Johannisbeeren Rezepte und Tipps
Rezepte

Johannsibeeren

Die Ribes, wie die Gattung heißt, zu der die Johannisbeeren zählen, sind in der Küche Allroundtalente. Johannisbeeren sind rot, weiß oder schwarz, schmecken säuerlich, mögen Zucker und wachsen in Rispen an bis zu zwei Meter hohen Sträuchern oder Hochstämmen. Wem Johannisbeeren pur zu sauer sind: einkochen! Das ist zumindest eine der vielen Möglichkeiten, die Johannisbeeren bieten.

Saison: Juni bis September | Nährstoffe: Vitamin C

Was du über die Johannisbeere wissen solltest

Herkunft

Vermutlich stammt der Strauch aus Asien. Heute sind Johannisbeersträucher in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel zu Hause. In Österreich nennt man die Beeren "Ribisel" – eine Anlehnung an den lateinischen Namen ihrer Pflanzengattung "Ribes".

Charakteristika

Die robusten Sträucher wachsen an halbschattigen, nicht zu feuchten Stellen. Ihre Blüten bilden hängende Trauben. Die saftigen Beeren reifen an dünnen Stielen heran. Man unterscheidet rote, schwarze und weiße Johannisbeeren. Die schwarze Johannisbeere hat einen höheren Fruchtsäuregehalt und enthält besonders viel Vitamin C. Daher schmeckt sie säuerlicher. Alle Produkte aus Johannisbeere wirken günstig auf den Organismus, stärken die Nerven und verbessern den Stoffwechsel.

Verwendung

Der im Geschmack kräftige Kohl eignet sich vor allem für deftige Zubereitungsarten. "Grünkohl mit Pinkel" zum Beispiel ist im Norden ein Muss, aber nichts für Vegetarier. Grünkohl schmeckt mit Schmalz geschmort, oft mit Gepökeltem, Geräuchertem oder eben mit Kochwürsten als Einlage. Die Kombination mit Würze und Fett bewährt sich aber auch bestens bei einem Grünkohlcurry mit Kokosmilch. 

Noch ein Tipp: Die Grünkohlblätter werden stets vor dem Dünsten oder Schmoren (vorher von den Rippen befreien) kurz in Salzwasser gekocht. Das macht sie milder und bekömmlicher.

Schon gewusst? Blütenknospenextrakt der schwarzen Johannisbeere sorgt in der Parfümindustrie für eine fruchtige Note.

Johannisbeeren Unterseite Geschichte

Tipps für den Anbau von Johannisbeeren

1.

Johannisbeeren mögen es sonnig. Sträucher im Halbschatten wachsen nicht so gut.

2.

Spannen Sie am besten frühzeitig Netze über Ihre Johannisbeer-Sträucher: Vögel lieben Johannisbeeren und schnappen sie sich schon gerne von den Sträuchern, bevor sie überhaupt reif sind.

3.

Weiße Johannisbeeren gehören zu den Roten, Schwarze hingegen sind eine eigene Art.

4.

Alle Arten sollten mit 1,5 Metern Abstand zu ihren "Nachbarn" gepflanzt werden.

5.

Schneiden Sie bei der Ernte der Johannisbeeren immer ganz Rispen ab.

6.

Nach der Ente brauchen die Johannisbeer-Sträucher einen leichten Sommerschnitt. Erst im Winter sollten sie stärker beschnitten werden.

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