flache Nudeln

 
Pappardelle zentimeterbreite Bandnudeln. Eignen sich besonders gut zu Ragouts.
Tagliatelle "Geschnittene" stammen aus dem Norden Italiens, als secca und fresca erhältlich. Je nach Größe und Region verstecken sie sich auch hinter diesen Namen: Tagliatellini, Tagliatini, Taglierini, Tagliolini, Taglioni.
Fettuccine die Tagliatelle des Südens. Diese Nudeln werden oft dekorativ zu Nudelnestern gedreht.
Linguine, Bavette feine Bandnudeln

Hohle Nudeln

 
Makkaroni Einst Begriff für Pasta secca, heute hingegen übliche Bezeichnung für hohle Spaghetti. Auch bekannt als Maccheroni, Maccaroni
Ziti dicke Makkaroni, die auch kürzer sein können
Penne hohle, typisch schräg geschnittene Pasta secca. Ist sie glatt, hört sie auf den Namen Penne lisce, die gerillte hingegen heißt Penne rigate.
Rigatoni  große gerillte Röhrennudeln
Cannelloni Treiben es auf Spitze - die Röhrennudeln sind so groß, dass sie gefüllt werden.

Lange, dünne Nudeln

 
Spaghetti dünne, zwischen 25 und 50 cm lange Pasta secca. Spaghettini sind dünner, Spaghettoni dicker.
Capellini die dünnste Pasta secca, die unseren Suppennudeln ähnelt. Die dünnsten der dünnsten sind die Capelli d'angelo (Engelshaar).
Fusilli Bucati Gabelspaghetti, die zum Trocknen um einen Stab gewickelt werden

Sonstige

 
Conchiglie Muschelnudeln, klein oder groß
Farfalle Schmetterlingsnudeln
Fusili ursprünglich um Stricknadel gewickelte Bandnudeln, sehen aus wie Spiralen
Orecchiette haben dank ihres Aussehens den Namen "Röhrchen-Nudeln"

Tipps für getrocknete Nudeln

  • Fertig gekaufte, getrocknete Nudeln werden genauso gekocht wie die selbst gemachten. Sie benötigen aber ein bisschen länger, hier am besten die Angaben auf der Verpackung beachten.
  • Du solltest beim Kochen beachten, dass getrocknete Teigwaren beim Kochen stark an Volumen zunehmen. Als Faustregel können Sie rechnen: 30-35 g getrocknete (ungefüllte) Teigwaren ergeben etwa 100 g gekochte Teigwaren bzw. 100 g rohe Nudeln entsprechen 325-350 g gegarten Nudeln.
  • Sollen die Nudeln als Hauptspeise serviert werden, empfiehlt man übrigens eine Menge von 90-125 g rohen Nudeln. Sind die Nudeln Beilage, reichen 60-80 g rohe Nudeln.

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