Think Pink – Radieschen zum Knacken lecker

Sie präsentieren sich in angesagtem pink bis lila und müssen sich auch in punkto Innenleben keinesfalls verstecken: Alles über die leckeren und gesunden Knöllchen.

Think Pink – Radieschen zum Knacken lecker
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Kommentare
küchengötter Redaktion

Sie präsentieren sich in angesagtem pink bis lila und müssen sich auch in punkto Innenleben keinesfalls verstecken. Wussten Sie, dass die kleinen Wurzelknollen nicht nur im Salat eine wunderbare Zutat sind? Sogar die Blätter geben einer Suppe das gewisse Quäntchen würziger Schärfe.

Bakterienjäger in geballter Form
Von der Natur sind die Miniwurzeln mit hochkarätigen Inhaltsstoffen beschenkt. Da haben sogar Erdkäfer und Bakterien wenig Chancen sich im Radieschen auszubreiten. Ihre Abwehrwaffe heißt Senföl. Das natürliche Abschreckungsgift schlägt so gut wie alle gierigen Feinde, die sich im Erdreich tummeln, in die Flucht. Das macht auch im Körper richtig was her. Denn die Senföle bleiben ihrer Aufgabe treu: bereits beim ersten Knacken im Mund und auf ihrem Weg Richtung Magen und Darm gehen sie auf Bakterienjagd und vernichten sie. Wenn es beim Essen der kleinen Wurzeln auf der Zunge brennt, haben die Senföle ihre Bakterienvertreiber Aufgabe begonnen.

 

Gesunde Spitzenwerte
Nicht nur scharfes Senföl macht den Monatsrettich – wie er auch genannt wird - zum gesunden Snack. Die Linie freut sich: denn sechs bis sieben mittelgroße Radieschen (ca. 100 g) fallen mit 15 Kalorien nicht zu Buche. Fett sucht man in den Knöllchen vergebens; dafür gibt es reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wer die besagten sechs bis sieben Kügelchen snackt, bereitet dem Körper ein Geschenk. Ganz natürlich wird damit der Folsäurehaushalt um sechs Prozent gestillt. Die Versorgung mit Folsäure ist hierzulande nach wie vor eher kritisch. Besonders wichtig für Schwangere, Stillende und Senioren. Es darf also fröhlich drauf los geknabbert werden. Für gesundes Haar, Haut und Nägel ist Selen nötig. Die 100 g-Portion deckt vier Prozent des täglichen Bedarfs.

 

Mmh lecker…
schmecken hauchdünne Radieschenscheiben auf frischem Brot mit Butter oder Frischkäse. Auf die Knöllchen etwas gemahlenen Pfeffer, Meersalz und ein paar Schnittlauchröllchen - ein wunderbarer Sommergruß für den Gaumen. Oder mögen Sie es lieber wie die Asiaten? Dann heißt es geputzte, gewaschene Kugeln in Sojasauce mit etwas Honig marinieren und im Sud garen. Übrigens: gekeimte Radieschensamen sind eine scharfe Delikatesse in Suppen, auf dem Brot und im Omelette.

 

 

Leckere Rezepte mit Radieschen finden Sie in unserer Rezeptgalerie

Aphrodite
Tolle Knolle.

Na, dann will ich mir mal etwas gutes tun. Mein Favorit sind Radieschen mit Brot, Schnittlauch und Quark.

Komisch

Also meine Erdflöhe im Garten lieben Radieschen (Blätter und Knollen) und sind nur durch äußerst konsequente Mischkultur von deren Verzehr abzuhalten. Kann ich verstehen, ich liebe Radieschen auch, am liebsten aus der Erde ziehen, gröbsten Schmutz in der Regentonne abspülen und sofort in den Mund stecken. Und eigentlich sind sie doch kein Sommergemüse, sondern Kaltkeimer und gehören eher in Frühling und Herbst?

tashina
DDR-Nostalgie = Ersatz für ... finden

Obwohl ich nicht so gern auf diese Kutsche (DDR-blabla) aufspringe, fällt mir beim Thema Radieschen ein, dass wir früher gern dieselben gebraten haben - in dünne Scheiben geschnitten, mit Speck und Zwiebeln.

Und Ihr werdet es nicht glauben, mit ein wenig Phantasie schmecken die wie gebratene Pilze! WIRKLICH!

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