Rezept Rote-Bete-Kuchen mit Schmand

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Rote Bete und Kuchen geht nicht? Geht doch und schmeckt himmlisch lecker. Probieren Sie mal selbst, Sie werden nicht enttäuscht werden.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Für 1 Backblech (30 x 40 cm)
Schwierigkeitsgrad
mittel
Buch
Kuchenwunder
Zeit
60 bis 90 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 245 kcal

Zutaten

400 g
250 g
(Roh-)Rohrzucker
30 g
Vollkornkekse
6 M
800 g
2 Pck.
Vanillezucker
1 EL
pflanzliches Bindemittel (z. B. Biobin)

Zubereitung

  1. 1.

    Die Roten Beten schälen und fein raspeln (dabei am besten Einweghandschuhe tragen, da die Knollen stark färben). Rote Beten in ein Sieb geben und mit einem Löffel ausdrücken, den ablaufenden Saft (ca. 100 ml) auffangen.

  2. 2.

    Orange und Zitrone heiß waschen und abtrocknen, Schalen fein abreiben, Saft der Orange auspressen (ca. ⅛ l). Rote-Bete- und Orangensaft in einem kleinen Topf mit 3 EL Rohrzucker verrühren und bei starker Hitze in 5-7 Min. auf die Hälfte einkochen lassen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

  3. 3.

    Inzwischen den Ingwer schälen und fein reiben. Die Vollkornkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz so lange darüberrollen, bis feine Brösel entstanden sind. Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 5 Eier trennen.

  4. 4.

    Eiweiße mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen, dabei nach und nach 100 g Rohrzucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis ein cremig-fester Eischnee entstanden ist. Eigelbe mit 70 g Zucker und Orangenschale in 5 Min. dicklichcremig schlagen, Rote Beten und Ingwer unterrühren. Dann abwechselnd Eischnee, Mandeln, Keksbrösel und Mehl unter die Masse heben. Den Teig auf dem Blech verteilen und glatt streichen. Im Ofen (unten) 25 Min. vorbacken.

  1. 5.

    Schmand mit übrigem Rohrzucker, Vanillezucker, Zitronenschale, restlichem Ei und Bindemittel verrühren. Guss auf den Kuchenboden streichen, mit eingekochtem Saft beträufeln und mit einem Löffelstiel leicht marmorieren. Den Kuchen weitere 10-15 Min. backen. Herausnehmen, auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Am besten sofort essen.

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Kommentare zum Rezept

küchengötter
Roh

Ja, im Rezept werden tatsächlich rohe Rote Bete verwendet. Generell schreiben wir bei unseren Rezepten immer dazu, wenn bereits gegarte Rote Bete verwendet werden sollen. Wenn also nichts weiter erwähnt wird, handelt es sich immer um rohe Rote Bete.

 

Mhhhh. Der Kuchen hört sich aber lecker an!

 

Liebe Grüße, Deine Küchengötter

Aphrodite
Hand auf's Herz.

Das möchte ich sehen, wie aus geraspelten Rüben oder Beeten der Saft gepresst wird. Wer keinen Entsafter hat, sollte zu Rote Beetesaft greifen! Da werden die aussergewöhnlichsten Rezeptzutaten (Bindemittel) verwendet - wofür? Und dann muss partout die Beete roh geraspelt werden. So etwas nenne ich Rezept-Autismus und empfinde die Intention des Rezeptes etwas über das Ziel hinausgeschossen. Wie soll jemand damit umgehen, der nicht kochen kann? Nach dem zweiten Versuch das Handtuch werfen? Meine These: Alles was nicht die Struktur einer Zitrusfrucht hat, lässt sich nicht auspressen.

Abweichend zur Nettiquette werde ich das Rezept nicht nachkochen und meine Kritik trotzdem äußern.

 

Meine Kritik zum Rezept bitte ich auf der Sachebene zu sehen. Ansonsten habe ich zugegebenermaßen eine tiefe Abneigung gegen die guten Menschen, die mir vorschreiben möchten, wie ich meine Möhren politisch korrekt zu stifteln habe. Meine ich im übertragenen Sinne und nicht auf dieses Rezept bezogen. Dann gibt es immer zwei Wege: sagen, was einem nicht gefällt oder den Mund halten. Wohin es führt, wenn jeder nur den Mund hält, darf dann jeder selbst entscheiden. Das gilt nicht nur für's Möhrenschnippeln sondern für viele Lebenslagen.

Am Anfang stand nur ein kleiner Schmandkuchen. Aphrodite will auf keinen Fall Rote Beete reiben :)

küchengötter
Unsere Empfehlung

Liebe Aphrodite,

generell haben wir natürlich Verständnis für Abneigungen jeder Art bezüglich bestimmten Tätigkeiten in der Küche ;-) Da hat ja jeder so seine Vorlieben.

 

Bei diesem Rezept würden wir aber dennoch nicht empfehlen, statt frischer Rote Bete einfach vorgegarte Rote Bete zu verwenden, da neben dem ausgepressten Saft auch der Trester verwendet wird. Würde man hier vorgegarte Rote Bete verwenden, würde sich die Konsistenz des Teiges grundlegend verändern und der Teig würde wahrscheinlich zu feucht sein.

 

Aus frischen, reifen Roten Beten dürfte man unserer Erfahrung nach auf jeden Fall problemlos die benötigte Saftmenge gewinnen können. Solllte dies je nicht klappen, könnte man hier natürlich auch noch mit ein wenig fertigem Rote Bete-Saft "nachhelfen", hätte aber dennoch die gewünschte Trester-Konsistenz. Wenn man sogar aus Möhren super Saft herauspressen kann, dann sollte es bei Rote Beten auf jeden Fall klappen. :-)

 

Möglicherweise werden wir den Kuchen aber nun auch selbst nachbacken. Jetzt habt Ihr unsere Neugierde geweckt :-)

 

Liebe Grüße, Euer Küchengötter-Team

 

Küchengötter User
Küchengötter User
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