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Rezept Malfatti - Spinat-Käse-Nocken

Malfatti heißt übersetzt »die Schlechtgemachten«. Dieser unschöne Name kommt von der meist ungleichmäßigen Form der Nocken. Schmecken tun sie aber trotzdem!

Rezeptinfos

30 bis 60 min
780 kcal
leicht
Portionsgröße

Für 2 Personen

Zubereitung

  1. Den Spinat verlesen und putzen, waschen, leicht trocken schütteln und bündelweise kleiner schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. 2 EL Butter in einem großen Topf zerlassen und die Zwiebel darin langsam goldgelb dünsten.
  2. Den Spinat zugeben und bei großer Hitze unter Rühren zusammenfallen lassen. In ein Sieb geben, abtropfen und abkühlen lassen. Anschließend gut ausdrücken und evtl. nochmals kleiner hacken.
  3. Die Hälfte des Hartkäses (50 g) fein reiben. Mit Ricotta und Spinat verrühren, dann Ei und Eigelb unterarbeiten. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Dann das Mehl nach und nach unterrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Daraus mithilfe von zwei Esslöffeln Nocken abstechen und diese bei Bedarf von Hand leicht nachformen.
  4. Inzwischen in einem großen Topf 2 l Salzwasser aufkochen lassen. Die Temperatur reduzieren und die Nocken hineingeben. Bei mittlerer Hitze im leicht siedenden Salzwasser gar ziehen lassen. Die Nocken sind fertig, sobald sie aufsteigen und an der Oberfläche schwimmen. Dann mit einem Schaumlöffel herausheben und in ein Sieb geben.
  5. Die übrige Butter in einem Pfännchen schmelzen und leicht bräunen lassen. Die Spinat-Käse-Nocken auf Teller verteilen und mit der Butter übergießen. Den übrigen Käse (50 g) darüberhobeln.

Tipp: Häufig fallen die Malfatti auseinander. Dagegen hilft es den Spinat gut ausdrücken - fühlt sich die Teigmasse trotzdem zu feucht an, noch etwas mehr Mehl unterarbeiten. Dabei aber nicht stark kneten, sonst werden die Klößchen nicht schön locker. Und: Das Wasser soll beim Garen nur ganz sanft köcheln. So heißt es am Ende garantiert »ben fatto« und »buon appetito«!

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