Nudeln selber machen Maultaschen
Nudeln selber machen

Ausnahme-Stars: Maultaschen

Sie sind blass, ein bisschen dicklich und werden in Brühe serviert: schwäbische Maultaschen. Kreiert hat sie angeblich ein findiger Mönch aus dem Kloster Maulbronn in Schwaben. Es war Fastenzeit und die Mönche hatten Appetit – auf ein Stück Fleisch. Was tun, überlegte ein schlauer Bruder, und hatte eine raffinierte Idee. Er zerteilte das Fleisch in winzige Stückchen, vermischte es mit vielen Kräuter und Spinat und versteckte es (vor den wachsamen Blicken des Herrn) in einer Teigtasche. Fortan wurden die „sündigen“ Teigtaschen am (eigentlich fleischlosen) Freitag serviert, was ihnen somit auch einen neuen Namen einbrachte: Herrgottsbscheißerle. Mönch sei Dank für diese Köstlichkeit!

 

Nudeln selber machen: Maultaschen

Teig-Zutaten für 4 Personen: 300 g Mehl, Salz, 2 Eier (Größe M), 1 EL neutrales Pflanzenöl

Maultaschen selber machen

1.

Nudeln selber machen Maultaschen Teig schneiden
Nudeln selber machen Maultaschen Teig schneiden

Den Maultaschen-Nudelteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder in der Nudelmaschine sehr dünn ausrollen und in ca. 6 x 12 cm große Rechtecke schneiden. Das funktioniert am besten mit einem Teigrädchen.

2.

Nudeln selber Machen Maultaschen füllen
Nudeln selber Machen Maultaschen füllen

Auf einer Hälfte des Rechtecks anschließend jeweils etwa 1 EL der Maultaschen-Füllung (nach Rezept) verteilen, den Teig darüberklappen und die Rändern gut zusammendrücken, beispielsweise mit einer Gabel.

3.

Nudeln selber machen Maultaschen garen
Nudeln selber machen Maultaschen garen

Die Maultaschen je nach Rezept ca. 10 Minuten leicht sprudelnd kochen lassen, herausheben und servieren. Am besten mit geschmälzten Zwiebeln.

Nudelteig selber machen

Nudeln selber machen Maultaschen
Tipp: Maultaschen servieren

Die Schwaben essen zu den Maultaschen am liebsten etwas Fleischbrühe und einen saftigen Kartoffelsalat, angemacht mit Brühe, Senf, Zwiebeln und Essig.

Südtiroler Maultaschen: Rezepte für Schlutzkrapfen

Schlutzkrapfen sind für die Südtiroler das, was für die Schwaben die Maultaschen sind. Im Gegensatz zu den Maultaschen wird der Schlutzkrapfenteig aber mit etwas Roggenmehl zubereitet. Ganz klassisch füllt man die Schlutzkrapfen mit Spinat und serviert sie mit geschmolzener Butter und Parmesan.

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