Papayas

Diese länglich-ovale Beere kann stattliche neun Kilogramm auf die Waage bringen; ihr Zweitname: Baummelone.

Papayas

Herkunft:

Vermutlich stammt die Papaya aus Südmexiko und aus Mittelamerika. Sie wurde von den Indios kultiviert, die ihr auch ihren Namen gaben, und von den Europäern verbreitet.

Verwendung:

Unreife Früchte werden gerne für Chutneys, Currys und Salsas verwendet. Reife Früchte schmecken herrlich süß und saftig und können entweder roh gegessen werden (Frucht halbieren, am besten mit etwas Limettensaft beträufeln und das Fruchtfleisch – ohne Kerne –  herauslöffeln) oder sie tummelt sich in Fruchtsalaten und Smoothies. Die Kerne aber nicht wegwerfen, sie schmecken ähnlich wie Kresse und können über Salate gestreut werden. Achtung: Zu viele wirken abführend! Papayasaft ist übrigens ein feiner Durstlöscher, und wer sich einen superfruchtigen Cocktail shaken will, sollte Papayanektar (Fruchtsaftgehalt mind. 25 %, im Asialaden erhältlich) dazumixen.

Das Besondere an der Papaya ist ihr Enzym Papain. Es sorgt dafür, dass selbst zähes Fleisch zart wird, weswegen gerne kleine Stücke Papaya mit zum Fleisch gegeben werden. Dasselbe Enzym verhindert aber auch, dass Gelatine erstarrt. Bei Cremespeisen daran denken!

Einkauf und Saison:

Zu uns kommt die Papaya ganzjährig in den Handel und zwar vorwiegend aus Hawaii und Brasilien. Wobei hawaiianische Früchte  mit bis zu 500 g ihren brasilianischen "Kollegen" (bis zu 9 kg) gewichtstechnisch unterlegen sind. Bahia mit lachsfarbenem Fruchtfleisch schmeckt leicht säuerlich und ist Brasilianerin, Solo, erst grün, dann gelb, kommt aus Hawaii. Ob die Frucht reif ist, erkennt man an der Farbe (sattes Gelb) und daran, dass die Frucht auf Fingerdruck leicht nachgibt.

Aufbewahrung:

Die Früchte zum Pur-Essen am besten vollreif kaufen, denn sie reifen kaum nach. Ansonsten kann man sie in Papier gewickelt ein paar Tage "ziehen lassen". Vollreife Früchte halten bei Zimmertemperatur drei bis vier Tage, im Kühlschrank bis zu einer Woche. Das Fruchtfleisch reifer Papayas mit Zitronensaft pürieren und tiefkühlen.

Unser Video aus der Küchenpraxis: Papaya verarbeiten.

Und hier finden Sie Rezepte mit Papayas.

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