Rezept Haferring

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Einfach lecker und schön anzusehen. Außerdem enthält der Haferring lauter gesunder Zutaten, die einem die nötige Energie für einen erfolgreichen Tag liefern.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Für 1 Brot von 1 kg
Schwierigkeitsgrad
mittel
Buch
Brot selbst gebacken
Zeit
30 bis 60 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 360 kcal

Zutaten

150 g
Schmelzflocken (zarte Haferflocken)
1 Pck.
Trockensauerteig (15 g)
1 Pck.
Trockenhefe
2 TL
Kräutersalz
2 EL
Gerstenmalz-Extrakt (Reformhaus oder Bioladen)
ca. 350 ml
warmes Wasser
5 EL
Öl
1 M
Ei

Zubereitung

  1. 1.

    Für den Vorteig die Schmelzflocken mit der Buttermilch und dem Trockensauerteig mischen. Zugedeckt an einem warmen Ort 2 Std. ruhen lassen.

  2. 2.

    Für den Hauptteig die Mehlsorten, Haferflocken, Trockenhefe und Kräutersalz verrühren. Den Vorteig hinzufügen und grob untermischen. Gerstenmalz mit warmem Wasser (bis auf eine knappe Tasse, ca. 75 ml) und Öl verrühren, zum Mehl gießen und alles mit dem elektrischen Knethaken oder einem Kochlöffel 3 Min. kräftig rühren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen.

  3. 3.

    Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche 10 Min. lang von links nach rechts, von rechts nach links, von vorn nach hinten und von hinten nach vorn zusammenschlagen und mit den Handballen zusammendrücken. Zu einer Kugel formen und in einer bemehlten Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort ca. 3 Std. ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

  4. 4.

    Das Backblech einfetten. Den Teig einmal zusammenschlagen, eine 50 cm lange Rolle formen und diese auf dem Blech zu einem Ring legen. Die Enden zusammendrücken.

  1. 5.

    Den Backofen auf 220° vorheizen (Umluft nicht geeignet). Das Ei mit etwas Wasser verrühren. Den Brotring damit bestreichen und mit Haferflocken und Koriandersamen bestreuen. Leicht andrücken. Das Brot auf der mittleren Schiene etwa 40 Min. backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Kommentare zum Rezept

lundi
Naja

Hafervollkornmehl habe ich mir eine kleine Kostprobe gegönnt. Dabei wird es bleiben. Bei dem großen Anteil hatte es der Teig trotz der vielen Triebmittel sehr schwer. Der Geschmack überzeugte mich gar nicht. Das war kein gutes Brot, eher ein leicht bitterer Klotz.

 

So schnell gebe ich nicht auf. Haferbrot ist eine Herausforderung. Neuer Ansatz aus Buttermilch und Schmelzflocken. 250 g Roggenvollkorn-, je 125 g Weizen(550)- und Dinkelvollkornmehl plus je 2 geh. EL Haferkleie und Haferflocken. Alles andere wie beschrieben. Aus Zeitmangel den Teig 1 Nacht im Kühlschrank geparkt, wo er wunderbar aufging. Den musste ich nur noch kurz auf Zimmertemperatur bringen und auf ein heißes Blech mit Haferflocken kippen sowie mit Ei bepinseln. Ein toll aromatisches Brot mit weicher, saftiger Krume und reichlich Hafer. So muss ein Brot schmecken!

 

Was habe ich noch gelernt? Bisher verwendete ich für meine Brote häufig Rübensirup, und zwar gar nicht so wenig, so ist es Zuhause in Skandinavien bei Roggenbroten weit verbreitet. Gerstenmalz-Extrakt war hier Premiere für mich. Das bringt scheinbar ein ähnliches Aroma, ist Futter für die Hefe und treibt zusätzlich ein wenig. Im Gegensatz zum Hafermehl werde ich das jetzt ab und zu verwenden.

Küchengötter User
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