Rezept Ricottanockerl mit Spinat alias Priesterwürger

Selbst hohe Würdenträger konnten sich hier nicht beherrschen!

Noch mehr leckere Rezepte
Dieses Rezept:
Melden
Drucken
Kochbuch
Favorit
5
Kommentare
(3)
Dieses Rezept:
Melden
Drucken
Kochbuch
Favorit

Rezeptinfos

Portionsgröße
Für 4 Personen
Schwierigkeitsgrad
mittel
Buch
Italian Basics
Zeit
30 bis 60 min Zubereitung
30 bis 60 min Dauer
Pro Portion
Ca. 410 kcal

Zutaten

1
Paket fein gehackter TK-Spinat (450 g)
1 Bund
2

Zubereitung

  1. 1.

    Den Spinat aus der Packung nehmen und in einem Sieb mit einem Teller oder einer Schüssel drunter auftauen lassen. Das dauert schon den halben Tag. Also am besten schon morgens aus dem Tiefkühler holen.

  2. 2.

    Nach dem Abtropfen ist der Spinat aber immer noch zu feucht. Also zwischen den Händen zusammendrücken, bis keine Flüssigkeit mehr rausläuft. Petersilie waschen und trockenschütteln, die Blättchen fein hacken.

  3. 3.

    Den Ricotta mit Eiern und Pecorino verrühren. Spinat, Petersilie und Mehl untermischen. Die Masse soll weich, aber formbar sein. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

  4. 4.

    Im großen Topf Wasser auf den Herd stellen, und zwar reichlich. Während das Wasser heiß wird, schon mal mit zwei Teelöffeln aus der Ricottamasse Klößchen formen. Die Masse soll zusammenhalten, einen Schönheitspreis müssen die Klößchen nicht gewinnen. Ein Brett mit Mehl bestreuen, die geformten Strangolapreti nebeneinander drauf setzen.

  1. 5.

    Wenn alle Klößchen geformt sind, Strangolapreti vom Brett aus ins Wasser rollen lassen. Hitze zurückschalten und die Klößchen ungefähr 10 Minuten garen. Wenn sie fertig sind, schwimmen sie oben.

  2. 6.

    Butter mit Öl warm werden lassen, das Öl sorgt dafür, dass die Butter nicht so leicht verbrennt. Salbeiblättchen darin leicht anbraten.

  3. 7.

    Strangolapreti mit dem Schaumlöffel aus dem Topf holen, in tiefe Teller füllen und mit Salbeibutter beträufeln. Und auch wenn's schwerfällt – Strangolapreti bitte langsam genießen!

Dieses Rezept:
Melden
Drucken
Kochbuch
Favorit
Rezept bewerten:
(3)

Rezeptkategorien

Anzeige
Anzeige

Kommentare zum Rezept

Statt der Salbeibutter...

...kann man auch eine Tomatensoße dazu servieren. Die Gnocchi selbst sind schnell gemacht und wirklich ganz einfach. Ach ja: Gut schmecken tun sie natürlich auch!

Ganz lecker!

Ich wollte schon immer mal Malfatti bzw. Strangolapreti machen und habe mich letztens endlich getraut. Und es hat sich voll gelohnt! Für mich erschien der Teig mit der angegebenen Menge Mehl zu matschig, ich habe noch etwas Semmelbrösel hinzugefügt. Petersilie hatte ich keine mehr da und statt Pecorino habe ich Parmesan verwendet, der Geschmack war wunderbar. Ich hatte ganze TK-Spinatblätter als Grundlage, man sollte sehr darauf achten, dass sie wirklich fein geschnitten sind.Mein Freund bekam eine einfache Tomatensauce dazu, ich genoss sie nur mit Butter und noch mehr Parmesan. Weiß jemand, was der Unterschied zwischen Malfatti und Strangolapreti ist?

Toskanafan
Malfatti und Strangolapreti ,,,

@Dasusanka, Malfatti heist einfach schlecht geformt. Das gilt auch bei Pasta und Raviolis. Und Strangolapreti sind mit Brötchen gemacht, ähnlich wie kleine Semmelknödel. Das Rezept muss ich auch mal machen.

Aphrodite
Strangolapreti, Strozzapreti,...

@toskanafan, egal ob Priesterwürger oder Priesterkragen. Beides meint Pasta oder auch Klösschen (gnocchi). Die Gnocchi können aus Kartoffeln, Ricotta oder Brot hergestellt werden. Hier vom Namen auf die Zubereitung zu schließen, funktioniert also nicht.

In Italien werden Gnocchi je nach Region unterschiedlich zubereitet. Im Nord-Westen oder Süden Italiens (rund um Neapel) wird meist Pasta-Mehl zugegeben. Auf Sardinien wird Safran zugegeben. Die Gnocchi heißen dann Malloreddus oder Ciciones. Ricotta und Spinat-Gnocchi aus der Lombardei heißen Malfatti. In der Toskana werden sie in einer Fleischbrühe gegart. In Norditalien wird Brot zugegeben oder auch Speck (Canederli) und sind dann eher wie Knödel. Auch die Größe der Gnocchi kann sehr unterschiedlich sein.

Toskanafan
Wahrscheinlich,,,

 @Aphrodite, werden sie in jeder Region Italiens anders gemacht. In meinem Toskanabuch; GU werden sie  in Salzwasser gegart. Der Gedanke, sie in Fleischbrühe zu garen, ist ein guter Tipp, liegt auf der Hand, ich mache das eh oftmals, der Geschmack kommt bei Gemüse viel besser raus.  , auch darum ging mir`s, mal klarzustellen, steht  einfach für schl"Malfatti"echt gemacht, bei Pasta schlecht geschnitten. Hauptsache, es schmeckt.

Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Login