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Ungarisches Gulasch mit Paprika und Majoran

Erstellt von Original GU Rezept - bewertet mit 4 (13) - 7 Kommentare
letzter Kommentar von Kochmamsell am 22.05.16
Kategorien: Gut vorzubereiten, Hauptspeise, Klassiker, Kochen, Ungarn
Ein echter Klassiker aus Ungarn. Da der Fleischsaft durch Wärme an Sämigkeit und Geschmack gewinnt, schmeckt Gulasch nach jeden Aufwärmen besser.
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Ungarisches Gulasch mit Paprika und Majoran
Ungarisches Gulasch mit Paprika und Majoran
 
 
Anzahl Portionen: Für 4 Personen
Zubereitungszeit: 225 Minuten
Dauer: 225 Minuten
5 Zwiebeln (500 g), 1 rote Paprikaschote (200 g), 1 gelbe Paprikaschote (200 g), 1,2 kg durchwachsenes Rindfleisch (Schulter oder Wade), Salz, schwarzer Pfeffer, 1 EL edelsüßes Paprikapulver, 1 EL rosenscharfes Paprikapulver, 1 EL Mehl, 3 EL Pflanzenöl, 2 EL Tomatenmark, 250 ml kräftiger Rotwein, 1,2 l Bratenfond, 1 mehligkochende Kartoffel (200 g), 1 EL edelsüßes Paprikapulver, 1 kleine Knoblauchzehe, 2 Zweige Majoran (oder 2 Prisen getrockneter Majoran), abgeriebene Schale von ½ Bio-Zitrone, 1 Msp. gemahlener Kümmel, 1 Msp. Cayennepfeffer
Schritt 1
Die Zwiebeln schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Paprikaschoten waschen, halbieren, entkernen und weiße Samenwände entfernen. Die Hälften in 1 cm breite Streifen schneiden.
Schritt 2
Das Fleisch in etwa 5 cm große Stücke schneiden. In einer großen Schüssel mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Mit Mehl bestäuben und kräftig durchmischen.
Schritt 3
Das Öl in einem großen Topf (28 cm Ø) erhitzen. Die Fleischstücke darin von jeder Seite 2 Min. scharf anbraten. Die Zwiebeln zugeben und 3 Min. mitbraten. Tomatenmark einrühren und bei mittlerer Hitze etwa 10 Min. unter Rühren rösten. Mit einem Schuss Wein ablöschen und etwa 2 Min. einkochen lassen. Den restlichen Wein zugießen und wieder 2 Min. einkochen lassen.
Schritt 4
Den Bratenfond zugießen. Das Gulasch aufkochen und abgedeckt bei schwacher Hitze 2 Std. schmoren lassen. Die Kartoffel waschen, schälen und fein reiben. Mit den Paprikastreifen ins Gulasch rühren. Noch etwa 1 Std. weitergaren, bis das Fleisch beim Hineinstechen weich ist.
Schritt 5
Für die Würzmischung das Paprikapulver mit einem Schuss kaltem Wasser verrühren. Knoblauch schälen und möglichst fein hacken. Majoran waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Knoblauch, Majoran, Zitronenschale, Kümmel und Cayennepfeffer in die Paprikapaste rühren.
Schritt 6
Das Gulasch offen noch 10-15 Min. sämig einkochen lassen. Gegen Ende der Garzeit die Würzmischung einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Gulasch auf vorgewärmten Tellern mit Salzkartoffeln, Reis oder Nudeln servieren.
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Persönliche Notizen - für andere unsichtbar (hinzufügen?)
Gepostet am 14.04.2012 - melden?
ungarisches gulasch

super lecker habe es ein klein wenig verfeinert geschälte tomaten aus der dose 5 lorbeerblätter dazugegeben  zu der würzpaste habe ich noch etwas currypulver gemixt aber jeder nach seinem geschmack  aber sonst ist dieses rezept echt super  habe schon viel gulasch gemacht aber dies ist von der bindung und vom geschmack bisher mein bestes

Gepostet am 15.10.2013 - melden?
Gulasch oder Geröstet

Lieber Leute 

Gulasch ist eine Suppe, bedauerliche weise wierd es in Dutschem sprachgebiet sehr oft Gulasch (die suppe) mit dem "pörkölt" auf Deutsch - gerösteten verwekselt!!! 

das unterschied zwischen Gulasch und gerösteten- also Pörkölt ist das der Gulasch mit fiel wasser gekocht wierd, also wird der Fleich kurz angebraten und dan mit so fiel wasser aufgegossen wie fiel suppe am ende haben wollen!
 dagegen der Pörkölt, also geröstete, nur so fiel wasser zugegosen wird, das es den Fleisch nur gerade überdeckt, und werend der rösten dies immer wieder nachgegossen wierd, bis der Fleisch nicht ganz weich wird!!! 

Gepostet am 07.05.2014 - melden?
Sehr schönes Gulyas Gericht

Habe während der Schmorphase noch ein halbes Glas Ajvar (mild) hinzugegeben. Und wenn man keine Suppe möchte, reduziert man die Brühemenge auf einen halben Liter, Das entspricht dann mehr dem, was man in Deutschland als Gullasch versteht. Im Endeffekt wirklich sehr gut!!

