Kumpir ist also ein Gericht, das du dir nach deinen eigenen Wünschen und Vorstellungen zusammenstellen kannst. Je nach Füllung und Toppings ist die Kalorienzahl der Gerichte recht ordentlich, aber der Genuss steht hier klar im Vordergrund.

In unserer Rezeptsammlung findest du verschiedene Vorschläge, wie du deine Kumpir füllen kannst: Eine ganz einfache und bodenständige Version ist die türkische Ofenkartoffel mit Meersalz, Gouda und Butter. Multi-kulti wird es hingegen mit dem Rezept für Couscous-Rotkohl-Kumpir.

Bist du eher Süßkartoffel-Fan? Auch dann haben wir spannende Rezeptvorschläge für dich wie eine Süßkartoffel-Kumpir mit Käsedip. Der Dip wird mit Ziegenmilch-Joghurt und Ziegenfrischkäse zubereitet, bringt also orientalischen Touch hinein. Und die gefüllte Süßkartoffel bekommt ein Topping aus Radicchio, Weintrauben, halbgetrockneten Kirschtomaten, Walnusskernen und Oliven. Läuft dir schon das Wasser im Mund zusammen?

Oder fehlt dir noch etwas Fleisch in den Rezepten? Kein Problem: Bei den Double baked Potatoes, also überbackenen Süßkartoffeln, kommt neben dem Käse auch in kleine Würfel geschnittener Schinken in die Füllung. Perfektes Seelenfutter für graue Tage!

Für die Zubereitung verwenden die Türken traditionell einen dreistöckigen Ofen. Die unteren beiden Etagen dienen dem Garvorgang, die obere Etage hält die Kartoffeln warm. Die Kartoffel ist nach einer Backzeit von etwa 30 bis 60 Minuten fertig. Im Idealfall ist die Schale vor dem Aufschneiden und Belegen schön knusprig. Das Ganze funktioniert aber natürlich auch im normalen Ofen bei dir zuhause.

Wie du Kumpir aufbewahrst

Kumpir ist ein Gericht, das frisch am besten schmeckt. Es ist zwar theoretisch möglich, die gefüllte Kartoffel im Kühlschrank wenige Tage schadfrei zu lagern, aber darunter leidet letztendlich der Geschmack. Vom Einfrieren ist abzuraten, denn die Konsistenz einer gekochten Kartoffel verändert sich dabei erheblich.

Viel Spaß beim Entdecken und Ausprobieren der türkischen Kartoffel-Rezepte. Welches ist dein Favorit?