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Zutaten

250 g Mehl
75 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
125 g kalte Butter
Fett für die Form
getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken
200 g Zucker
1 EL Speisestärke

Rezept Träubleskuchen

Herrlich säuerlich und doch süß: Der Träubleskuchen verführt durch aparte Gegensätze. Schmeckt auch außerhalb der Saison mit TK-Beeren.

Rezeptinfos

mehr als 90 min
270 kcal
mittel
Portionsgröße

Für 1 Obstkuchen- oder Springform von 28 cm Ø (12 Stück)

Zutaten

Portionsgröße: Für 1 Obstkuchen- oder Springform von 28 cm Ø (12 Stück)

Zubereitung

  1. Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben. In eine Mulde in die Mitte Zucker, Salz und Ei geben. Die Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Alles vom Rand aus rasch zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Folie gewickelt 30 Min. kalt stellen. Den Backofen auf 175° vorheizen.
  2. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche auf ca. 30 cm Ø ausrollen. Form einfetten, mit dem Teig auskleiden, einen 3 cm hohen Rand formen. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit Backpapier belegen, mit Hülsenfrüchten beschweren. Im Ofen (unten, Umluft 160°) 20 Min. vorbacken.
  3. Inzwischen für den Belag frische Johannisbeeren abbrausen, trockentupfen, von den Stielen streifen. Eiweiße zu sehr steifem Schnee schlagen, Zucker dazugeben und weitere 5 Min. schlagen. Speisestärke unterrühren. 3 EL Eischnee abnehmen und beiseite stellen. Beeren behutsam unter den Rest Eischnee heben.
  4. Blech mit dem Teigboden aus dem Ofen nehmen, Papier mitsamt Hülsenfrüchten entfernen. Johannisbeer-Eischnee auf den Kuchenboden streichen. Beiseite gestellten Eischnee darauf verteilen und verstreichen.
  5. Den Kuchen ca. 50 Min. backen, dabei zwischendurch mit Backpapier abdecken. Das Baiser sollte nur gelblich bis ganz leicht gebräunt sein.

Ein Rezept von

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Kommentare zum Rezept

Bitte um Hilfe!

Guten Morgen,

ich bin hier neu und hab schon ein Problem. Ich würde gern den Träubleskuchen backen, finde aber alles, nur nicht die Temperatur für den Backofen. Kann mir jemand helfen?

50 Minuten bei wieviel Grad??????????

Grüße von Ilka

 

 

Hi ilkamaria

willkommen in unserer netten Runde! Es ist toll, daß Du gleich eine Frage stellst, denn geholfen wird Dir hier in jedem Fall.

Also das Träubleskuchen-Rezept könnte schon noch einen "kleinen Feinschliff" vertragen. Als Temperatur für den Backofen würde ich 180 Grad und die mittlere Schiene bei Ober-/Unterhitze vorschlagen und zum Thema Blindbacken das nette kleine Video "Mürbeteig einfach und richtig backen" vom 01.01.08 anschauen. Falls die Träubles-Eischnee-Mischung zu früh dunkel wird, legst einfach ein Stückchen Alufolie oder Backpapier drauf und gibst noch ein paar Minuten Backzeit zu, da das Abdecken den Backvorgang verlängert. Gutes Gelingen wünsch ich Dir

tipp:

mit Umluft backen dazu 160 Grad und 10 Min.weniger backen.

Baiser fällt zusammen

Habe den Kuchen nach Rezept zubereitet und ca. 50 min bei etwa 180° gebacken. Nach 40 min war die luftige Baisermasse sogar über den Rand der Backform gewachsen, nur um 5 min später auf etwa 1 cm zusammenzuschrumpfen. Wer hat eine Idee, was da schief gelaufen sein könnte? Eischnee nicht lange genug geschlagen? Zu lange gebacken? ...

Bin dankbar für alle Tipps!

Da fehlt eigentlich noch der Schritt 6.

@Katzmaier, die Zugabe von Stärke zur Eiweißmasse kenne ich nur von Pavlova, die innen schön zart cremig und außen knusprig sein sollen. Um diese luftigen Gebilde nicht wieder zu zerstören, lässt man sie im Ofen (am besten über Nacht) auskühlen. So lange ist dies beim Kuchen allerdings nicht notwendig. 

Leider kommt hier die Beschreibung zum Eischnee-Schlagen etwas kurz: Das Eiweiß muss zunächst solange geschlagen werden, bis sich weiche Spitzen bilden. Dann wird nach und nach Zucker eingerührt. Die Zuckerkristalle müssen sich komplett auflösen. Das kann gut und gerne 10 min. dauern und bringt ein sehr gutes Ergebnis (feste Spitzen, wenn der Quirl aus der Masse gehoben wird). Erst dann die Stärke sieben und unterheben - nicht rühren.

Wem das mit dem Auflösen der Zuckerkristallen zu lange dauert, nimmt eine Hälfte feinen Zucker und den Rest Puderzucker. Der löst sich zum Schluss schneller und der Eischnee wird feiner.

Wer eine Mega-Eiweißhaube (Meringue-Haube) haben möchte, schlägt unter das feste Eiweiß 1 EL Essig und 1 EL heißes Wasser. Die Stärke kann man sich dann sparen. Dadurch erhält das Eiweiß Stand. Es reicht zumeist auch, den Eischnee ganz zum Schluss auf den Kuchen zu geben und bei 220 Grad 10 min. im Ofen zu backen. Innen bleibt ist die Masse dann fluffig-luftig.

Dazu empfiehlt es sich aber, die Eiweißmasse heiß aufzuschlagen. Das funktioniert ganz einfach über Wasserdampf. Abkühlen lassen. Diese Masse hält sich im Kühlschrank einen Tag und kann prima für Hauben verwendet werden. Wie jetzt genau Meringue-Hauben gebacken werden, habe ich bei der Zitronentarte von HKP ausprobiert und steht bei den Kommentaren ziemlich weit unten.

In der Kurzfassung: Ich kenne niemanden bis auf Sparrow, die Stärke oder Kakaopulver unter Eischnee mischen kann. Das Schlagen, das Mischen und das Auskühlen. Ein Fehler und man erhält schrumpliges, klebriges Gummi. Beton habe ich auch schon mal aus ihren Schoko-Schümli gemacht.

 

Zweiter Versuch erfolgreich

Beim 2. Mal sah der Kuchen doch schon ganz ansprechend aus. Was habe ich anders gemacht? Wohl vor allem den Eischnee deutlich länger geschlagen. Hatte auch das Gefühl, das der Eischnee wesentlich fester war. Backzeit betrug 45 min bei 175° Ober- und Unterhitze.

Leicht und unproblematisch

ist für mich dieses Rezept gewesen. Ich habe allerdings für die Haube noch 1 Eiweiss mehr genommen. Alles andere funktionierte bestens und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Sogar auf einem Backblech gelungen

Rezept wurde verdoppelt und 2 Eiweisse mehr - so gelang dieser leckere Johanniskuchen mal wieder. Die Gäste haben gut zugegriffen.

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