13 feine Früchtebrot-Rezepte

Früchtebrot gehört gemeinsam mit Stollen, Plätzchen und Lebkuchen zum Klassiker-Gebäck in der Vorweihnachtszeit. Wir haben die leckersten Rezepte für dich gesammelt.

Es stammt aus dem bayerisch-österreichischen Raum, wo das Brot zunächst mit getrockneten Birnen zubereitet wurde. Im Dialekt wurde es deshalb auch Hutzelbrot oder Kletzenbrot genannt (Begriffe für getrocknete Birnen als Dörrobst). Früchtebrot besteht aus einem süßen, dunklen Teig mit Trockenobst und hat die Form eines Brotlaibes. Die Basis bildet ein fester Rührteig, seltener wird in Rezepten auch Hefe verwendet.

Ursprünglich wurde es auch nicht weiter gesüßt als durch die Birnen. Heute wird Honig oder Zucker hinzugefügt. Durch den zunehmenden Import von Früchten kamen im Laufe der Zeit weitere Obstsorten hinzu wie getrocknete Datteln, Feigen und Aprikosen.

Durch die Früchte ist der Brotteig schön saftig. Übliche Zutaten sind getrocknete Pflaumen, Aprikosen, Datteln, Feigen, Rosinen und Nüsse (Haselnüsse oder Walnüsse). Auch weihnachtliche Gewürze wie Lebkuchengewürz, Piment, gemahlene Nelken und Zimt dürfen nicht fehlen. Die Aromen von Mandeln, Orangeat und Zitronat verströmen festliche Stimmung – damit lockt man auch Weihnachtsmuffel hinter dem Ofen hervor.

Der Weihnachtskuchen ist lange haltbar, daher kannst du es schon ab Ende November backen. So hast du auch ein ideales Mitbringsel in der Vorweihnachtszeit! 

Die Zubereitung geht recht schnell: Dörrobst kleinschneiden, Teig zusammenrühren und im Ofen backen. Danach müssen Früchtebrote aber einige Zeit ziehen – sie schmecken am besten nach ein paar Tagen. Am besten nach dem Auskühlen für 3 Tage in Alufolie einwickeln oder in einer Blechdose aufbewahren. Damit man länger etwas davon hat, kann man gleich mehrere Früchtebrote auf einmal backen. Allein der Duft nach frisch gebackenem Brot lohnt die Mühe.

Früchtebrot schmeckt nicht nur morgens, sondern stillt auch bestens den Hunger zwischendurch oder kann zum Nachmittagstee oder zu heißer Schokolade verzehrt werden. Für ein besonderes Dessert richtet man das Brot in dünnen Scheiben hübsch an und serviert geschlagene Sahne dazu. Oder man reicht es als Abschluss eines Menüs zu weichem Käse.

Für mehr Exotik kannst du mit den Früchten variieren. Probiere auch mal getrocknete Bananen, Cranberrys oder Paranüsse zum Teig zu geben. Je nach Qualität der Früchte ist Früchtebrot sogar ein sehr gesundes Weihnachtsgebäck mit weniger Fett und Kalorien als Stollen und Lebkuchen. Mit geschälten Mandeln, Marzipan, getrockneten Orangenscheiben oder kandierten Kirschen kannst du dein weihnachtliches Brot verzieren.

Varianten sind z. B. unser Rezept für ein Früchtebrot im Hefeteigmantel: Hier umgibt der Teigmantel das Innere wie eine schützende Hülle, in der sich die weihnachtlichen Aromen wunderbar entfalten können. 

Den Klassiker einmal anders ausprobieren kannst du mit dem Rezept für rohes Früchtebrot mit Carob: Statt das Früchtebrot zu backen, wird es im Ofen oder Dörrgerät getrocknet. Carob schmeckt wie Kakao und kann auch so verwendet werden. Viel Spaß beim weihnachtlichen Backen!

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