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Den richtigen Grill finden

Grills im Test

Bevor das Grillgut auf den Grillrost kommt, steht erst einmal eine wichtige Frage im Mittelpunkt: Auf welcher Art Grill will ich eigentlich grillen? Eine einfache Frage, deren Antwort alles andere als simpel ist, denn hier scheiden sich oft die Geister. Wir stellen hier die gängigsten Grilltypen mit ihren Vor- und Nachteilen vor.

Grillen Unterseite Grill

Der Holzkohlegrill

Grillen Unterseite Holzkohle-Grill
Der Holzkohlegrill ist der Klassiker unter den Grills

Der Holzkohlegrill ist ganz eindeutig der Klassiker unter den Grills. Gegrillt wird mit Holzkohle, Grillbriketts und natürlich einer schönen Glut. Wir haben einen tragbaren Holzkohle-Tisch-Grill getestet.

Vorteile

Für viele Grillfans ist klar: Nur mit dem Holzkohlegrill bekommt man dank Rauch eine richtige Grillnote. 

Das Praktische: Holzkohlegrills sind recht preiswert. Wer spontan bei einem Picknick sein möchte, kauft noch schnell einen Einweggrill bei der Tankstelle – wahre Grillwunder darf man von diesem allerdings nicht erwarten.

Aber auch sonst gibt es Holzkohlegrills in den unterschiedlichsten Formen und Preisklassen.

Nachteile

Wer mit dem Holzkohlegrill grillt, sollte beachten, dass er mit dem entstehenden Rauch nicht seine Balkon- oder Gartennachbarn stört.

Das Grillen mit dem Holzkohlegrill verlangt auch Geduld: Gegrillt wird nicht über einer offenen Flamme – man muss warten, bis im Grill eine schöne Glut entstanden ist und sich auf der Holzkohle eine dünne, weiße Ascheschicht gebildet hat. Nach dem Grillen heißt es dann: Vorsicht beim Entsorgen – heiße Grillkohle darf nicht in Mülltonnen geschüttet werden!

Der Gasgrill

Grillen Unterseite Gas-Grill
Die Amerikaner haben den Gasgrill perfektioniert

Die Amerikaner haben den Gasgrill perfektioniert und auch bei uns sind die großen Grills mit der von Gas erzeugten Hitze ganz groß im Kommen.

Vorteile

Ein Gasgrill ist extrem schnell einsatzbereit, so steht einem spontanen Grillvergnügen keine lange Anfeuerungszeit im Weg.

Einzig die Größe und der Platzbedarf des Gasgrills schränken bei der Spontanität wohl ein.

Es entsteht beim Grillen bei weitem nicht so viel Rauch wie beim Holzkohlegrill, so dass die Nachbarn nicht gleich mit gegrillt werden.

Nachteile

Gasgrills brauchen recht viel Platz. Durch die Gasflaschen sind sie meist schwer und nicht gut manövrierbar. Und leider kann man die Gasflaschen nicht ganz so leicht besorgen wie Grillkohle.

Achte darauf, dass du immer eine neue Gasflasche auf Vorrat hast.

Ob dir das Grillaroma beim Holzkohlegrill oder Gasgrill besser schmeckt, musst du einfach selbst herausfinden.

Der Elektrogrill

Grillen Unterseite Elektro-Grill
So schnell ist kein anderer Grill einsatzbereit: der Elektrogrill

Kein Grill ist so schnell einsatzbereit, lässt sich so einfach reinigen und so gut verstauen wie der Elektrogrill. Aber taugt er wirklich zum Grillen?

Vorteile

Da beim Elektrogrill mit Heizstäben „gegrillt“ wird und es weit und breit keine offene Flamme gibt, gibt es auch keine Rauchentwicklung.

Er ist perfekt, um trotz nörgeliger Nachbarn auf dem Balkon zu grillen. Und noch besser: Selbst Regen stoppt ihn nicht – man grillt einfach in der Wohnung oder im Haus weiter. Und schneller als den Elektrogrill bekommt man wohl keinen anderen Grill gereinigt.

Nachteile

Der Elektrogrill ist kein wirklicher Grill, denn der größte Vorteil – kein offenes Feuer – wird hier schnell zum größten Nachteil: Es entsteht weder Grillstimmung noch Grillaroma.

Aber das Grillen auf dem Elektrogrill ist auf jeden Fall eine gelungene Abwechslung zum ständigen „Hinter-dem-Herd-Stehen“.

Der Plancha-Grill

Grillen Unterseite Plancha-Grill
Auf dem Plancha-Grill lassen sich Speisen schonend zubereiten

Der Plancha-Grill aus Spanien ist bei uns noch recht unbekannt. Das Geheimnis: Es handelt sich um eine Grillplatte, die wie eine Kochplatte am Herd erhitzt wird. Es gibt sowohl Elektro-Plancha-Grills, als auch gasbetriebene Plancha-Grills. Die Grillplatte kann aus Gusseisen, Edelstahl oder Aluminiumguss hergestellt sein.

Vorteile

In nur 3 Minuten ist der Plancha-Grill einsatzbereit und erreicht Temperaturen bis zu 350 °C. Die Temperatur lässt sich genau regulieren.

Es wird keine direkte Hitze verwendet: Das Grillgut bleibt saftig, so können Fleisch, Fisch und Gemüse trotz hoher Hitze schonend im eigenen Sud garen.

Da es sich um eine Platte und keinen Rost handelt, gelingt die Reinigung einfach.

Nachteile

Die Anschaffung eines Plancha-Grills ist recht teuer. Die günstigste Variante gibt es zwischen 100 und 200 Euro, aber hochwertigere Marken-Exemplare kosten ab 500 Euro aufwärts.

Bei gasbetriebenen Plancha-Grills wird wie beim Gasgrill eine Gasflasche benötigt.

Traditionellen Grillfans wird das rauchige Aroma vom Holzkohlegrill fehlen.

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