Homepage Rezepte Klassische Dominosteine

Zutaten

200 g Honig
100 g brauner Zucker
50 g Butter
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Msp. Nelkenpulver
1 Ei
200 g Johannisbeergelee
200 g Marzipanrohmasse
1 EL Rum nach Belieben
300 g Zartbitterkuvertüre
Fett für das Blech

Rezept Klassische Dominosteine

Oft sind es die Dominosteine, die als erstes vom Plätzchenteller verschwinden. Legen Sie am besten gleich einen großen Vorrat an.

Rezeptinfos

60 bis 90 min
140 kcal
mittel

FÜR 45 STÜCK

Zutaten

Portionsgröße: FÜR 45 STÜCK

Zubereitung

  1. Ofen auf 200° vorheizen (Umluft 180°). Blech fetten. Honig mit Zu-cker und Butter schmelzen lassen. Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken mit Honig und Ei verkneten. Auf dem Blech 1 cm dick ausrollen. Im Ofen (Mitte) 15 Min. backen, heiß halbieren.
  2. Gelee erwärmen und glatt rühren. Eine der Teigplatten dünn damit bestreichen. Marzipan mit Rum verkneten und zwischen Frischhaltefolie in Teigplattengröße ausrollen, auf die Geleeschicht legen, mit Gelee bestreichen, die zweite Teigplatte auflegen und andrücken. Teig in Würfel schneiden.
  3. Kuvertüre schmelzen lassen, Würfel damit überziehen.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
(3)

Kommentare zum Rezept

Fast nicht zu glauben...

...dass dieses Rezept scheinbar schon so oft gemacht wurde (wenn man nach den Bewertungen geht) und es immer geklappt hat???

 

Also, bei mir hat hier GAR nichts funktioniert.

Als ich den Teig mit den angegebenen Zutaten geknetet habe, entstanden nur einzelne winzige Brösel. Keine ordentliche Masse, und schon gar kein Teig der gerollt oder geknetet hätte werden können.

Erst nach weiterer Zugabe von Ei und Öl war hier was machbar.

Den Teig an sich würde ich nicht mehr so dick ausrollen wie angegeben. Da er ja auch noch aufgeht sind die Dominosteine nachher fast 3 cm hoch- nichts mit kleinen, feinen Happen.

 

Nach nur 10 Minuten im Ofen war mein Teig bereits so braun und hart, dass ich die Ränder mehr als großzügig abschneiden musste. Ich weiß schon, dass Backzeiten nur Richtwerte sind, aber das war halt noch das Tüpfelchen auf dem Backkatastrophen-"i".

Die Würfel an sich ließen sich kaum schneiden, der Teig war so bröselig, dass er fast auseinanderfiel. Erst nachdem wir ihn etwas mit Likör beträufelt haben, konnten wir ihn schneiden.

Alles in allem bin ich sehr enttäuscht, und ich würde gerne wissen, ob es wirklich bei allen, die obige BEwertung gemacht haben, so gut geklappt hat?

Die Rezeptmengen...

passen gut und gerne auf 250 bis 300 g Mehl? Hier zum Vergleich die Lebkuchenwürfel. @KleineKöchin, das ist wirklich schade und wäre mir auch passiert. Ich hätte den brettharten Teig in Wasser eingeweicht, an die Hühner verfüttert und mit den Eiern wieder neue Plätzchen gebacken. Ansonsten gibt es nichts, was mehr deprimiert nach der vielen Arbeit. Die Idee aus Honig und Zucker einen luftigen Biskuit zu backen, werde ich mir merken. Ich war noch auf der Suche nach einem ausgefallenen Dessert. Das soll so etwas werden wie Nicole's Mandarinen-Himbeer-Dessert ohne Glas. Da fehlte mir der Keksboden noch dazu - quasi Dominosteine als Dessert. Vielleicht rustikaler mit Bratapfel-Aromen oder Soft-Aprikosen.

Ich war ein Kekse - oder 250 g Mehl genommen.

Nun dachte ich ja, dass das vielleicht ein Ausweg ist. Der Teig erinnert an "Backknete". Ein Teig, der mit Lebensmittelfarbe eingefärbt bunte Kekse ergibt. Wie ich dann beim Backen feststellen musste, wird der Boden nach dem Auskühlen wie Short-Bread. Aber das war dann ungefähr auch das, was ich für mein "Domino-" Dessert brauchte: Kekskrümel mit Butter vermischt.

Also weiter: Dulche de Leche hatte ich schon vorbereitet. Die Masse musste nur noch erwärmt, damit fließfähig werden. Karamell-Bonbons in Kondensmilch zu schmelzen und etwas einköcheln lassen, hätte bestimmt den gleichen Effekt gehabt.

Von der Weihnachtsbackerei hatte ich noch geschmolzene Schokolade übrig, die ich mit heißem Wasser und etwas Likör und Agar-Agar zu einem Gelee gekocht habe. Hinreißend. 

So, jetzt musste nur alles noch zusammen kommen. Sahne aufschlagen und Dulche de Leche unterrühren. Nichts leichter als das! Doch was war nun? Die Creme stürzte ein und geronn. Das Fett trennte sich. Mein Moussee war dahin. Da half auch Agar-Agar wenig, das ich mit etwas Wasser gekocht und dann abgekühlt unter die flüssige Creme gerührt hatte. Hier mein erster Versuch:

Wir haben es auch mal ausprobiert ...

Liebe KleineKöchin,

wir haben das Rezept für die Dominosteine jetzt auch nochmal selbst getestet (es hat uns einfach keine Ruhe gelassen :-)):

Bei uns ist der Teig gelungen. Er war nicht zu bröselig und ließ sich sehr gut ausrollen. Wir haben aber noch einen EL Wasser hinzugefügt. Nach 15 Min. im Backofen war der äußere Rand von ca. 1 cm etwas hart, den haben wir dann abgeschnitten. Damit hatten wir auch eine schöne Schnittkante.

Was dann aber doch ein bisschen problematisch war: Den Teig noch heiß halbieren, bevor er hart wird. Nach dem Bestreichen mit Gelee und Belegen mit Marzipan und "Bedeckeln" mit der 2. Platte wurde der Teig schon härter und durch den Druck beim Schneiden quoll die Füllung seitlich heraus.In Zukunft würden wir den Teig noch im warmen Zustand in Quadrate schneiden und diese dann mit der Füllung aufeinander setzen.

Die recht wackeligen Würfel noch in Kuvertüre zu tauchen, ist auch eine Herausforderung. Die Würfel vor dem kuvertieren also besser erst einmal stehen lassen. Gibt man zu der Kuvertüre noch etwa 1 TL Biskin/Palmin/Kokosfett, wird die Kuvertüre dünnflüssiger und geschmeidiger. Das Eintauchen fällt viel leichter, überflüssige Kuvertüre tropft besser ab.Das Rezept braucht wirklich etwas Übung. Aber die Mühe wird belohnt. Es war superlecker! Gibst Du den Dominosteinen dieses Jahr noch eine zweite Chance? ;-)

Dein Küchengötter-Team

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