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So leben Pilze - Wissenswertes aus der Natur

Pilze brauchen Beziehungen, was aber nicht immer bedeutet, dass Pilze nur mit einem Pilz ihr wahres Glück finden können. Auch ein Baum kann eine befruchtende Partnerschaft hervorbringen oder ein lebloses Stück Holz. Fazit: Pilze sind wandlungsfähig. Wir verraten Ihnen hier noch mehr über die Lebensweise von Pilzen.

Lebensweise von Pilzen

Lebensweise von Pilzen
Hätten Sie gewusst, das Pilze Beziehungen eingehen?

Partnerpilze

Partnerpilze suchen sich einen Baum als Freund, und zwar einen gesunden Baum. Denn die Symbiose steht im Vordergrund, der Austausch lebenswichtiger Stoffe über Baumwurzel und Pilzgeflecht. Und so ist für einen Birkenpilz eine Birke und für einen Fichtensteinpilz die Fichte der bevorzugte Partner fürs Leben.
 

Moderpilze

Entgegen ihrem Namen sind Moderpilze Pilze, die Gutes tun. Denn ihre Partnerwahl beglückt nicht nur sie selbst, sondern auch unsere Wälder. Moderpilze besiedeln Pflanzenreste, totes Holz oder tierische Überreste und sorgen mit dafür, dass diese Überreste zersetzt werden.
 

Schmarotzer

Wie im wahren Leben gibt es auch unter den Pilzen ungeliebte Schmarotzer. Sie leben auf Kosten anderer, entziehen ihnen (vor allem noch lebenden Bäume) lebenswichtige Nährstoffe und lassen ihre „Partner“ geschädigt und oftmals abgestorben zurück. Der Wurzelschwamm ist so ein in der Forstwirtschaft gefürchteter Parasit.
 

Hexenring

Manche Pilzarten bleiben unter sich, also unter sich Pilzen (zum Beispiel der Mairitterling) und bilden sogenannte Hexenringe, geschlossene Ringe aus unzähligen Fruchtkörpern. Früher hielt man diese Erscheinung für den Versammlungsort von Hexen (daher der Name); die Erklärung ist jedoch, dass sich das Myzel gleichmäßig unterirdisch rundum ausbildet. Sind die Nährstoffe verbraucht, stirbt das Myzel in der Mitte ab, und die Fruchtkörper (die Pilze) bilden sich nur am Zuwachsrand.

Pilze in ihrem Lebensraum

Lebensraum Pilze
Die Art des Waldes hilft, die Pilze zu bestimmen

Fichtenwald

Neben dem Fichtensteinpilz kommen im Fichtenwald auch viele andere Pilze, wie beispielsweise der Maronenröhrling, Wieseltäubling, Fichtenreizker oder aber auch der hochgiftige Kegelhütige Knollenblätterpilz vor.
 

Birkenwald

Wie der Name es schon sagt, finden Sie hier Birkenpilze. Aber auch die mit ihnen verwandten Rotkappen, die auf auf einzeln stehende Birken oder lose Birkenbestände angewiesen sind. Achtung: Auch der Fliegenpilz fühlt sich hier richtig wohl.
 

Buchenwald

Buchen bilden allein oder aber auch gemeinsam mit anderen Laubbäumen einen wertvollen und schützenwerten Lebensraum für Pilze. Sommersteinpilz, Netzstieliger Hexenröhrling (ungenießbar!) und Frauentäubling sind nur einige der häufigeren Buchenbegleiter.
 

Kiefernwald

Im Kiefernwald sind zahlreiche bekannte Speisepilze zu Hause. Besonders verwandte Arten des Butterpilzes, wie Körnchen- und Kuhröhrling, aber auch Edelreiser sind hier oft zu finden.

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