Homepage Rezepte Südtiroler Spinatknödel

Zutaten

200 g altbackenes Weißbrot (schon geschnittenes Knödelbrot aus der Bäckerei geht auch gut!)
200 ml Milch
750 g Spinat
100 g Butter
50 g trockener Quark oder frischer cremiger Ricotta
150 g Mehl

Rezept Südtiroler Spinatknödel

Schlemmeressen aus den Tiroler Bergen. Da läuft einem bereits beim Lesen des Rezepts das Wasser im Munde zusammen...

Rezeptinfos

60 bis 90 min
655 kcal
mittel
Portionsgröße

Für 4 mit viel oder für 6 mit normalem Hunger:

Zutaten

Portionsgröße: Für 4 mit viel oder für 6 mit normalem Hunger:

Zubereitung

  1. Das Brot in dünne Scheiben schneiden, in eine Schüssel legen und die Milch darüber löffeln. Ziehen lassen, bis der Rest fertig ist.
  2. Vom Spinat alle welken Blätter aussortieren, ganz dicke Stiele abknipsen. Den Spinat in kaltem Wasser gründlich durchschwenken, abtropfen lassen und gleich nochmal waschen. Dann den Spinat gut abtropfen lassen oder trockenschleudern und grob hacken. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und ganz fein hacken.
  3. In einer Pfanne 1 EL Butter heiß werden lassen. Zwiebel und Knoblauch darin kurz andünsten. Spinat dazugeben und so lange weitergaren, bis er zusammenfällt. Dabei immer rühren und wenn sich Flüssigkeit bildet, die Hitze höher schalten. Den Spinat etwas abkühlen lassen. Wenn sich dabei noch mal Flüssigkeit angesammelt hat, im Sieb gut abtropfen lassen.
  4. Spinatmischung, Quark oder Ricotta, Bergkäse, Mehl und Eier zum Brot geben und alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Zutaten mit den Händen sehr gut durchmischen, die Knödelmasse etwa 15 Minuten stehen lassen.
  5. In einem großen weiten Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Aus der Knödelmasse kleinere Knödel formen, etwas größer als ein Tischtennisball. Wenn die Knödel geformt sind, nacheinander ins Wasser gleiten lassen, die Hitze kleiner schalten. Die Knödel im offenen Topf etwa 15 Minuten garen. Das Wasser soll dabei nicht kochen, sondern nur ganz leise blubbern.
  6. Kurz vor Ende der Garzeit die übrige Butter in große Würfel schneiden und in einem Topf schmelzen lassen. Sie kann dabei ruhig leicht braun werden, dann hat sie ein wunderbar nussiges Aroma. Zu dunkel darf sie nicht sein, sonst schmeckt sie verbrannt.
  7. Die fertigen Knödel mit dem Schaumlöffel aus dem Topf fischen, gut abtropfen lassen und in vorgewärmte tiefe Teller verteilen. Mit etwas Butter beträufeln, mit ein wenig Parmesan bestreuen und auf den Tisch stellen. Der übrige Parmesan kommt in einem Schälchen zum Selberbedienen mit auf den Tisch.

Ein Rezept von

Rezept bewerten:
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Kommentare zum Rezept

Gestern gemacht

superlecker!! :)

TK- Spinat?

Würde diese Knödel gerne mal kochen- habe aber nur Tk- Blattspinat... wieviel brauch ich für dieses Rezept davon? Vielen Dank :-)

TK-Blattspinat

Hier würde ich einfach bei der Spinatmenge von 750 g bleiben. Die abgeknipsten Stiele bei frischem Spinat fallen nicht gross ins Gewicht. Du kannst Schritt 2 auslassen und gleich bei Schritt 3 weitermachen. Hacken kannst Du hinterher. Den Spinat würde ich auch gut zwischen Küchenpapier oder Tüchern ausdrücken.  

Klappt gut

Hab die Knödel so gemacht, wie Rinquinquin es vorgeschlagen hat- klappt wunderbar- und die Knödel schmecken sehr, sehr gut!

und dazu?

Klingt genial und gar nicht so schwer - aber was kann ich dazu machen?Wenn ich das meinem Freund so zubereite, wird es ihm nach dem ersten Bissen zu langweilig...

Habt ihr Ideen? Bin dankbar für so ziemlich alles :)

und dazu?

Ich könnte mir Frikadellen oder einen gebratenen Lachs gut dazu vorstellen. Ich denke ein Sößchen würde ihm auch gut dazu gefallen. Allerdings würde ich auch einen frischen Salat dazu anbieten. Da würde mir spontan ein Tomatensalat einfallen, jedoch ist jetzt gerade so gar keine Tomaten-Saison.

Dazu fiele mir noch

ein Geschnetzeltes vom Kalb oder vom Schweinefilet ein, denn die Knödel schreien nach Sauce. Die bekäme Monsieur auch nicht solo runter. So gern ich Salat esse, den bräuchte ich dazu allerdings nicht, es ist doch schon reichlich Gemüse in den Knödeln.

Geschnetzeltes

klingt super, allerdings sieht mein GöGa eine Beilage nicht als Gemüse an, auch wenn welches drin ist. Wenn Du auf der vegetarischen   Seite bleiben möchtest kannst Du statt der fleischigen Sauce eine leckere Pilzssauce machen.

;-))

Jetzt können wir nur noch darauf warten, was Cliclac aus unseren Anregungen herausfischt und ob sie uns davon erzählt ;-). @ Cliclac, über eine Rückmeldung würden wir uns freuen.

 

Wenn es nur um Langeweile geht...

In den Knödeln ist alles drin, was eine ausgewogene Mahlzeit ausmacht. Also würde ich das Gericht nur etwas aufpeppen. Statt frischer Tomaten funktionieren auch getrocknete (in Öl eingelegt) oder die soften aus der Tüte. Das Ganze ergäbe dann ein Pesto indem ich einfach den Ricotta aus der Füllung auch als Sauce verwende. Bergkäse, Parmesan, da sind schon genug Aromen drin. Frische Kräuter (Basilikum) ist noch gut.

Zitronensaft oder weißer Balsamico liefert Säure und macht das Gericht leichter.

Und Pinienkerne geben noch mal einen extra Crunch. Also nicht alles in die Sauce packen sondern über die Knödel streuen. Eingelegte Antipasti (Auberginen, Zucchini, Paprika) in kleine Würfelchen geschnitten, wären dann auch noch mal ein Farbtupfer.

 

Verspielt wäre, über die Knödel noch ein paar dünne Grissini zu legen zum Wegknuspern.

 

späte Rückmeldung

Vielen dank für so viele tolle Anregungen! Wir hatten jetzt eine einfache pilzsauce dazu - das hat wunderbar harmoniert!Und nächstes Mal teste ich die Version von Aphrodite, das klingt sehr spannend...
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