Gepostet am 14.08.2014 - melden?
Sehr schönes Rezept eines Klassikers

Es gibt ja unzählige Gulaschrezepte; dieses ist besonders gut, weil, wie 1309.sammler schrieb, eine sehr schöne Bindung entsteht. Rohe Kartoffel ist eh oft viel besser als andere Methoden. Klassischer Weise (Verhältnis Fleisch : Zwiebeln = 1:1) würden natürlich die zerkochten Zwiebeln diesen Job schon erledigen. Auch die Kombination der Paprika mit Majoran gefällt. Über 3 Stunden Gesamtgarzeit fand ich allerdings etwas übertrieben, aber derlei mache ich eh im Gusseisentopf in der Röhre und nicht auf dem Herd. Auch ich habe geschälte Tomaten (saisonbedingt nicht aus der Dose) hinzugefügt sowie einen kleinen selbstgezogenen frischen Glockenchili - und dafür auf Cayennepfeffer komplett verzichtet.

Janos hat natürlich Recht, aber auch Szegediner Gulasch müsste z. B. bekanntlich korrekt Szekely heißen. Die Macht der Gewohnheit/Tradition ist manchmal einfach nicht mehr zu brechen. Man sollte halt in Ungarn das Richtige bestellen können;)

Zum Schluss möge man mir bitte nicht verübeln, dass ich folgende Korrektur des Rezepttextes unter uns Muttersprachlern vorschlage:

"mit einem Schuss kaltem Wasser" muss heißen "mit einem Schuss kalten Wassers" oder "mit einem Schuss kaltes Wasser".

 

Gepostet am 13.10.2015 - melden?
Das ist deutsches Gulasch :)

Aber das macht ja nichts. Ungarische(s) Gulasch(suppe) ist eine weitgehend klare Suppe mit Kartoffeln, Karotten, Petersilienwurzeln und Fleisch. Deutsches Gulasch, wie dieses hier, erinnert mehr an das ungarische Pörkölt (wie Janos schon oben beschrieben hat). Allerdings ist auch das Pörkölt anders.

Der Geschmack beider ungarischer Gerichte ist vollkommen anders als der von diesem hier. Das liegt vor allem an der benutzen Paprikaschote (in Ungarn wird NUR hellgelber Spitzpaprika verwendet, der herber schmeckt) und am Paprikapulver, was in Ungarn "gebrannt", d.h. mit Zwiebeln in heißem Öl angebraten wird. Erst dadurch bekommt es den typisch ungarischen Geschmack.

Ich bin mir allerdings sicher, dass dies hier ein super leckeres Rezept ist - nur ist es halt nicht ungarisch. :)

Gepostet am 11.02.2016 - melden?
Da stimmt was nicht!

Liebe Küchengötter,

habt ihr das jemals so gekocht und auch gegessen? Ich glaube nicht! Wenn das Fleisch wie beschrieben mit viel Paprikapulver und Mehl gewürzt und dann scharf(!) angebraten wird verbrennt das Paprikapulver im heißen Fett - riecht sehr unangenehm verbrannt und wird extrem bitter. Entweder das Fleisch nur etwas salzen - scharf anbraten und DANN mit Paprikapulver/Mehl würzen oder auf das anbraten verzichten und bei mittlerer Hitze mit den Zwiebeln und dem Tomatenmark immer wieder umrühren und leicht RÖSTEN ...

Bei guter Fleischqualität kann die Kochzeit entsprechend verringert werden dann haben auch die Paprikaschoten noch etwas mehr Biss! Ich würde empfehlen:

Schritt 4: 1-1,5 Stunden schmoren und dann nach der Paprikazugabe  1/2 Stunde köcheln.

Ansonsten ist es ein super Rezept und schmeckt richtig gut!

Gruß Bernd aus La.

Gepostet am 22.05.2016 - melden?
Super lecker ...
plus

... hat es geschmeckt, Habe es genau nach Rezept gemacht und da ist nix angebrannt. Egal ob jetzt echt "ungarisch" oder nicht, das Rezept ist klasse und landete im  Kochbuch.

Rezept Steckbrief

Ungarisches Gulasch mit Paprika und Majoran

Zutaten
  • 5 Zwiebeln (500 g)
  • 1 rote Paprikaschote (200 g)
  • 1 gelbe Paprikaschote (200 g)
  • 1,2 kg durchwachsenes Rindfleisch (Schulter oder Wade)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 EL rosenscharfes Paprikapulver
  • 1 EL Mehl
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 ml kräftiger Rotwein
  • 1,2 l Bratenfond
  • 1 mehligkochende Kartoffel (200 g)
  • 1 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 Zweige Majoran (oder 2 Prisen getrockneter Majoran)
  • abgeriebene Schale von ½ Bio-Zitrone
  • 1 Msp. gemahlener Kümmel
  • 1 Msp. Cayennepfeffer
Anzahl Portionen
Für 4 Personen
Dauer
mehr als 90 min
Zubereitungszeit
mehr als 90 min
Region
Ungarn
Schwierigkeitsgrad
Einfach
Kalorien
Keine Angabe
Art der Zubereitung
Kochen
Menüfolge
Hauptspeise
Verschiedenes
Gut vorzubereiten, Klassiker
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