Rezept Blaukraut

Oft greift man bei Blaukraut auf ein Fertigprodukt zurück, weil man mit dem Braten von Gans, Entenkeule & Co. schon viel zu tun hat. Dabei schmeckt es selbst gemacht umso besser ...

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Für 4 Personen
Schwierigkeitsgrad
leicht
Buch
Bayerisch kochen
Zeit
unter 30 min Zubereitung
60 bis 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 145 kcal

Zutaten

2 EL
Öl
200 ml
Gemüsebrühe
3
Wacholderbeeren
3 EL
Rotweinessig
2 EL
Johannisbeergelee

Zubereitung

  1. 1.

    Den Kohlkopf putzen und vierteln. Die Strunkteile herausschneiden und die Viertel in feine Streifen schneiden. Die Dörrpflaumen klein schneiden.

  2. 2.

    Den Kohl im Öl anbraten. Die Brühe erhitzen und angießen. Die Gewürze, 1 TL Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Essig zufügen. Das Blaukraut 1 Std. kochen lassen. Zuletzt das Johannisbeergelee unterrühren. Das Blaukraut süß-sauer abschmecken. Passt als Beilage gut zu Wild, Gänsebraten, Böfflamott und Schweinebraten.

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Rezept-Tipp

Wie bleibt Blaukraut blau?
Blaukraut ist unter verschiedenen Namen bekannt. Im Schweizer Raum heißt diese aromatische Beilage, die typischerweise im Winter auf den Tisch kommt, Rotkabis. Wir kennen es auch als Rotkraut oder Rotkohl. Ob man den Farbton eher zur Farbfamilie Blau oder zum Rot zählt, bleibt so dann auch Ansichtssache.

Allgemein wird die Farbe des Blaukrauts aber als dunkler Violettton gewertet und wer etwas für die Intensität der roten Farbkomponente seiner Krautbeilage tun möchte, der kann einen Schuss Essig, etwas Zitronensaft oder auch Äpfel zum Kraut geben. Wer explizit den Blaustich betonen möchte, kann hingegen etwas Natron zufügen.


Was passt zu Blaukraut?
Das blaurote Kraut ist eine beliebte Beilage für verschiedene Bratengerichte, wie beispielsweise Gans, Ente oder auch Sauerbraten. Wenn Sie die vegetarische Küche bevorzugen, können Sie Ihr selbst gemachtes Blaukraut auch zu einem Kartoffelauflauf oder zu Semmelknödeln servieren - ein aromatischer Veggie-Hochgenuss für kleine und große Feinschmecker.


Warum schmeckt mein Blaukraut bitter?
Wenn Ihr Kraut bitter schmeckt, kann dies verschiedene Ursachen haben. Es enthält Bitterstoffe, die beim langsamen Garen bei mäßiger Hitze aber keine größere Intensität entwickeln. In der Regel helfen hier schon ein paar kleine Tricks bzw. weitere Zutaten: Geben Sie einfach etwas Zucker, ein paar Gewürznelken, Thymian, Nelken, Pfeffer oder auch geschmorte Zwiebeln zu Ihrem Blaukraut, um dem möglichen bitteren Aroma sanft entgegen zu steuern.


Wenn Sie den Rotkohl allerdings bei zu großer Hitze und/oder zu schnell kochen, kann es passieren, dass die Bitterstoffe so intensiv werden, dass weder Gewürze noch andere Tricks helfen. Bei der Blaukraut-Zubereitung ist also Slow Cooking angesagt - umso größer ist dann später der Genuss.

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Kommentare zum Rezept

auf die schnelle

wenns pressiert kann man auch alle Zutaten in einen Dampfkochtopf geben und ca. 20min garen. Klingt etwas banausig, uns hats jedoch prima geschmeckt.

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